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Wie Sie im Einkauf jetzt sparen: Die 3 wichtigsten Grundregeln

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Geld sparen
Urheber: K.-U. Häßler | Fotolia

Von Michael Jansen, Barbara Kettl-Römer,

Großunternehmen beschäftigen ganze Abteilungen ausschließlich mit der Erarbeitung und Umsetzung von Einkaufsstrategien. Als Selbstständiger erledigen Sie diese wichtige Aufgabe neben Ihrer eigentlichen Geschäftstätigkeit selbst. Zur reinen Nebensache sollte der Einkauf dennoch nicht werden, denn die alte Weisheit erfolgreicher Kaufleute hat nach wie vor Gültigkeit: „Im Einkauf liegt der Gewinn!“

Wenn Sie kaufen, um zu verkaufen, bestimmt der Einkaufspreis letztlich den Gewinn, den Sie bei den am Markt zu erzielenden Preisen machen können. Wenn Sie „nur“ für den Eigenbedarf Ihres Unternehmens einkaufen, bestimmt der Einkauf wesentlich mit über die Kosten, die Ihnen entstehen und Ihren Gewinn mindern. Es lohnt sich also in beiden Fällen, den Einkauf genauer unter die Lupe zu nehmen, nach Sparpotenzialen zu forschen und sich diese zu erschließen.

Regel 1: Kaufen Sie nur das, was Sie wirklich brauchen

Die teuersten Dinge sind die, die wir kaufen, obwohl wir sie gar nicht brauchen. Denn dem Geld, das wir für sie ausgeben, steht kein Nutzen gegenüber – es ist sinnlos verschwendet. Dafür gibt es unzählige Beispiele – jeder hat sich irgendwann einmal zu einer unnützen Anschaffung verleiten lassen.

Geldverschwendung:

So mancher Selbstständige kauft


  • 25 Apps für sein Smartphone, von denen er nur 2 regelmäßig nutzt,

  • das Super-Software-Paket, von dem er höchstens 10 % tatsächlich braucht – und gar nicht weiß, was mit dem Rest machbar wäre,

  • schicke Möbel für die Besucher-Sitzecke, die eigentlich nie genutzt werden.

Schnäppchen links liegen lassen!

Kaufen Sie niemals etwas, nur weil es gerade billig ist oder mit einem hohen Rabatt angeboten wird. Eine Preisfixierung im Einkauf führt sehr oft zu nutzlosen Fehlkäufen. Was hilft Ihnen beispielsweise eine Notebook-Tasche für sehr wenig Geld, wenn das erst danach angeschaffte Notebook dann doch nicht hineinpasst?

Tipp: Sparen Sie (noch) Überflüssiges ein!

Der billigste Einkauf ist der, den Sie sich ganz sparen, weil Sie die fragliche Ware oder Leistung sowieso nicht benötigen. Die wichtigste Frage, die Sie sich vor jedem Einkauf stellen sollten, ist diese: „Brauche ich das wirklich und jetzt?“ Lautet die – ehrliche – Antwort „Nein, eigentlich nicht!“, streichen Sie den Kauf.

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Regel 2: Legen Sie Ihre Anforderungen an das Produkt/die Leistung fest

Niemand braucht ein Smartphone, eine Kaffeemaschine oder einen Warenpräsenter. Was Sie hingegen tatsächlich brauchen, ist der Nutzen, den diese Dinge stiften (können).

Deswegen sollten Sie bei Ihren Einkaufsüberlegungen nicht vom Produkt, sondern vom Nutzen her denken. Listen Sie die Anforderungen auf, die Sie an ein Produkt oder eine Leistung stellen, bevor Sie das Produkt oder die Leistung selbst betrachten. Indem Sie diesen kleinen Schritt vorschalten, beugen Sie womöglich teuren Fehlinvestitionen vor.

Erst die Anforderungen aufschreiben, dann das passende Produkt auswählen:

Ein Handelsvertreter denkt, er braucht ein Smartphone – seine Kollegen sind ja alle längst damit ausgestattet. Bevor er sich an die Produktauswahl macht, schreibt er für sich auf, was genau er mit dem Smartphone erledigen will. Er möchte

  • tagsüber für seine Kunden überall telefonisch erreichbar sein,
  • unterwegs regelmäßig E-Mails empfangen und bearbeiten können,
  • unterwegs Zugriff auf seine Projektordner haben, um Kundenfragen sofort beantworten zu können,  
  • im Hotel am Abend Angebote schreiben und auch schon versenden können,
  • sich auf seinen langen und häufigen Autofahrten verlässlich zu seinen Zielen navigieren lassen.

Als er sich über seine Anforderungen klar geworden ist, erkennt der Handelsvertreter, dass ein Smartphone für ihn gar nicht die ideale Lösung ist: Um E-Mails zu bearbeiten, Ordner einzusehen und Angebote zu schreiben, ist ein Notebook wesentlich komfortabler. Bei häufigen Autofahrten ist ein im Auto installiertes Navigationsgerät bequemer. Und für die telefonische Erreichbarkeit genügt dann ein 1-€-Handy.

Kauft er sich dennoch ein Smartphone, wird er vermutlich bald feststellen, dass er um die Anschaffung eines Notebooks und eines Navigationsgeräts nicht herumkommt. Dann nutzt er das teure Smartphone tatsächlich nur noch für die Mobiltelefonie. Den Einkauf hätte er sich von Anfang an sparen können.

Tipp: Kaufen Sie keine Produkte, sondern Lösungen!

Werden Sie sich vor jedem Kauf über Ihre konkreten Anforderungen klar. Fragen Sie sich dann, ob das angestrebte Produkt diese Anforderungen tatsächlich am besten erfüllt – oder ob Sie vielleicht etwas ganz anderes besser einsetzen könnten.

Regel 3: Recherchieren Sie das beste Preis-Leistungs-Verhältnis

Sie wissen jetzt, was genau Sie wirklich brauchen. Finden Sie nun heraus, von wem Sie das am günstigsten bekommen. Erstes Mittel der Wahl dazu ist die Internet-Preisrecherche.

„Am günstigsten“ heißt nicht unbedingt „am billigsten“, denn oft haben die auf den ersten Blick billigen Lösungen teure Nebenkosten (z.B. überhöhte Versandkosten) oder Folgekosten (z.B. großer Aufwand oder nicht kulante Lösung im Fall einer nötigen Reklamation). Studieren Sie also die Angebotsbedingungen genau, und rechnen Sie solche Kosten und Risiken in den Preis ein.

An Gebrauchtwaren denken!

Muss das Produkt, das Sie kaufen wollen, tatsächlich neu sein? Vor allem in Internet-Börsen finden Sie häufig kaum genutzte und sehr gut erhaltene gebrauchte Artikel, die sehr viel günstiger als Neuware sind. Prüfen Sie aber, ob der Verkäufer seine Gewährleistung einschränkt oder Service-Leistungen nicht anbietet, die beim Neuprodukt inklusive sind – ist so etwas wichtig für Sie, dann setzen Sie doch besser auf Neuware.

Tipp: Betrachten Sie immer den Gesamtpreis!


„Bei welchem Anbieter bekomme ich das benötigte Produkt zum besten Preis-Leistungs-Verhältnis?“ – diese Frage stellen Sie sich zum Schluss Ihrer Einkaufsüberlegungen. Betrachten Sie dabei nicht nur den nackten Angebotspreis, sondern auch die Neben- und Folgekosten.

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