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Wann die Bilanzierung auf Sie zukommt

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Von Gerhard Schneider,

Wenn Sie kein Freiberufler sind und bestimmte Umsatz- und Gewinngrenzen überschreiten, unterliegen Sie als Selbstständiger der Bilanzierungspflicht. Das heißt: Statt einer einfachen Einnahmen-Überschuss-Rechnung – abgekürzt: EÜR (nach § 4 Abs. 3 EStG) – müssen Sie eine aufwändige Bilanz mit doppelter Buchführung erstellen.

 

Jeder Geschäftsvorfall muss auf der Soll- und auf der Habenseite nach genauen Regeln gebucht werden. Das ist wesentlich aufwändiger als die einfache EÜR, die Sie als Kleinunternehmer oder Freiberufler führen dürfen.
Wenn Sie kaufmännisch bzw. gewerblich tätig sind, steht der Wechsel zur aufwändigen Bilanzierung immer für das folgende Jahr an, wenn bestimmte Grenzen in zwei aufeinanderfolgenden Jahren überschritten werden:

  • Umsatzgrenze: 500.000 €
  • Gewinngrenze: 50.000 €

Wichtig: Der Wechsel zur Bilanzierung steht bereits an, wenn nur eine der beiden Grenzen in zwei aufeinanderfolgenden Jahren überschritten ist – es müssen nicht beide überschritten sein.
Ausnahme Freiberufler
Wenn Sie als Freiberufler (Arzt, Anwalt, Künstler etc.) arbeiten, sind Sie grundsätzlich nicht dazu verpflichtet, eine Bilanz zu erstellen. Sie können bei der EÜR bleiben, egal, wieviel Umsatz und Gewinn Sie machen.

 

Wie der Wechsel abläuft
Sie müssen nicht von sich aus zur Bilanz wechseln. Das geschieht erst nach Aufforderung des Finanzamts. Wenn Sie zum Beispiel jetzt Ihre Steuererklärung für 2011 abgeben, die zu zweiten Mal einen Umsatz über 500.000 € aufweist, dann bekommen Sie vom Finanzamt die Mitteilung, dass Sie ab dem nächsten Jahreswechsel (1.1.2013) bilanzieren müssen. Die Mitteilung muss spätestens einen Monat vor Beginn des Geschäftsjahres erfolgen, ab dem Sie bilanzieren sollen.
Tipp, wenn Sie Ihre Steuererklärung 2011 wegen Fristverlängerung noch nicht abgegeben haben: Wenn Sie feststellen, dass Sie die Gewinn- aber nicht die Umsatzgrenze überschritten haben, prüfen Sie, ob Sie Ihren Gewinn durch Ansparabschreibungen unter die 30.000 Euro drücken können, damit Sie einer Bilanzierung entgehen. Solange Ihnen dies gelingt, darf das Finanzamt eine Aufforderung zur Bilanzierung nicht aussprechen.

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