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1-Euro-Job: Wie Sie ihn auch für Ihre Einrichtung nutzen können

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1-Euro-Job nutzen
Nutzen auch Sie den 1-Euro-Job für Ihre Einrichtung

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Viele auch kleinere Einrichtungen können von einem neu zu schaffenden 1-Euro-Job profitieren. Wie funktioniert das Prinzip und welche Voraussetzungen muss Ihre Einrichtung für einen 1-Euro-Job erfüllen?

Viele, auch kleinere Einrichtungen können von einem neu zu schaffenden 1-Euro-Job profitieren. Wie funktioniert das Prinzip?

  1. Sie haben einen Auftrag zu erfüllen, der einem öffentlichen Interesse dient.
  2. Bei Ihrer zuständigen Arbeitsagentur vor Ort melden Sie den Bedarf Ihrer Einrichtung an Langzeitarbeitslosen bzw. Arbeitslosengeld-II-Beziehern an.
  3. Diese arbeiten dann für Ihre Einrichtung, helfen Ihnen bei der Erfüllung Ihres Auftrags und werden von Ihnen dafür mit einem Entgelt von 1 € bis 1,50 € pro Stunde bezahlt.
  4. Die Arbeitagentur zahlt Ihnen für Ihren Aufwand, den Sie mit der Schaffung der Zusatzjobs haben, 200 € bis 500 € pro Monat und geschaffenen 1-Euro-Job.

1-Euro-Job: Diese Voraussetzungen muss Ihre Einrichtung erfüllen

Eine der wichtigsten Voraussetzungen ist die Tatsache, dass die Arbeit, für die Sie den 1-Euro-Jobber einsetzen wollen, einem öffentlichen Interesse dient. Wenn es sich ohnehin um eine soziale Dienstleistung / Tätigkeit handelt, ist die Sache klar. Aber auch alle Aufträge, die Ihnen die Stadt, die Kommune oder ein öffentlich-rechtlicher Träger erteilt, liegen automatisch im Interesse des Gemeinwohls.

Eine weitere wichtige Voraussetzung ist, dass Sie den 1-Euro-Job auch wirklich zusätzlich zu Ihren bestehenden Jobs einrichten müssen. Denn nur so haben Sie Anspruch auf die Aufwandsentschädigung. Außerdem sollen die zusätzlich geschaffenen Jobs keine regulären Jobs in Ihrer Einrichtung verdrängen. Wollen Sie die Förderung beantragen, sollten Sie vorab die folgenden Fragen klären:

  • Wie viele Zusatzjobs können Sie in Ihrer Einrichtung anbieten?
  • Liegen diese im öffentlichen Interesse?
  • Werden die neuen Zusatzjobber im kommunalen Auftrag beschäftigt, oder handelt es sich um eine soziale Dienstleistung, die Sie in Ihrer Einrichtung ohnehin anbieten bzw. bereits verrichten?
  • Handelt es sich um eine wirklich zusätzlich geschaffene Arbeitsstelle?
  • Wie lange können Sie den 1-Euro-Job anbieten? Er sollte mindestens für 6 Monate verrichtet werden.
  • Ist für die Verrichtung des zusätzlichen Jobs eine spezielle Qualifikation des Mitarbeiters notwendig?
  • Wenn ja, welche ist das?
  • Wie hoch muss die Förderung der Arbeitsagentur für den 1-Euro-Job sein, damit auch Ihre dafür zusätzlich entstehenden Kosten gedeckt sind?

Sind diese Fragen geklärt, können Sie einen Termin bei Ihrer zuständigen Arbeitsagentur vor Ort vereinbaren. Die Förderungsbewilligung für den 1-Euro-Job obliegt allein der Bundesagentur für Arbeit. Daher kann es unter Umständen auch zu regional unterschiedlichen Bewilligungskriterien und deshalb auch zu einer unterschiedlichen Höhe der zu bewilligenden Zuschüsse kommen.

In Ihrem regionalen Arbeitsamt vor Ort können Sie die jeweils für Sie geltenden Regelungen einsehen bzw. sich bei den einzelnen Schritten beim Ausfüllen des Förderantrags beraten und helfen lassen. Auf diese Weise ist beiden Seiten geholfen. Sie geben durch Schaffen der Zusatzjobs den Langzeitarbeitslosen die Chance auf eine Beschäftigung und können so selbst alle Chancen der Förderung für sich und Ihre Einrichtung nutzen.

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