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Entgelterhöhungen gibt das Budget eines Unternehmens nicht immer her – zudem bleibt den Beschäftigten nach Abzug von Lohnsteuer und…

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Lohnabrechnung: Das sollten Sie als Arbeitgeber zum staatlichen Elterngeld wissen

 

Von Günter Stein,

Nicht nur die Geburten bei uns nehmen zu. Es gehen auch immer mehr Väter in Elternzeit, um sich ihrem Nachwuchs zu widmen. Mit ein Grund hierfür: das staatliche Elterngeld.

Lohnabrechnung: So lange kann Elterngeld bezogen werden

Eltern haben grundsätzlich zunächst für die Dauer von 12 Monaten Anspruch auf Elterngeld (67 % des letzten Nettoeinkommens, maximal 1.800 €), das sie bei der Elterngeldstelle beantragen können.

Zwei weitere Monate werden den Eltern als Bonus gezahlt, wenn

  • innerhalb der ersten 14 Lebensmonate des Kindes auch der Partner wegen der Kinderbetreuung höchstens 30 Stunden wöchentlich arbeitet und
  • er oder sie deshalb 2 Monate lang weniger verdient.

Lohnabrechnung: Wann Eltern das "Bonus-Elterngeld" bekommen

Die Statistiken beweisen: Mit dieser Regelung ist es gelungen, Vätern die Elternzeit für 2 Monate besonders schmackhaft zu machen.

Beispiel: Frau Günter geht 3 Jahre in Elternzeit. Die Eltern erhalten nun für 12 Monate Elterngeld. Um das „Bonus-Elterngeld“ für weitere 2 Monate zu bekommen, reduziert Herr Günter sein Einkommen aus der Erwerbstätigkeit dadurch, dass er 2 Monate in Elternzeit geht. So erhält die Familie Günter Elterngeld für insgesamt 14 Monate (12 Monate regulär + 2 „Bonus-Monate“).

Lohnabrechnung: Erteilen Sie Entgelt- und Arbeitszeitnachweise

Das ist für Sie wichtig: Sie können Punkte bei Ihren Mitarbeitern sammeln, wenn Sie sie von sich aus über den Elterngeldbezug informieren. Und das geschieht nicht uneigennützig. Denn durch die Konzentration des Elterngeldes auf 12 + 2 Monate steigt der Anreiz, rascher als bisher wieder in Ihr Unternehmen zurückzukehren. Und das dürfte auch in Ihrem Sinn sein. Als Arbeitgeber sind Sie verpflichtet, Ihren Mitarbeitern, die Elterngeld beziehen wollen, deren Arbeitsentgelt, die abgezogene Lohnsteuer und den Arbeitnehmeranteil der Sozialversicherungsbeiträge sowie die Arbeitszeit zu bescheinigen. In der Regel werden die Beschäftigten dabei aber auf die ihnen bereits ausgestellten Lohnund Gehaltszettel zurückgreifen können.

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