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Ist-Besteuerung bis 10.2. beantragen – letztmals mit erhöhter Umsatzgrenze

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Ist-Besteuerung bis 10.2. beantragen – letztmals mit erhöhter Umsatzgrenze

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser,,

kommt Ihnen das bekannt vor: Ihre GmbH liefert oder erbringt eine Dienstleistung. Doch der Kunde hat es mit der Bezahlung nicht eilig. Vielleicht weigert er sich sogar, zu zahlen. Das nicht nur ärgerlich. Es belastet die Liquidität Ihrer GmbH. Und zwar doppelt: Ihre GmbH muss Vorleistungen erbringen, wie Gehälter und Material. Außerdem hat sie fu?r den Monat der Lieferung/Leistung die Umsatzsteuer abzufu?hren (= Soll-Besteuerung, § 13 Abs. 1, § 16 Abs. 1 UStG).

GmbHs mit bis zu 500.000 Euro Jahresumsatz

Kleine GmbHs haben aber, zur sogenannten Ist-Besteuerung zu wechseln (§ 20 UStG). Vorteil: Erst, wenn der Kunde zahlt, wird auch die Umsatzsteuer fällig. Wenn Ihre GmbH 2010 nicht mehr als 500.000 Euro Umsatz (= Umsätze, auf die Sie Umsatzsteuer aufschlagen) gemacht hat, du?rfen auch Sie zur Ist-Besteuerung wechseln. Der Bundesfinanzhof hat diesen Vorteil fu?r kleine Unternehmen in einem gerade erst veröffentlichten Urteil vom vergangenen Jahr bestätigt (BFH, 22.7.2010, Az: V R 4/09).

Umsatzgrenze wird halbiert

Achtung: Die 500.000-Euro-Grenze gilt letztmals fu?r 2011. Danach wird sie auf 250.000 Euro abgesenkt! Wechsel zur Ist-Besteuerung bis 10.2.2011 beantragen Die Ist-Besteuerung mu?ssen Sie immer fu?r ein komplettes Jahr beantragen. Dazu können Sie einfach in der nächsten Umsatzsteuer-Voranmeldung – bis zum 10.2.2011 – die Vorsteuer nach dem Ist-Prinzip erklären. Das Finanzamt muss das im Normalfall akzeptieren (BMF, 1.10.2010, Az: IV D 3 - S 7015/10/10002 (UStAE), Tz. 20.1).

 

 

 

Wechsel schriftlich beantragen

Auch wenn der Wechsel zur Ist-Besteuerung formlos und sogar einfach mit der Umsatzsteuer-Voranmeldung erfolgen kann, sollten Sie den Wechsel schriftlich beim Finanzamt beantragen. Beispielsweise mit folgender Formulierung:

Ich beantrage fu?r die … GmbH die Berechnung der Umsatzsteuer nach vereinnahmten Entgelten (§ 20 UStG) ab dem 1.1.2011. Grund: Die … GmbH hat 2010 nicht mehr als 500.000 Euro Gesamtumsatz erzielt. Bitte teilen Sie mir Ihr Einverständnis schriftlich mit.

 


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Herzlichst Ihr

 

Sebastian Jördens
Chefredakteur

 

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