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Tipps für Ihren Kostenvoranschlag (Teil 1)

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Von Iris Schuler,

Können oder wollen Sie den Preis für Ihre Leistung vorab nicht festlegen, machen Sie einen Kostenvoranschlag. Ein Kostenvoranschlag sollte keine falschen Versprechungen enthalten, Sie sollten den Kostenvoranschlag genau kalkulieren und vor allem eine rechtlich richtige Formulierung wählen. Kleine Fehler, Nachlässigkeiten bei der Formulierung oder ein missverständlicher Begriff im Kostenvoranschlag können für Sie teuer werden. Diese Serie gibt Ihnen Tipps, wie Sie einen Kostenvoranschlag rechtssicher gestalten.

 

 

Achten Sie bei Werkverträgen auf eine konkrete Preisvereinbarung

Sind Sie ein Unternehmer, der im Kundenauftrag eine Leistung erbringt? Stellen Sie etwas her, reparieren oder gestalten Sie? Schulden Sie Ihrem Kunden einen bestimmten Erfolg, sind Sie nach bürgerlichem Recht ein Werkunternehmer, Sie schließen einen Werkvertrag und bekommen als Vergütung einen Werklohnanspruch.

Viele Werkunternehmer haben folgendes Problem: Der Auftraggeber weiß zwar ziemlich genau, was Sie für ihn tun sollen. Geht es um den Arbeits- und Materialaufwand kann der Auftraggeber diesen nur ungefähr schätzen. Teilweise können Sie als Werkunternehmer selbst sogar schwer vorhersagen, wie viel Zeit und Material Sie in den Auftrag investieren werden.

Ein Werkvertrag zwischen Ihnen und Ihrem Kunden kann jedoch nur dann zu Stande kommen, wenn Sie sich über den Preis einig werden. Sie haben verschiedene Möglichkeiten:

Fixpreis statt Kostenvoranschlag

Sie können Ihre Leistung zu einem fixen Preis anbieten. Das Risiko liegt dann bei Ihnen, wenn der Auftrag einen intensiveren Zeitaufwand beansprucht oder Sie mehr Material benötigen als ursprünglich geplant. Ein fixer Preis hat den Nachteil, dass Sie eventuell draufzahlen, wenn Sie sich anfänglich verkalkulieren.

Stundenbasis statt Kostenvoranschlag

Arbeiten Sie auf Stundenbasis, steht in Ihrem Angebot, wie sich der Endpreis später zusammensetzt. Sie nennen einen Preis pro Arbeitsstunde sowie die Grundpreise für das Material. Wenige Auftraggeber nehmen so ein Angebot an, weil das Risiko dann ganz auf deren Seite liegt.

Kostenvoranschlag mit ungefährem Endpreis

In den meisten Fällen wird Ihr Auftraggeber vor Erteilung eines Auftrags einen ungefähren Endpreis fordern. Schließlich möchte auch er kalkulieren können und Ihr Angebot mit dem andere Unternehmer vergleichen. Der ungefähre Endpreis ist der Kostenvoranschlag.

In nächsten Beitrag lesen Sie, wie Sie den Kostenvoranschlag in Ihr Angebot einbeziehen.

Weitere Tipps zum Thema Kosten und zum Kostenvoranschlag finden Sie im Handbuch für Selbstständige und Unternehmer.

 

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