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Gutes Forderungsmanagement schützt vor Betrug

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Von Iris Schuler,

Die Ware wird bestellt und geliefert - das Geld für die Leistung kommt jedoch nicht an. Die meisten Händler kennen diese Problematik. Lastschrift oder Scheck werden nicht eingelöst, die Rechnung wird nicht bezahlt. Später stellt sich heraus, dass der Kunde die eidesstattliche Versicherung abgegeben hat. Ärgerlich, wenn Sie in eine solche Falle tappen. Ein innovatives Forderungsmanagement kann Ihnen helfen. Mehr dazu in diesem Beitrag.

Ist das "Kind einmal in den Brunnen gefallen", können Sie das verlorene Geld leider nur noch unter der Rubrik Lehrgeld verbuchen. Mit einem durchdachten Forderungsmanagement brauchen Sie es jedoch gar nicht so weit kommen zu lassen.

Was können Sie tun?

AGB - wichtiger Bestandteil im Forderungsmanagement

Ein gutes Forderungsmanagement beginnt schon sehr früh, z.B. bei der Gestaltung der AGB. Nehmen Sie Eigentumsvorbehalte mit auf. So haben Sie die Möglichkeit, die Zahlung bis zu einem Stichtag zu verlangen, bei Nichtzahlung vom Kaufvertrag zurückzutreten und die Rückgabe der Sache zu verlangen.

Wird die Sache zurückgegeben, können Sie den entstandenen Schaden zusätzlich geltend machen. Das wären beispielsweise die Wertminderung des Vertragsgegenstands oder der entgangenen Gewinn. Insgesamt betrachtet hält sich der Schaden dann in Grenzen, Sie haben den Restwert des Vertragsgegenstands zurück bekommen.

Gibt der Kunde Ihnen die Sache nicht zurück, können Sie auf Herausgabe klagen. Der Richter entscheidet, ob es sogar schon um Unterschlagung geht.

Vollständige Daten für Ihr Forderungsmanagement

Behalten Sie schon beim Bestellvorgang die Möglichkeit eines Zahlungsausfalls im Auge. Nehmen Sie deshalb unbedingt die Daten vollständig auf. Versenden Sie keine Produkte an Einzelfirmen mit einem Fantasienamen, denn dieser Name ist nirgends erfasst. Bei Einzelfirmen benötigen Sie immer den Vor- und Zuname des Firmeninhabers.

Mehr Sicherheit bekommen Sie, wenn Sie die Daten auf Plausibilität prüfen und bei Unklarheiten Rücksprache mit den Besteller halten.

Hilfreich im Forderungsmanagement sind unter anderem das Geburtsdatum, die Telekommunikationsdaten und vor allem die IP-Adresse des Bestellers samt Bestellzeitpunkt. Das Geburtsdatum hat in der Anschriftenermittlung eine erhebliche Bedeutung genauso wie die IP-Adresse. Über die IP-Adresse lässt sich ermitteln, von welchen Internet-Anschluss die Bestellung durchgeführt wurde. Liegt Betrug vor, kann die Spur von den Ermittlern zurückverfolgt werden.

Besondere Vorsicht ist bei Bestellungen aus dem Ausland geboten. Hier sind sowohl Bonitätsprüfungen als auch Inkasso sehr zeitaufwendig und teuer.

Schalten Sie eine Auskunftei ein

Die Bonitätsprüfung durch eine Auskunftei dient nicht nur Ihrem eigenen Forderungsmanagement, sondern schützt auch den Verbraucher davor, Zahlungsverpflichtungen einzugehen, die er nicht bedienen kann. Bei Bonitätsprüfungen gibt es verschiedene Varianten:

Einerseits können Sie Negativmerkmale zu der jeweiligen Person ermitteln. Andererseits können Sie statistisch die Ausfallwahrscheinlichkeit auf Grund des Wohnumfelds prüfen lassen. Hier werden geographische und soziologische Daten ausgewertet, man nennt dies die Scoring.

Außerdem bieten Auskunfteien noch zusätzliche Auswertungsmöglichkeiten an. Eine ermittelte Telefonnummer oder eine Bestätigung der Bestelleridentität bieten dem Händler beispielsweise mehr Sicherheit.

Es gibt ganz unterschiedliche Auskunfteien. Welche für Ihr Forderungsmanagement die beste ist, ist schwer zu sagen. Im Praxistest haben die Daten der Firmen Arvato InfoScore, Creditreform Experian GmbH und Schufa besonders gut abgeschnitten.

Weitere Tipps, wie Sie sich als Unternehmer vor Lug und Betrug schützen, lesen Sie regelmäßig im Newsletter Selbstständig heute.

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