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Wie Sie Kosten beim Einkauf von privat als Betriebsausgaben absetzen (Teil 4)

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Von Iris Schuler,

Fehlen in Ihren Fremdbelegen bestimmte Angaben bedeutet dies nicht zwingend, dass Ihnen der Abzug der Betriebsausgaben verloren geht. Können Sie die Zahlung dokumentieren und glaubhaft darlegen, was Sie gekauft haben, darf das Finanzamt Ihnen den Abzug der Betriebsausgaben nicht ohne weiteres streichen. Wann das Finanzamt dazu berechtigt ist, Ihnen den Abzug der Betriebsausgaben zu streichen, lesen Sie in diesem Beitrag.

Fehlen in Ihren Fremdbelegen bestimmte Angaben bedeutet dies nicht zwingend, dass Ihnen der Abzug der Betriebsausgaben verloren geht. Können Sie die Zahlung dokumentieren und glaubhaft darlegen, was Sie gekauft haben, darf das Finanzamt Ihnen den Abzug der Betriebsausgaben nicht ohne weiteres streichen. Wann das Finanzamt dazu berechtigt ist, Ihnen den Abzug der Betriebsausgaben zu streichen, lesen Sie in diesem Beitrag.

Geht es um den Abzug der Betriebsausgaben, wenn Sie bei Privatpersonen eingekauft haben, sind Name und Anschrift des Zahlungsempfängers besonders wichtig. Fehlen diese Angaben in Ihrem Beleg, kann das Finanzamt von Ihnen verlangen, dass Sie die Daten nachreichen. Das Finanzamt entscheidet, ob es diese Angaben von Ihnen haben will und somit auch, ob der Abzug der Betriebsausgaben vorgenommen werden kann oder nicht. Sie können sich leider nicht dagegen wehren.

In § 160 Abs. 1 AO ist rechtlich geregelt, dass für den Abzug der Betriebsausgaben ein Beleg mit Name und Anschrift des Verkäufers vorliegen muss. Man könnte daraus den Schluss ziehen, dass der Abzug der Betriebsausgaben automatisch gestrichen wird, wenn Namen und Anschrift im Beleg nicht genannt werden. Das ist jedoch falsch. Dazu gibt es ein BFH-Urteil vom 10.3.99. Die Regelung bezweckt nur, mögliche Steuerausfälle auszugleichen.

Fordert das Finanzamt Sie auf, genaue Empfängerangaben für einen Einkauf von Privatpersonen zu machen, und Sie können dem nicht nachkommen, prüft das Finanzamt in einer zweiten Ermessensentscheidung, ob und in welcher Höhe es die Betriebsausgaben anerkennt.

Privatpersonen, die private Vermögensgegenstände verkaufen, üben keine regelmäßige, steuerlich bedeutsame Tätigkeit aus. Dazu zählt beispielsweise die Veräußerung von Kinderspielzeug, eigenen Möbeln oder Gegenständen aus einer Haushaltsauflösung. Diese Verkäufe sind bei Privatpersonen somit steuerlich nicht zu erfassen.

Abzug der Betriebsausgaben gesichert, wenn keine Steuerausfälle eingetreten

Kaufen Sie beispielsweise auf Flohmärkten Möbel oder Spielzeug von Privatpersonen ein, bleibt Ihnen der Abzug der Betriebsausgaben gesichert. Das gilt auch, wenn Sie die Namen und Adressen der privaten Zahlungsempfänger nicht kennen, weil dadurch keine Steuerausfälle eintreten.

Beachten Sie, dass es eine Grauzone gibt, wenn es um die Angaben des Zahlungsempfängers geht. Achten Sie darauf, dass Sie möglichst viele Belege mit Namen und Anschrift eines Verkäufers haben. Lassen Sie es sich jedoch nicht ohne weiteres gefallen, dass das Finanzamt Ihnen den Abzug der Betriebsausgaben streicht, weil der Name oder die Adresse im Beleg fehlen.

Im nächsten Beitrag lesen Sie, was Sie beim Einkauf übers Internet beachten müssen.

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