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Sommerferien 2013: Wenn Sie Schülern einen Ferienjob geben

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Von Gerhard Schneider,

Ein Ferienjob für Schüler – das ist im Beamtendeutsch eine „kurzfristige Beschäftigung“. Der Schüler kann sich damit ein paar Euro verdienen – aber diese Beschäftigungsart hat auch für Sie einen Vorteil: Sie zahlen auf den Arbeitslohn zwar Lohnsteuer, aber es werden keine Sozialabgaben fällig (§ 8 Abs. 1 Nr. 2 Sozialgesetzbuch IV).

 

Dadurch ist eine kurzfristig beschäftigte Aushilfe für Sie erheblich preiswerter als ein festangestellter Mitarbeiter. Doch dafür müssen 2 Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Ihre Aushilfe dürfen Sie maximal 50 Tage oder 2 Monate im Jahr beschäftigen.
  • Die Kurzfristigkeit muss sich durch die Eigenart der Beschäftigung ergeben oder im Voraus vertraglich festgelegt sein.

Diese Bedingungen dürften bei Schülern grundsätzlich erfüllt sein. Wenn Sie in den Sommerferien Schüler als Aushilfen einstellen, müssen Sie aber unbedingt die Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes kennen.
Bei Verstößen bekommen Sie nämlich auch Ärger mit dem Finanzamt. Der Lohn wür­de nicht als Betriebsausgabe anerkannt werden. Damit Sie in diesem Punkt keinen Fehler machen, finden Sie in dieser Checkliste die wichtigsten Bestimmungen für jedes Alter:

 

Checkliste: Die wichtigsten Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzes

unter 13

  • Beschäftigung verboten, Ausnahme: Betriebspraktikum

Alter: 13 bis 15 Jahre (vollzeitschulpflichtig)

  • Beschäftigung nur mit Einwilligung der Eltern
  • Arbeitszeit maximal 2 Stunden/Tag
  • Arbeitszeit 8 bis 18 Uhr

Alter: 13 bis 15 (nicht vollzeitschulpflichtig)

  • Beschäftigung nur mit Einwilligung der Eltern
  • wenn keine Ausbildung: Arbeitszeit maximal 7 Stunden/Tag, 35 Stunden/Woche

Alter: 15 bis unter 18 (vollzeitschulpflichtig)

  • Beschäftigung nur mit Einwilligung der Eltern
  • Während der Ferien: maximal 4 Wochen/Jahr, maximal 8 Stunden/Tag, 6 bis 20 Uhr
  • Während der Schulzeit: maximal 2 Stunden/Tag, 8 bis 18 Uhr

Alter: 15 bis unter 18 (nicht vollzeitschulpflichtig)

  • Beschäftigung erlaubt
  • maximal 8 Stunden/Tag in der Zeit von 6 bis 20 Uhr
  • Ausnahme: ab 16 Jahren z. T. auch andere Tageszeiten erlaubt

 

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