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Das willkommene Geschenk für Ihre Mitarbeiter zum Winterurlaub

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Von Gerhard Schneider,

Wenn Sie Ihren fleißigsten Mitarbeitern etwas Gutes tun möchten, gibt es jetzt eine schöne Gelegenheit: Die Urlaubsbeihilfe zum Winterurlaub!

 

Diese Erholungsbeihilfe ist sozialversicherungsfrei, wenn Sie die Möglichkeit der Pauschalversteuerung nutzen (§ 40 Einkommensteuergesetz, EStG). Sie wird dann auch nicht auf die 400- bzw. die neue 450-Euro-Grenze angerechnet.

So funktioniert es

Sie als Arbeitgeber können Erholungsbeihilfen mit einem pauschalen Lohnsteuersatz in Höhe von 25 Prozent zuzüglich Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag versteuern, wenn folgende Höchstgrenzen nicht überschritten werden:

  • für den Minijobber156 Euro pro Kalenderjahr,
  • für den Ehegatten des Minijobbers 104 Euro pro Kalenderjahr,
  • je Kind des Minijobbers 52 Euro pro Kalenderjahr.

Sie können also zum Beispiel einem Minijobberin eine Erholungsbeihilfe in Höhe von bis zu 364 Euro bezahlen, ohne dass die 400- bzw. 450-Euro-Grenze in Gefahr gerät.

 

Das kostet die Urlaubsbeihilfe für Sie als Arbeitgeber

Die Urlaubsbeihilfe wird vom Arbeitgeber mit 25 Prozent pauschal versteuert, plus ggf. Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag. Ein Rechenbeispiel:
Lohnsteuer: 364 Euro × 25 % = 91,00 Euro
Kirchensteuer (hier 7 %): 91 Euro × 7 % = 6,37 Euro
Solidaritätszuschlag: 91 Euro × 5,5 % = 5,01 Euro
insgesamt: 102,38 Euro
Die Arbeitgeberbelastung beläuft sich hier auf insgesamt 989,90 Euro, wenn Sie zwei Prozent Pauschsteuer für den Minijobber tragen. Der Betrag im Beispiel setzt sich folgendermaßen zusammen: 400 € Gehalt + 364 € + Erholungsbeihilfe + 102,38 € pauschale Steuern + 123,52 € Abgaben an die Minijob-Zentrale.
Zur Erinnerung: Für einen Minijobber trägt der Arbeitgeber 30 Prozent Pauschalabgaben. Hierhin sind zwei Prozent pauschale Lohnsteuer enthalten. Diese können Sie sparen, wenn Sie die Lohnsteuer auf den Minijobber abwälzen, was erlaubt ist. Die übrigen Abgaben, also die restlichen 28 Prozent, können Sie dagegen nicht abwälzen!
Wichtige Voraussetzung:
Die Erholungsbeihilfe darf nur pauschal versteuert werden, wenn sie einen Erholungszweck unterstützt. Wichtig bei der Zahlung ist deshalb der zeitliche Zusammenhang zum Erholungsurlaub.
Hier gilt ein zeitlicher Rahmen von drei Monaten vor oder auch nach der Gewährung der Beihilfe. In diesem Zeitkorridor um die Erholungsreise des Minijobbers sollten Sie die Erholungsbeihilfe also auszahlen. Wird der zeitliche Zusammenhang dagegen überschritten, der Urlaub also beispielsweise erst vier Monate nach Zahlung der Beihilfe angetreten, benötigen Sie eine schriftliche Bestätigung des Minijobbers über die zweckgebundene Verwendung der Erholungsbeihilfe.

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