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Aktueller Steuer-Tipp zum Firmenwagen für Selbstständige

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Steuer Firmenwagen

Von Gerhard Schneider,

Pauschalen sollen Ihnen bei der Steuer die Arbeit erleichtern und Bürokratie ersparen – so auch die 1-%-Regelung bei der Firmenwagenbesteuerung.

Allerdings kommt es gerade bei dieser Dienstwagenpauschale zu einer ungerechtfertigten Mehrbelastung, die der Bundesfinanzhof so nicht länger akzeptieren will: Nach Auffassung der Richter darf die zusätzliche Besteuerung des Weges zwischen Wohnung und Betrieb von 0,03% des Bruttolistenneupreises je Entfernungskilometer nur angesetzt werden, wenn das Fahrzeug tatsächlich für diese Fahrten genutzt wird (BFH, 22.9.2010, Az. VI R 54/09; VI R55/09; VI R 57/09).

Aufschlag für Firmenwagen nach 1-%-Methode nicht pauschal für ganzen Monat zulässig

Beispiel: Ein Mitarbeiter nutzte seinen Dienstwagen auch für private Fahrten. Den Vorteil versteuerte er nach der 1-%-Methode. Da er das Fahrzeug auch für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte benutzt hatte, erhob das Finanzamt einen Zuschlag von 0,03 % des Bruttolistenpreises je Entfernungskilometer. Das Finanzamt verlangte den Aufschlag jeweils für den ganzen Monat. Tatsächlich benutzte der Außendienstler das Fahrzeug aber nur an wenigen Tagen im Monat für die Fahrt zur Arbeit. Nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs muss er den Aufschlag auch nur für diese Tage zahlen.

0,03%-Zuschlag bei Firmenwagen soll steuermindernde Pendlerpauschale ausgleichen

Begründung: Der 0,03%-Zuschlag soll als Ausgleich für die steuermindernde Pendlerpauschale von 0,30€ pro Entfernungskilometer für den Arbeitsweg dienen. Die dürfen auch Dienstwagenfahrer geltend machen, obwohl ihnen keine Kosten entstehen. Allerdings wird die Pendlerpauschale nur für die Tage gewährt, an denen der Arbeitsweg auch zurückgelegt wird.

Das Niedersächsische Finanzgericht hatte für einen ähnlichen Fall eine pragmatische Lösung vorgeschlagen: Wird der Arbeitsweg weniger als 15 Tage pro Monat mit dem Dienstwagen zurückgelegt, soll der geldwerte Vorteil nur mit 0,002% des Bruttolistenneupreises belegt werden.

Urteil zu Zuschlag bei privater Nutzung des Firmenwagens noch nicht rechtskräftig

Beispiel: Bei einem Preis von 55.000 € und 20 km Entfernung müssten so pro Jahr nur noch 264€ statt 3.960€ für den Fahrtweg versteuert werden.

Beachten Sie aber: Das Urteil des Finanzgerichts ist noch nicht rechtskräftig. Es läuft ein Revisionsverfahren vor dem Bundesfinanzhof (Niedersächsisches FG, 15.4.2010, Az. 14 K 60/09, Rev. BFH, Az. VI R 67/10).

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