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3 Fehler bei der Umsatzsteuer-Voranmeldung, die immer wieder zu Prüfungen führen

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Von Gerhard Schneider,

Gerade bei Existenzgründern passiert es immer wieder: Unerwartet und sogar ohne Ankündigung stehen Prüfer des Finanzamts vor der Tür und wollen Einblick in die Umsatzsteuer-Unterlagen haben. Zu solchen unangenehmen und überraschenden Prüfungen hat der Fiskus das Recht, sobald Verdachtsmomente dafür vorliegen, dass bei der Umsatzsteuer eines Unternehmens nicht alles mit rechten Dingen zugeht.

 

Damit Sie möglichst nie von einer solchen unangenehmen Prüfung überrascht werden, sollten Sie schon bei Ihren Umsatzsteuer-Voranmeldungen, die Sie monatlich oder vierteljährlich abgegeben, möglichst genau hinschauen und alles richtig machen. Wer hier Fehler macht, riskiert, ganz schnell auf die Rote Liste der Prüfer gesetzt zu werden. Hier drei typische Fehler, die Sie leicht vermeiden können.

Fehler 1: Falsche Umsatzsteuersätze

Wie Sie wissen, gibt es unterschiedliche Umsatzsteuersätze: den Regelsatz von 19 %, der auf die meisten Waren und Leistungen erhoben wird, und den ermäßigten Satz von 7 % zum Beispiel für Lebensmittel, Zeitschriften und Bücher. Daneben gibt es auch Leistungen die von der Umsatzsteuer befreit sind, zum Beispiel medizinische Leistungen.
In der Umsatzsteuervoranmeldung geben Sie Ihre Umsätze aufgeschlüsselt nach den unterschiedlichen Sätzen und den befreiten Leistungen an.
Tauchen nun in der Umsatzsteuer-Voranmeldung beispielsweise Umsätze mit 7 % oder 0 % auf, ist der Selbstständige aber in einer Branche tätig, in der typischerweise Waren oder Dienstleistungen verkauft werden, die mit 19 % besteuert sind, wird das Finanzamt hellhörig. Besser gesagt: Solche Fälle werden automatisch aussortiert, weil die Umsatzsteuervoranmeldungen von Computern erfasst und auf Plausibilität überprüft werden. Eine Prüfung vor Ort kann die Folge sein, im günstigsten Fall fragt zuvor der Sachbearbeiter schriftlich an, damit Sie den Sachverhalt klären können.
Meine Empfehlung: Überprüfen Sie bei Abgabe der Umsatzsteuer-Voranmeldungen genau ob, Sie die richtigen Umsatzsteuersätze angesetzt haben. Zu Fehlern kann es auch hier auch schon kommen, wenn in einem Buchhaltungsprogramm falsche Kontonummern eingegeben werden.

 

Fehler 2: Abweichende Beträge

Ganz genau hinschauen sollten Sie auch, wenn es an die Abgabe Ihrer Jahressteuererklärung geht. Jetzt, am 31. Mai, ist es wieder so weit, wenn Sie keine Fristverlängerung beantragt haben. Die Gefahr:
Weicht die Summe der monatsweise oder quartalsweise vorangemeldeten Umsätze von den Zahlen Ihrer Umsatzsteuerjahreserklärung ab, werden die Beamten gegebenenfalls auch hellhörig. Der Verdacht: Wer in der Jahreserklärung höhere Umsätze gibt als in den Voranmeldungen wollte Umsatzsteuerzahlungen verschieben, um sich einen billigen Kredit vom Finanzamt zu besorgen. Das muss natürlich sofort unterbunden werden. Prüfungen können die Folge sein.
Meine Empfehlung: Prüfen Sie Ihre Voranmeldungen lieber doppelt und dreifach, damit keine Abweichungen zur späteren Jahreserklärung entstehen. Unterläuft Ihnen doch einmal ein Fehler, korrigieren Sie vor Abgabe der Jahreserklärung die Voranmeldung für das betreffende Quartal oder den betreffenden Monat, damit keine größere Differenz zwischen Voranmeldungen und Jahreserklärung entsteht.

Fehler 3: Zu späte Abgabe

Nehmen Sie die Termine zur Abgabe Ihrer Umsatzsteuervoranmeldungen und zur Zahlung der Umsatzsteuer absolut ernst. Riskieren Sie hier möglichst nie auch nur einen Tag Verspätung. Hier reagiert der Fiskus bei Verzögerungen allergisch und schickt schnell Prüfer hinaus, wenn sich Verspätungen häufen.

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