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Wie Sie Kosten für Telefon und Internet absetzen (Teil 9)

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Von Iris Schuler,

Neben den Telefonkosten spielen die Internetkosten für Unternehmer inzwischen eine immer größer werdende Rolle. Die Nutzung des Internets gehört in vielen Branchen inzwischen zum Tagesgeschäft. Wie gehen Sie jedoch mit den Internetkosten um? Wie können Sie die Internetkosten absetzen? Informationen über die Internetkosten und wie Sie die Internetkosten absetzen, lesen Sie in diesen Tipp.

Internetkosten für Ihren betrieblichen Internet-Anschluss sind Aufwendungen und diese ziehen Sie zu 100 Prozent als Betriebsausgaben ab. Die private Nutzung des Internet- Anschlusses durch Ihre Arbeitnehmer ist nach Paragraph 3 Nr. 45 EStG steuerfrei.

Betriebliche Internetkosten in der Wohnung des Arbeitnehmers

Der Fall liegt anderes, wenn Sie ganz oder teilweise die Internetkosten für den Internet-Anschluss des Arbeitnehmers in dessen Wohnung übernehmen. Dann handelt es sich um einen steuerpflichtigen Arbeitslohn. Diesen können Sie nach § 40 Absatz 2 Satz 1 Nr. 5 EStG entweder pauschal mit 25 Prozent versteuern oder als Kosten zusätzlich zum eigentlichen Arbeitslohn übernehmen.

Sie können allerdings die beiden Vorgehensweisen nicht kombinieren. Verwandeln Sie Internetkosten in Gehalt, scheidet die pauschale Versteuerung der Internetkosten mit 25 Prozent aus.

Besonderheiten bei der Pauschalversteuerung der Internetkosten

Beachten Sie, dass Sie die pauschale Versteuerung jedoch mehrfach nutzen können. Sie können so die einmaligen Internetkosten des Internet-Zugangs abdecken. Zusätzlich gilt die pauschale Versteuerung auch für die laufenden Internetkosten der Internet-Nutzung. Bei der Pauschalversteuerung der Internetkosten fällt keine Sozialversicherung an.

Als Selbstständiger dürfen Sie die Internetkosten, die durch die private Nutzung des betrieblichen Internet-Anschlusses entstehen, nicht als Betriebsausgaben absetzen. Sollten Sie jedoch Ihren Ehegatten beschäftigen, darf dieser den Internet-Anschluss steuerfrei  privat nutzen. Daraus ergibt sich die logische Konsequenz, dass die private Nutzung ausschließlich durch Ihren Arbeitnehmer-Ehegatten erfolgt. In diesem Fall können Sie die Internetkosten zu 100 Prozent als Betriebsausgaben abziehen.

Lesen Sie weiter in dieser Serie und erfahren Sie, warum die eigene private Nutzung des Internets und die damit verbundenen Internetkosten schwierig zu erfassen sind.

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