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Umsatzsteuer: Wechseln Sie von der Soll- zur Ist-Besteuerung

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Steuer Selbststaendige

Von Gerhard Schneider,

Der Bundesfinanzhof hat in seinem am 18. 2. 2009 veröffentlichten Urteil (Az. XI R 1/08 vom 10. 12. 2008) entschieden, dass Sie bis zur Bestandskraft des Jahressteuerbescheids Ihr Wahlrecht ausnutzen können, ob Sie die Ist- oder Soll-Besteuerung wählen.

Der Bundesfinanzhof hat in seinem am 18. 2. 2009 veröffentlichten Urteil (Az. XI R 1/08 vom 10. 12. 2008) entschieden, dass Sie bis zur Bestandskraft des Jahressteuerbescheids Ihr Wahlrecht ausnutzen können, ob Sie die Ist- oder Soll-Besteuerung wählen.

Die Soll-Besteuerung

Die Soll-Besteuerung gilt als so genannte Regelbesteuerung. Wählen Sie nicht, wird auf Ihre ausgestellten Rechnungen die Umsatzsteuer sofort fällig – unabhängig davon, wann die Rechnung beglichen wird.

Ganz anders: die Ist-Besteuerung

Im Rahmen der Ist-Versteuerung führen Sie die Umsatzsteuer auf der Grundlage Ihrer vereinnahmten Entgelte (§ 20 Umsatzsteuergesetz) an das Finanzamt ab.

Diesen Vorteil hat die Ist-Besteuerung für Sie

Sie müssen so die Umsatzsteuer nicht vorfinanzieren. Ihnen bleibt ein höherer Liquiditätsvorteil.

Umsatzgrenze beachten

Um die Vorteile der Ist-Besteuerung nutzen zu können, darf Ihr Umsatz im vorangegangenen Kalenderjahr nicht mehr als 250.000 € (neue Bundesländer: 500.000 €) betragen. Auf den aktuellen Umsatz kommt es dagegen nicht an. Weiterhin ist ein formloser Antrag an das Finanzamt notwendig.

Umsatzsteuer: Kein Einfluss auf Vorsteueranspruch

Der Wechsel zur Ist-Besteuerung hat keinen Einfluss auf Ihren Vorsteuerabzug. Die Vorsteuer machen Sie dann geltend, wenn Ihnen eine ordnungsgemäße Rechnung vorliegt. Auf deren Bezahlung kommt es nicht an.

Bestandskraft des Steuerbescheids

Die Bestandskraft Ihres Umsatzsteuerbescheids tritt erst einen Monat nach Erhalt des entsprechenden Steuerbescheids ein. Bis dahin haben Sie Zeit, Ihr Wahlrecht auszuüben.

Tipp: Gerade in den Fällen, in denen Unternehmensteile ausgegliedert worden sind oder neu gegründet wurden, sollten Sie den Wechsel zur Ist-Besteuerung in Betracht ziehen. Dadurch erreichen Sie, dass Sie die Umsatzsteuer erst dann an den Fiskus abführen, wenn Ihnen die Gelder tatsächlich zugeflossen sind.

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