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Wie Sie Kosten für Telefon und Internet absetzen (Teil 11)

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Von Iris Schuler,

Das Absetzen der Telefonkosten ist nur für den geschäftlichen Anteil erlaubt. Die Telefonkosten für die privaten Gespräche müssen Sie als Einnahme erfassen. Wie sieht es jedoch mit der Umsatzsteuer für die Telefonkosten aus? Müssen Sie für die private Nutzung auf die Telefonkosten Umsatzsteuer zahlen? Antworten finden Sie in diesem Tipp.

Grundsätzlich müssen Sie unterscheiden, ob die private Nutzung durch Sie selbst geschieht oder ob Ihr Arbeitnehmer das Telefon privat nutzt und so private Telefonkosten anfallen.

Telefonkosten durch die private Nutzung des Unternehmers

Führen Sie als Unternehmer steuerpflichtige Umsätze aus, dürfen Sie die Vorsteuer abziehen. Deshalb fällt auf die Telefonkosten der privaten Nutzung Umsatzsteuer an.

Telefonkosten durch die private Nutzung des Arbeitnehmers

Viele Arbeitnehmer dürfen das Internet oder Telefon kostenlos für private Zwecke nutzen. Dann handelt es sich bei den Telefonkosten um einen geldwerten Vorteil. Die Kosten sind lohnsteuerfrei, selbst dann, wenn es sich bei dem Arbeitnehmer um Ihren angestellten Ehegatten handelt. Die Steuerfreiheit gilt für die Nutzung der Geräte und für die laufenden Telefonkosten und Gebühren. Es gibt allerdings keine entsprechende Befreiung bei der Umsatzsteuer auf die Telefonkosten.

Die Telefonkosten sind in diesem Fall eine unentgeltliche Leistung an den Arbeitnehmer. Telefonkosten als unentgeltliche Leistung sind nach Paragraph 3 Absatz 9 a UStG einer entgeltlichen Leistung gleichgestellt.

Allerdings fällt die Umsatzsteuer nur dann an, wenn es sich nicht um eine Aufmerksamkeit handelt. Deshalb können Sie auf die Telefonkosten keine Umsatzsteuer berechnen, wenn Sie der Ansicht sind, dass die kostenlose Nutzung des Internets und Telefons und die dadurch entstandenen Telefonkosten eine Aufmerksamkeit an Ihren Arbeitnehmer sind. Ihr Risiko, dass Sie sich wegen der Telefonkosten als Aufmerksamkeit mit dem Finanzamt auseinander setzen müssen, ist verhältnismäßig gering, weil es sich in der Regel um kleine Beträge handelt.

Möchten Sie das Risiko lieber nicht eingehen, können Sie die Bemessungsgrundlage schätzen lassen. Die Beträge sind in der Regel gering. Es bietet sich an, auf eine monatliche Buchung der kleinen Beträge zu verzichten und diese in einem Jahresbetrag zusammenzufassen.

Wie gehen Sie eigentlich mit den Kosten für Homepage und Domain-Namen um? Mehr darüber lesen Sie im nächsten Tipp.

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