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Vorsicht mit Ihrem Anhang

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Von Midia Nuri,

Gleich vorweg: Informationen über Geschäfte mit verbundenen Unternehmen und Personen gehören nach dem Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMoG) tatsächlich in den Anhang.

 

Aber Sie brauchen nun auch nicht gleich überstürzt die Telefondienste Ihrer Ehefrau oder auch etwa den Minijob Ihres Sohnes in der Lagerdisposition dort anzugeben.

So ist die Rechtslage

Im Anhang Ihres Jahresabschlusses müssen Sie nach den Vorschriften des Bilanzmodernisierungsgesetzes (BilMoG) nur dann Informationen zu Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen oder nahestehenden Personen aufführen, wenn diese drei Voraussetzungen erfüllt sind:

  1. bei bilanzierenden Unternehmen mit nahestehenden Unternehmen oder nahestehenden Personen sind Geschäftsbeziehungen zustande gekommen,
  2. diese Geschäfte sind zu nicht marktüblichen Bedingungen zustanden gekommen und
  3. diese Geschäfte sind wesentlich.

 

 

Sonst brauchen Sie diese Geschäfte nicht im Anhang zu berücksichtigen. Das sieht der mit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) neu gefasste § 285 Nr. 21 Handelsgesetzbuch (HGB) vor.

Sie müssen natürlich auch mit den verschärften Anhangpflichten nach § 285 Nr. 21 HGB nicht doppelt zu moppeln. Die neue Regelung greift daher nicht, wenn

  • Ihr Unternehmen eine Konzernbilanz aufstellt und
  • in dieser Konzerbilanz (nahe stehende) Unternehmen einbezogen sind, bei denen Sie 100% der Anteile halten.

Es kommt auf die Größe Ihres Unternehmens an

Sehen Sie sich nun in der Pflicht, sollten Sie aber vorher checken, ob Sie auch wirklich müssen. Dabei hilft ein Blick auf die Größenklassen.

Befreit von diesen strengen Angabenpflichten im Anhang sind nach § 288 Abs. 1 und 2 HGB

  • kleine Kapitalgesellschaften und
  • mittelgroße GmbHs.

Verpflichtet sind dagegen bei Vorliegen der Voraussetzungen

  • große Kapitalgesellschaften und
  • mittelgroße Aktiengesellschaften.

 

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