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Kredit ohne Bank – So leihen Sie sich Geld für den Betrieb innerhalb der Familie

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Von Gerhard Schneider,

Frage: Ich brauche einen Kredit für eine betriebliche Investition. Zur Bank möchte ich aber nicht, deshalb würde ich mir das Geld lieber innerhalb der Familie leihen. Nun hat meine 12-jährige Tochter aus einer Erbschaft eine größere Summe Geld, die ich mir leihen könnte. Geht das? Und wie sieht die steuerliche Seite aus?

 

Antwort: Ein Kredit innerhalb der Familie ist möglich – es handelt sich sogar um eine beliebte Steuer-Spar-Gestaltung. Denn: Die Schuldzinsen, die Sie für diesen Kredit an Ihren Angehörigen zahlen, können Sie in voller Höhe als Betriebsausgaben absetzen und dadurch Ihre Steuerlast senken. Ihr Kind muss für die vereinnahmten Zinsen keine Einkommensteuer zahlen, wenn es keine anderen Einnahmen hat und den Grundfreibetrag nicht überschreitet.
Beachten Sie aber: Das Finanzamt kennt solche Gestaltungen natürlich auch und schaut besonders genau hin, weil es steuerlichen Missbrauch vermutet. Halten Sie sich deshalb an die folgenden Tipps, um Ihren Angehörigenkredit wasserdicht zu gestalten.

  • Der Kreditvertrag und die -konditionen müssen einem Fremdvergleich standhalten. Das heißt, der Kredit muss so gestaltet sein, wie es auch bei einer Bank der Fall wäre. Die Zinsen dürfen z. B. nicht ungewöhnlich hoch angesetzt sein, um einen möglichst hohen Betriebsausgabenabzug zu erzielen.
  • Holen Sie deshalb im Vorfeld am besten mehrere Angebote von Banken für einen betrieblichen Kredit in gleicher Höhe ein. Das Angebot, das dann die besten und einfachsten Konditionen enthält, nehmen Sie als Vorlage für Ihren Angehörigen-Kreditvertrag (um unanfechtbar zu sein).

 

 

 

  • Halten Sie Höhe des Darlehens, Zinssatz, Fälligkeit der Zinsen, Art und Zeit der Rückzahlung und ggf. Sicherheiten in einem schriftlichen Vertrag mit Ihrem Angehörigen fest.
  • Halten Sie sich dann äußerst genau an die Zahlungstermine für Zinsen und Tilgung. Werden die Zinsen nicht oder nur unregelmäßig gezahlt, wird das Finanzamt den Kreditvertrag nicht anerkennen und den Betriebsausgabenabzug der Zinsen ablehnen.
  • Wichtig ist auch, dass Sie Ihre Zinszahlungen von anderen Zahlungen trennen. Wenn Sie Ihr Kind, das sich z. B. noch im Studium befindet, finanziell unterstützen, sollten Sie die Zinszahlungen streng davon trennen. Zahlen Sie die Zinsen auf ein extra zu diesem Zweck eingerichtetes Festgeldkonto Ihres Kindes, auf das Sie sonst keine Unterhaltszahlungen leisten.
  • Wichtig bei Minderjährigen: Ist Ihr Kind noch nicht volljährig, kann es allein noch keinen Kreditvertrag abschließen. Es muss deshalb von einem unabhängigen Dritten, einem „Ergänzungspfleger“, vertreten werden. Dazu kann z. B. Ihr Anwalt oder Steuerberater eingesetzt werden.

 

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