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Wie Sie zwei der gefährlichsten Risiken früh erkennen und Ihre Zukunft absichern

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Von Gerhard Schneider,

Nutzen Sie die ruhigen Tage um den Jahreswechsel, um zu überprüfen, ob Ihre Kundenstruktur stimmt, ob Sie finanziell abgesichert und wie Ihre Perspektiven aussehen. Als Startpunkt für Ihre Analyse habe ich Ihnen heute zwei typische Risiken zusammengestellt, die viele Selbstständige übersehen oder nicht ernst nehmen.

 

Risiko 1: Plötzlicher Einbruch bei den Einnahmen

Das Risiko ist stets aktuell: Der Großkunde streicht festgeplante Projekte plötzlich wegen des Kostendrucks – oder ein Kunde, der lange Zeit für regelmäßige Einnahmen gesorgt haben, geht plötzlich in die Insolvenz – ein Neukunde, für den Sie einen großen Auftrag erledigt haben, zahlt nicht – oder ein aggressiver Konkurrent taucht auf, der Ihnen Kunden wegnimmt. Dazu kommen weitere Risiken:
Sie können krank werden und für einige Wochen oder gar Monate nicht arbeiten. Eine unerwartete Ausgabe oder Steuernachzahlung, mit der Sie nicht gerechnet haben, kommt auf Sie zu. All das kann zu einem existenzbedrohlichen Engpass werden, wenn Sie nicht finanziell vorgesorgt haben.
Ihr Risikomanagement:
Faustregel für jeden Selbstständigen: Sorgen Sie dafür, dass Sie mindestens 6 Monate ohne laufende Einnahmen überleben könnten. Legen Sie eine ausreichende Menge Geld für den Notfall zurück, die Sie nur angreifen, wenn Ihre Einnahmen plötzlich wegbrechen. Haben Sie Geld für 6 Monate im Rücken, kann Ihnen nicht mehr viel passieren. Innerhalb von 6 Monaten schaffen Sie es problemlos, neue Kunden zu finden. Notfalls ist genügend Zeit, um ganz neu anzufangen. Gehen Sie deshalb jetzt so vor, um diese finanzielle Sicherheit zu gewinnen:

  • Errechnen Sie, wie viel Geld Sie monatlich brauchen, um Ihre laufenden Kosten und Ihre Lebenshaltungskosten problemlos zu bestreiten.
  • Multiplizieren Sie diese Summe mit 6 und Sie haben den Betrag, den Sie zu Ihrer Sicherheit brauchen.
  • Wenn Sie bisher noch nicht gespart haben und aktuell keine Erbschaft ansteht, ist das eine Menge Geld, die Sie nicht sofort abzweigen können. Setzen Sie sich deshalb Zwischenziele.
  • Legen Sie dieses Sicherheitsgeld auf einem Tagesgeldkonto an, damit Sie schnell Zugriff haben. Manch ein besonders vorsichtiger Selbstständiger deponiert das Geld in bar – zum Beispiel im Banksafe eines Verwandten. So kann er die Miete, das Telefon bezahlen und seine Handlungsfähigkeit bewahren, auch wenn im schlimmsten Fall die Bank schon alle Konten gesperrt hat.

 

 

Risiko 2: Schleichender Auftragsrückgang

Dieses Risiko ist etwas heimtückischer als Punkt 1, weil es nicht so offensichtlich ist: Neue Kunden kommen immer seltener, von vorhandenen Kunden kommen immer weniger Aufträge oder immer kleinere Aufträge. Die Folge sind langsam bröckelnde Umsätze. Und darüber schaut man gern hinweg – der nächste größere Auftrag kommt be­stimmt bald. Doch das erweist sich heute immer öfter als Trugschluss …
Ihr Risikomanagement:
Gewinnen Sie Sicherheit durch Ihr Frühwarnsystem! Behalten Sie Ihre Honorarumsätze konstant im Auge und beobachten Sie die Entwicklung. Die einfachste und praktischste Möglichkeit:
Erstellen Sie Ihre monatlichen (bzw. vierteljährlichen) Umsatzsteuervoranmeldungen selbst und stellen Sie Ihre monatlichen Honorarumsätze in einer einfachen Balkengrafik dar. So sehen Sie sofort, wenn die Richtung der durchschnittlichen Umsätze nach unten geht. handeln Sie dann sofort durch verstärkte Akquisitionsmaßnahmen.
Verfeinern Sie Ihre Statistik zu einem echten Frühwarnsystem weiter. Zum Beispiel so:

  • Führen Sie eine Statistik darüber, wie viele Neukunden Sie gewinnen. Oder auch darüber, wie viele Gespräche Sie möglichen Neukunden geführt haben. Gehen diese Zahlen nach unten, dann haben Sie ein Warnsignal – bevor der tatsächliche Umsatz zurückgeht. Denn der Zusammenhang ist klar: Weniger Gespräche mit möglichen Neukunden = weniger tatsächliche Neukunden = später weniger Umsatz.
  • Stellen Sie aber mit Ihrer kleinen Statistik fest, dass Sie aktuell weniger Neukunde-Kontakte haben als in der Vergangenheit, können Sie gegensteuern, bevor es zu schmerzhaften Einkommensrückgängen kommt.

 

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