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So schützen Sie sich vor Steuern auf Phantom-Gewinne

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Von Gerhard Schneider,

Wenn Sie mit einem Geschäftspartner zusammenarbeiten und gemeinsam Leistungen oder Produkte anbieten, gründen Sie in der Regel eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR). So hatten es in diesem Fall auch einige Freiberufler getan.

 

Nach einiger Zeit kam es zum Streit und zur Trennung. Für die GbR wurde der Gewinn ermittelt, an dem auch die ausgeschiedenen Gesellschafter noch beteiligt waren. Die verbliebenen Gesellschafter verweigerten jedoch die Auszahlung und starteten eine juristische Auseinandersetzung, in der sie Schadensersatz von den ehemaligen Partnern forderten, dessen Höhe den Gewinnanteil überstieg.

Dann kam die unangenehme Überraschung:

Das Finanzamt forderte von den ausgeschiedenen Mitarbeitern Einkommensteuer für den Gewinn, der nie bei ihnen angekommen war. Und das mit höchstrichterlichem Segen: Streitigkeiten unter Gesellschaftern hätten keinen Einfluss auf die Steuerpflicht, urteilte der Bundesfinanzhof (Urteil vom 12.10.2011, Az. VIII R 12/08).
Tipp: Regeln Sie in einer GbR möglichst alle Eventualitäten und alle Modalitäten in einem Vertrag, auch wenn Sie meinen, Ihren Partner gut zu kennen. Lassen Sie den Vertrag am besten von einem Juristen aufsetzen oder prüfen.

 

Achtung! Bürogemeinschaft wird schnell zur GbR

Was viele nicht wissen: Wenn Sie sich mit anderen Selbstständigen oder Unternehmern zu einer Bürogemeinschaft zusammenschließen, führen Sie mit den anderen Mitgliedern rechtlich gesehen eine GbR – auch wenn Sie gar keinen Vertrag darüber abgeschlossen haben. Deshalb entsteht bei Bürogemeinschaften immer wieder eine GbR – ohne dass es den Partnern bewusst ist.
Sinn und Zweck einer solchen Gesellschaft ist es, Kosten und Zeit zu sparen. Dazu werden Büroräume, Bürotechnik (z. B. Kopierer, Telefonanlage) und vielleicht Personal (z. B. Empfangssekretärin) gemeinsam gemietet, gekauft bzw. eingestellt.
Doch die (oftmals unbewusste) Gründung einer GbR bei Bürogemeinschaften kann unangenehme und teure Folgen haben – siehe Beispiel oben. Deshalb können Sie vorsorgen, wenn Sie nicht für Ihre Partner einstehen wollen.

Wollen Sie sich mit anderen Selbstständigen zwar Büroräume teilen, dafür aber keine GbR gründen, dann haben Sie diese Möglichkeit:

Sie vermieten einen Büroraum an einen anderen unter, Geräte oder Dienstleistungen teilen Sie sich aber nicht. Dann handelt es sich rechtlich um eine reine Untervermietung. Sie können vom Untermieter z. B. die Zahlung der vereinbarten Untermiete verlangen. Der Vertrag über die Nutzung der Büroräume ist aber nur zwischen Ihnen und dem Vermieter geschlossen. Der Untermieter hat weder Rechte noch Pflichten daraus; er muss z. B. ausziehen, wenn der Vermieter den Vertrag mit Ihnen berechtigt kündigt.

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