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So tun Sie Eltern etwas Gutes - durch Zuschüsse zu Betreuungskosten

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Steuer Betreuungskosten

Von Gerhard Schneider,

Immer mehr Kleinkinder werden in Ganztageseinrichtungen betreut. Für Sie als Arbeitgeber bietet das eine besonders attraktive Möglichkeit, jungen Eltern unter Ihren Mitarbeitern etwas Gutes zu tun: Übernehmen Sie zusätzlich zum Arbeitslohn die Kosten für die Betreuung und Unterbringung von nicht schulpflichtigen Kindern in einem Kindergarten oder einer vergleichbaren Einrichtung, ist das vollkommen steuer- und beitragsfrei (§ 3 Nr. 33 EStG).Wichtig:

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Zuschuss zu Betreuungskosten für Kinder ist steuerfrei und beitragsfrei

Die Möglichkeit, einen solchen Zuschuss zu zahlen, gibt es für alle schulpflichtigen Kinder. Ob das Kind des Mitarbeiters schulpflichtig ist, richtet sich nach dem jeweiligen landesrechtlichen Schulgesetz (R 3.33 Abs. 3 LStR). Als nicht schulpflichtig gelten in jedem Fall Kinder, die

  • das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben
  • oder im laufenden Kalenderjahr das 6. Lebensjahr nach dem 30. Juni vollendet haben und nicht vorzeitig eingeschult worden sind
  • oder im laufenden Kalenderjahr das 6. Lebensjahr vor dem 1. Juli vollendet haben und in den Monaten Januar bis Juli dieses Jahres vom Schulbesuch zurückgestellt sind.

 

Welche Leistungen steuerlich begünstigt sind und welche nicht

Steuerfrei ist die Betreuung, Unterbringung und Verpflegung in Kindergärten und vergleichbaren Einrichtungen – aber nicht der Transport dorthin. Als vergleichbare Einrichtung gelten etwa Kindertagesstätten, Kinderkrippen, Tagesmütter, Wochenmütter und Ganztagspflegestellen. Der Arbeitgeber kann auch einen Zuschuss direkt an den Kindergarten oder die vergleichbare Einrichtung zahlen, wenn die Mitarbeiter damit ein Belegungsrecht ohne Bewerbungsverfahren und Warteliste erhalten.

Achtung: Die Betreuung des Kindes im Haushalt des Mitarbeiters, z. B. durch Kinderpflegerinnen, Hausgehilfinnen, Kindermädchen oder Familienangehörige hingegen kann der Arbeitgeber nicht steuerfrei finanzieren. Das gilt auch für Unterrichtsleistungen (R 3.33 Abs. 2 Satz 5 LStR).

Kinderbetreuungskosten als Sachbezug oder Geldleistung gewähren

Wichtig: Finanziert der Arbeitgeber die Vermittlung von Unterbringungs- und Betreuungsmöglichkeiten, fällt das zwar nicht unter die Steuerbefreiung gemäß § 3 Nr. 33 EStG. Die Leistung ist für die Mitarbeiter aber dennoch steuer- und beitragsfrei, wenn der Arbeitgeber sie allen Mitarbeitern (also „der Belegschaft insgesamt“) gewährt und hierfür eine Pauschale zahlt – etwa nach Zahl der Mitarbeiter (R 19.3 Abs. 2 Nr. 5 LStR).

Der Arbeitgeber kann die Kinderbetreuungskosten als Sachbezug (Zahlung direkt an den Kindergarten) oder als Geldleistung (Erstattung der Kosten an den Mitarbeiter) gewähren. Bei Geldleistungen müssen Sie die zweckentsprechende Verwendung nachweisen und die Belege im Original zu den Lohnunterlagen nehmen.

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