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Darum sollten Sie sich als Existenzgründer Zeit lassen

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Von Midia Nuri,

Unternehmer haben mit der richtigen Abschreibungsstrategie die Möglichkeit, ihre Steuerlast über mehrere Jahre hinweg zu optimieren. Und damit auch unter dem Strich günstiger wegzukommen.

 

Sehr oft geht es bei unseren Tipps rund um die Abschreibung um die Frage, wie Sie gekaufte Wirtschaftsgüter möglichst schnell abschreiben können – um so rasch Steuern zu sparen. Als Existenzgründer helfen Ihnen diese Tipps aber meist nicht. Denn als Gründer werden Sie in den ersten Jahren in vielen Fällen keine oder nur vergleichsweise geringe Gewinne verbuchen.

Achtung: Damit ist für Sie genau die umgekehrte Strategie richtig.

Die Basics – Diese Kosten schreiben Sie ab

Doch bevor wir auf die für Sie als Existenzgründer richtige Abschreibungsstrategie kommen, sei die Frage geklärt, welche Kosten Sie überhaupt ansetzen, wenn Sie einen Gegenstand abschreiben.

1. Die Bemessungsgrundlage

Ein Wirtschaftsgut, das Sie abschreiben, kann gekauft oder selbst hergestellt sein. Entsprechend ermitteln Sie die abzuschreibenden Kosten (= Bemessungsgrundlage):

  • Bei einem Kauf zählen die Anschaffungskosten, also der Kaufpreis zuzüglich der Nebenkosten (z. B. Fracht, Montage) und abzüglich der Preisminderungen (z. B. Skonto, Rabatte).
  • Bei von Ihnen selbst hergestellten Wirtschaftsgütern rechnen Sie die hierfür verwendeten Materialkosten, Löhne, Sondereinzelkosten (z. B. Kauf eines Werkzeugs) sowie anteilige Gemeinkosten (z. B. Werkstattmiete) zusammen.

 

 

2. Die Umsatzsteuer

Sind Sie zum Abzug von Vorsteuer berechtigt, zählen als Anschaffungs- oder Herstellungskosten nur die Netto-Beträge. Die Vorsteuer holen Sie sich sofort über die Vorsteuer bei der nächsten Umsatzsteuervoranmeldung vom Fiskus zurück – sie müssen Sie nicht etwa über die nächsten Jahre hinweg abschreiben.

Sind Sie nicht zum Abzug von Vorsteuer berechtigt, schreiben Sie Ihre Brutto-Kosten ab.

Abschreibungsstrategie für Existenzgründer: Erst langsam, dann gewaltig

Wenn Sie Ihr Unternehmen in diesem Jahr gründen oder schon gegründet haben, sollten Sie darauf achten, dass möglichst viele Abschreibungen in das Jahr 2013 fallen – wo Sie Ihre dann ordentlicheren Gewinne mindern und so Steuern sparen.

Diese Möglichkeiten haben Sie konkret

  1. Wählen Sie die 150-€-Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter. So verteilen Sie die Anschaffungskosten von mehreren Gegenständen auf die Folgejahre.
  2. Verzichten Sie 2012 auf die Sonderabschreibung. Sie können sie auch für 2012 gekaufte Gegenstände auch in den folgenden Jahren geltend machen.

Tipp: Denken Sie an die Progression

Auch wenn Sie schon in diesem Jahr recht ordentlich verdienen, sollten Sie abwägen, ob es nicht im Jahr 2 Ihres Unternehmens noch etwas mehr sein wird. Das würde für die verzögerte Abschreibung sprechen – denn mit dem dann progressiv höheren Steuersatz erhöht sich auch der Steuerspareffekt.

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