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Was tun, wenn ein unfairer Kooperations-Partner ein gemeinsames Projekt ohne Sie durchzieht?

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Von Astrid Engel,

Aufträge zu zweit zu bewältigen, die für Sie allein zu groß wären, ist eine gute Sache. Allerdings müssen Sie bei einem Kooperations-Partner, den Sie nicht gut kennen, mit bösen Überraschungen rechnen. Das hat schon mancher erlebt:

Aufträge zu zweit zu bewältigen, die für Sie allein zu groß wären, ist eine gute Sache. Allerdings müssen Sie bei einem Kooperations-Partner, den Sie nicht gut kennen, mit bösen Überraschungen rechnen.

Das hat schon mancher erlebt: Ein Unternehmer reicht gemeinsam mit einem anderen ein Angebot ein. Der Kunde lehnt es als zu teuer ab. Kurz darauf stellt der Unternehmer fest, dass sein Kooperations-Partner hinter seinem Rücken den Auftrag für weniger Honorar angenommen hat.

Variante: Jemand arbeitet als Subunternehmer für ein Großprojekt und hat bereits wichtige Vorarbeiten erledigt. Dann teilt ihm sein Kooperations-Partner mit, der Kunde habe den Auftrag storniert, seine Arbeit sei leider umsonst gewesen. Später stellt er fest, dass der Kooperations-Partner das Projekt allein durchgezogen und seine Leistungen (Konzepte, Überlegungen, Skizzen, Entwürfe) einfach verwendet hat, ohne dafür zu zahlen.


Können Sie gegen den unfairen Kooperations-Partner vorgehen?

Solches Vorgehen wird zwar als unlauter empfunden, ist rechtlich gesehen aber kaum zu verfolgen. Reine Ideen, Skizzen und Entwürfe, die noch nicht den Status eines fertigen Werks haben, sind weder durch das Urheberrechts- noch durch ein anderes Gesetz geschützt - jeder darf sie weiterverfolgen. Etwas anderes gilt, wenn Sie eine vertragliche Vereinbarung mit Ihrem Kooperations-Partner oder Kunden über die Verwertung Ihrer Vorarbeiten vorweisen können - am besten schriftlich -, aber gerade daran wird es in den beschriebenen Fällen ja mangeln.

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Ziehen Sie den Kunden nicht mit hinein

Es bringt auch wenig, in solchen Fällen den Kunden auf das unlautere Vorgehen Ihres Geschäftspartners aufmerksam zu machen. So groß die Verlockung sein mag - das würde kein gutes Licht auf Sie werfen. Sie bleiben dem Kunden dann höchstens als nicht durchsetzungsfähig in Erinnerung. Er wird Ihnen den Auftrag nicht zurückgeben und Sie später auch nicht erneut kontaktieren. Ziehen Sie ihn also nicht in die interne Auseinandersetzung mit Ihrem "Kooperations-Partner" hinein. Ausnahme: War er vorsätzlich daran beteiligt, Sie auszubooten, ist jede Rücksicht fehl am Platz. Überlegen Sie dann, ob Sie so wie im Folgenden beschrieben (auch) gegen den Kunden vorgehen.


Stellen Sie dem unfairen Kooperations-Partner Ihre Vorleistung in Rechnung

Ihren "Kooperations-Partner" sollten Sie sehr wohl zur Verantwortung ziehen - auch wenn die rechtliche Basis fraglich ist, wissen Sie und er, was vorgefallen ist. Stellen Sie ihm Ihre Vorleistungen in Rechnung. Je selbstverständlicher Sie das tun, desto bessere Chancen haben Sie, dass er auch tatsächlich zahlt oder sich bei Ihnen meldet, um Sie noch im Preis herunterzuhandeln. Auch wenn Sie keine Beweise haben, je beauftragt worden zu sein - ein Bluff hilft erstaunlich oft. So bekommen Sie wenigstens etwas Geld für Ihre Arbeit.

Zwar sollten Sie nie wieder auf einen Kooperations-Partner setzen, der Ihnen so übel mitgespielt hat. Gehen Sie mit sich selbst aber auch nicht allzu hart ins Gericht: Schlechte Erfahrungen dieser Art macht jeder Selbstständige einmal. Kooperationen sind trotzdem sinnvoll. Aber: Gehen Sie niemals in größerem Umfang in Vorleistung, wenn noch kein (schriftlicher) Auftrag an Sie erteilt ist. Vereinbaren Sie schon vorher (schriftlich) die Zuständigkeiten, und räumen Sie dem andern Nutzungsrechte an Ihren Leistungen nur dann ein, wenn Sie entsprechend dafür bezahlt werden.

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