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Ihre ersten Werbemittel: Tipps für professionelle Kundenansprache

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Urheber: macrovector | Fotolia

Von Astrid Engel,

Schon vor Ihrer offiziellen Geschäftseröffnung benötigen Sie die ersten Werbemittel: Visitenkarten, Briefpapier, Anzeigen und Prospekte. Die Gestaltung können Sie auf Ihrem Computer auch selbst in die Hand nehmen. Hier sind einige Profi-Tipps.

Ihr Profi-Auftritt: Werben Sie mit Mitteln aus einem Guss!

Bevor Sie an die Planung Ihrer Geschäftsausstattung und Ihrer Werbemittel gehen, sollten Sie sich Zeit nehmen für einige grundsätzliche Überlegungen:

  1. Wie wollen Sie Ihren Kunden gegenübertreten? Seriös, vertrauenswürdig, konservativ? Modern, flippig, trendorientiert? Künstlerisch-kreativ?
  2. Welche Produkte oder Dienstleistungen bieten Sie an?
  3. Sind Ihre potenziellen Kunden eher konservativ oder jung und trendorientiert?

Die Antworten auf diese Fragen können nur Sie allein geben: Wenn Sie z. B. Dienstleistungen für Senioren anbieten, sollten alle Ihre Werbemittel in einer klaren, großen und gut leserlichen Schrift gedruckt sein. Ruhig in den Farben, schlicht in der Gestaltung. Je schlichter, desto eleganter und überzeugender ist das für den Großteil der älteren Generation!

Wenn Sie hingegen einen Online-Shop für Kids zwischen 14 und 18 mit flippigen Trendprodukten eröffnen, liegen Sie mit grellen Farben, Comic-Figuren und coolen Sprüchen genau richtig!

Tipp: Wenn Sie unsicher sind, welche Schriften, Farben und grafischen Elemente bei Ihrer Zielgruppe gut ankommen, dann sprechen Sie in Ihrer Familie und im Freundes-und Bekanntenkreis Leute an, die potenzielle Kunden sein könnten.

Hören Sie genau zu, was sie sagen. Beobachten Sie genau ihre Reaktionen: Stirnrunzeln, Schulterzucken oder leuchtende Augen und echte Begeisterung? Die Testpersonen sind Ihre besten Ratgeber!

Warum der ganze Aufwand?

Ihre Visitenkarte, das Briefpapier, das Fax- Formular, Ihre Rechnungen und Ihre Website - all dies muss wie aus einem Guss sein: Ihre Kunden erkennen Sie und Ihr Produkt damit auf einen Blick! Sie erinnern sich besser an Ihre Werbeversprechen und kommen bei Bedarf bestimmt auf Sie zu!

Für die Gestaltung dieser Geschäftsausstattung muss nicht zwingend gleich ein professioneller Grafikdesigner beauftragt werden. Sie können sie durchaus in Eigenregie herstellen und so eine Menge Geld sparen.

Ihr PC leistet dabei gute Dienste: Mit dem Grafikprogramm CorelDraw und Microsoft Word oder einer Layoutsoftware wie Adobe InDesign oder Scribus lassen sich - richtig benutzt - sehr gute Ergebnisse erzielen.

Weniger ist mehr!

Vorsicht: Der PC und die Möglichkeiten der Software verleiten dazu, zu tief in die gestalterische Trickkiste zu greifen. Die erste und wichtigste Regel: Das Design muss dem Zweck, dem Geschäftsfeld des Unternehmens entsprechen und: "Weniger ist mehr!" Das gilt insbesondere für die Auswahl der Schrift, die Nutzung von Grafiken und die Farbgestaltung.

Die Wahl der Schrift

Nehmen Sie sich Zeit für die Auswahl der Schrift, um in dem immensen Angebot die passende zu finden. Schriften transportieren nicht nur den Inhalt, sondern entwickeln sich mit der Zeit selbst zu einem Sinnbild des Unternehmens. Gehen Sie bei der Auswahl nicht nur nach der Optik.

Prüfen Sie unbedingt auch technische Aspekte, da beispielsweise nicht alle Schriften auch auf allen Druckern ausgegeben werden können. Stilistische Klassiker, mit denen Sie immer richtigliegen, sind Times, Helvetica, Frutiger, Futura, Minion oder Myriad.

Grafiken und Farben

Verwenden Sie lieber keine Grafiken, beispielsweise aus Clip-Art-Sammlungen. Sie vermitteln einen zumeist eher unbedarften, naiven Eindruck. Einfache geometrische Figuren und Linien bieten dagegen großen gestalterischen Spielraum.

Zurückhaltung ist auch bei der Farbgestaltung angesagt. Das hat nicht allein optische Gründe - Mehrfarbendruck treibt Ihre Kosten in die Höhe. Eine gute Lösung sind zum Beispiel Text, Linien und Flächen, die in einer Farbe gestaltet sind. Und die muss ja nicht immer Schwarz sein!

Papierauswahl und Druck

Wählen Sie zunächst das Briefpapier aus. Ein weißes und glattes Laserdruck- oder Kopierpapier guter Qualität ist dafür die beste Lösung. Recylingpapier eignet sich als Briefpapier nicht, farbiges verbietet sich in aller Regel. Wählen Sie passend dazu das Papier Ihrer Visitenkarte aus.

Wenn Sie das Briefpapier direkt vom PC aus bedrucken (was in der Anfangsphase zunächst Kosten spart), sollten Sie einen Laserdrucker verwenden. Haben Sie Ihr Briefpapier farbig gestaltet, können Sie auch einen Tintenstrahldrucker einsetzen.

Tipp: Wer viel druckt, läuft schnell in eine Kostenfalle! Es kann dann günstiger sein, Briefpapier und Visitenkarten drucken zu lassen.

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