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Kleinunternehmerregelung: So läuft der Wechsel glatt

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Von Midia Nuri,

Umsatzsteuerpflichtig werden Sie, wenn Ihr Vorjahresumsatz 17.500 € überstiegen hat. Sie dürfen aber auch freiwillig die Umsatzsteuerpflicht wählen.

Der Übergang ist in beide Richtungen möglich, also von der

  • Steuerfreiheit als Kleinunternehmer zur normalen Umsatzbesteuerung bzw.
  • normalen Besteuerung zur Steuerfreiheit als Kleinunternehmer.

 

Fall 1: Das gilt beim Übergang zur normalen Umsatzbesteuerung

Umsätze, die Sie vor dem Übergang zur normalen Umsatzbesteuerung ausgeführt haben, sind und bleiben steuerfrei, auch wenn Ihnen der Betrag erst nach dem Übergang zufließt.

Beispiel:

Im Jahr 2011 führen Sie als Kleinunternehmer steuerfreie Umsätze aus. Zum 1.1.2012 wechseln Sie zur Regelbesteuerung. In 2011 haben Sie für Ihren Kunden eine Objektplanung durchgeführt. Ihr Honorar erhalten Sie erst Anfang 2012. Da Sie die Leistung in 2011 erbracht haben, bleibt der Umsatz steuerfrei.

So sind die Regeln

  • Ändert sich für einen steuerfreien Umsatz nachträglich die Bemessungsgrundlage, sind die Veränderungen ebenfalls steuerfrei zu lassen.
  • Lieferungen und sonstige Leistungen, die Sie nach dem Übergang ausgeführt bzw. fertiggestellt haben, unterliegen der Umsatzsteuer. Es kommt nicht darauf an, wann Sie den Auftrag erhalten und mit der Leistung begonnen haben.
  • Vorauszahlungen, die Sie während der Zeit als Kleinunternehmer erhalten haben, müssen Sie nach dem Wechsel im ersten Voranmeldungszeitraum der Umsatzsteuer unterwerfen.

Fall 2: Das gilt beim Übergang zur Besteuerung als Kleinunternehmer

Umsätze, die Sie vor dem Wechsel zur Kleinunternehmer-Regelung ausgeführt haben, sind und bleiben umsatzsteuerpflichtig.

Für Außenstände gilt Folgendes:

  • Bei der Soll-Besteuerung:
    Haben Sie Ihre Umsätze nach vereinbarten Entgelten versteuert (Soll-Besteuerung), dann haben Sie Ihre Außenstände bereits vor dem Wechsel versteuert. Im Zeitpunkt der Zahlung haben Sie deshalb auch keine Umsatzsteuer mehr zu zahlen.
  • Bei der Ist-Besteuerung:
    Haben Sie Ihre Umsätze nach vereinnahmten Entgelten versteuert (Ist-Besteuerung), dann zahlen Sie für Ihre Außenstände, die beim Wechsel vorhanden waren, im Zeitpunkt des Zuflusses die Umsatzsteuer ans Finanzamt.

Das gilt für Anzahlungen

Haben Sie Anzahlungen vor dem Übergang vereinnahmt und der Umsatzsteuer unterworfen, können Sie dies korrigieren. Haben Sie über die Anzahlung eine Rechnung mit Umsatzsteuer erstellt, müssen Sie die Rechnung korrigieren. Sobald Sie die Rechnung berichtigt haben, können Sie sich die Umsatzsteuer vom Finanzamt erstatten lassen (Abschn. 253 Abs. 7 UStR).

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