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Kleinunternehmer: PC steuergünstig aufrüsten

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Von Gerhard Schneider,

Dieses Jahr kommt die neue Version 7 des Betriebssystems Windows. Für Freund von Apple-Computern erscheint im Herbst ebenfalls das große Betriebssystem-Update mit dem schönen Namen Snow-Leopard…

Solche Neuerungen sind immer ein schöner Anlass, um sich einen neuen Rechner fürs Büro zu gönnen. Doch muss wirklich ein neuer sein?

Kleinunternehmer: Aufrüstung des PCs statt Neukauf

Eine Alternative zum Neukauf ist die Aufrüstung oder Modernisierung eines PCs – also der Austausch von unterschiedlichen Komponenten, wie zum Beispiel Festplatten, RAM-Bausteine oder Laufwerke. Hier müssen Sie zwischen Reparatur bzw. Modernisierung auf der einen Seite und Aufrüstung auf der anderen Seite unterscheiden.

  • Reparatur: Gehen einzelne Komponenten des PCs kaputt, können Sie die Kosten für den Ersatz und Reparatur sofort in voller Höhe steuerlich geltend machen. Beispiel: Verabschiedet sich die Festplatte, können Sie eine neue kaufen und die Kosten dafür sofort absetzen.
  • Modernisierung: Das gleiche gilt, wenn Sie ein betagteren Computer durch Einbau neuer Komponenten auf dem aktuellen Stand der Technik halten wollen. Beispiel: Erhöhung des Arbeitsspeichers von 2 GB auf 4 GB.
  • Aufrüstung: Steuerlich unangenehmer wird es, wenn Sie Ihren PC aufrüsten. Beispiele: Sie bauen eine zweite Festplatte oder ein DVD-Laufwerk ein, über das der PC vorher noch nicht verfügt hat. Damit werten Sie den PC aus Sicht des Finanzamts auf. Steuerliche Folge: Die Kosten werden als nachträgliche Anschaffungskosten gewertet. Sie müssen sie auf den Restwert des PCs aufschlagen und zusammen mit dem PC über dessen restliche Nutzungsdauer abschreiben.

Tipp: Versuchen Sie deshalb, Ihren PC über Reparaturen und Modernisierungsmaßnahmen auf dem laufenden zu halten. So können Sie die Kosten immer sofort in voller Höhe steuerlich geltend machen. Beispiel: Statt eine zweite Festplatte einzubauen, warten Sie darauf, dass die alte kaputt geht (was ja bekanntlich jederzeit passieren kann) und bauen Sie dann eine größere ein.

Kleinunternehmer: Kosten für PC anteilig geltend machen

Was sich noch viel zu wenige Selbstständige klargemacht haben: Die Kosten für einen PC können Sie anteilig geltend machen, sobald Sie ihn zu mehr als 10 % betrieblich nutzen. Wenn Sie ihn zu mehr als 90 % betrieblich nutzen voll und ganz. Und das gilt für jeden PC – egal, wo er steht. Er kann also auch bei Ihnen zu Hause stehen, damit Sie dort abends noch Berufliches erledigen können.

Das heißt: Sie können die Kosten für einen PC in der Wohnung als Betriebsausgabe geltend machen, wenn die private Nutzung nicht mehr als 10 % ausmacht. So hat es der Bundesfinanzhof in einem wenig bekannten Urteil vor einiger Zeit festgelegt (Urteil vom 10.3.2004, Az. VI R 91/00).

Kleinunternehmer: Kosten für Arbeitsmittel weiterhin absetzbar

Das können Sie sogar dann, wenn Sie zu Hause kein Arbeitszimmer haben. Denn: Obwohl das Finanzamt das häusliche Arbeitszimmer seit 2007 in vielen Fällen nicht mehr anerkennt: Kosten für Arbeitsmittel in den eigenen vier Wänden – wie einen PC – können Sie trotzdem geltend machen. Dass Sie den Computer tatsächlich zu 90 % für die Arbeit nutzen, müssen Sie möglichst schlüssig nachweisen.

Tipp: Führen Sie für den Nachweis einfach für 3 Monate eine Art „PC-Fahrtenbuch“: Machen Sie sich dafür Notizen, wann und wie oft Sie den Computer beruflich und privat genutzt haben. Die Sache ist vergleichbar mit den Aufzeichnungen über die Nutzung, wie Sie sie jetzt bei beruflich und privat genutzten Firmenwagen für 3 repräsentative Monate führen. Behalten Sie auch Ihren alten PC. Dann können Sie im Zweifel argumentieren, dass Sie für private Zwecke ja ein eigenes Gerät zur Verfügung haben.

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