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5 Beispiele für unkollegiales Verhalten - und wie Sie darauf reagieren können

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Von Astrid Engel,

Hören Sie genau hin, wenn andere etwas zu sagen haben. Denn alle Teammitarbeiter sind wichtig. Gehen Sie gegen unkollegiales Verhalten einzelner Team-Mitglieder konsequent vor, zum Beispiel so:

In modernen Teams lautet eine Regel: Alle Team-Mitglieder sind Partner, arbeiten auf Augenhöhe zusammen und respektieren sich gegenseitig.

Das heißt für Sie als Chef: Hören Sie genau hin, wenn andere etwas zu sagen haben. Denn alle Team-Mitarbeiter sind wichtig. Gehen Sie gegen unkollegiales Verhalten einzelner Team-Mitglieder konsequent vor, zum Beispiel so:


1. Unkollegiales Verhalten: dem anderen über den Mund zu fahren

Ihre Reaktion: Lassen Sie dieses unhöfliche Verhalten in Ihrer Gegenwart nicht zu und bitten Sie den "Unterbrecher" höflich und bestimmt, die Sichtweise des anderen unvoreingenommen anzuhören und zu respektieren.

Formulieren Sie so: "Herr Gerber, lassen Sie uns erst gemeinsam und in Ruhe die Meinung von Frau Müller anhören. Anschließend hat jeder ausreichend Gelegenheit, seine Sichtweise darzustellen ..."


2. Unkollegiales Verhalten: Kollegen zu ignorieren

Ihre Reaktion: Führen Sie ein Gespräch mit den beteiligten Mitarbeitern und versuchen Sie herauszufinden, ob ein tiefer gehender Konflikt vorliegt.

Formulieren Sie so: "Frau Gröner, mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass ... Ist mein Eindruck richtig oder täusche ich mich ...?"

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3. Unkollegiales Verhalten: Feedback wegzuwischen

Ihre Reaktion. Bestehen Sie höflich darauf, dass Feedback und konstruktive Kritik von anderen angehört wird.

Formulieren Sie so: "Frau Wenders, ich denke, jeder hier im Team hat nicht nur das Recht sondern sogar die Pflicht, konstruktive Kritik einzubringen. Deshalb soll Herr Peters seine Kritikpunkte hier offen darlegen, ohne unterbrochen zu werden."


4. Unkollegiales Verhalten: unterbrechen und andere Meinungen nicht ernst nehmen

Ihre Reaktion: Stoppen Sie Unterbrechungen sofort und betonen Sie, dass jede Meinung ernsthaft erwogen werden muss.

Formulieren Sie so: "Stopp, jetzt hat Herr Meier das Wort. Ich denke, wir sollten seinen Ausführungen erst einmal genau zuhören. Erst wenn er seinen Gedanken zu Ende bringen konnte, sind überhaupt fundierte Einwände und Kommentare möglich."


5. Unkollegiales Verhalten: zu spät oder unvorbereitet zu Besprechungen zu kommen und damit anderen die Zeit zu stehlen

Ihre Reaktion: Sprechen Sie Zuspätkommer an, und verdeutlichen Sie ihnen höflich, dass Sie mit Ihrem Verhalten effizientes Arbeiten verhindern.

Formulieren Sie so: "Frau Binder, ich verstehe, dass Sie zurzeit sehr beansprucht sind. Das sind wir alle. Trotzdem bitte ich Sie, in Zukunft - wie alle anderen Teilnehmer auch - pünktlich hier im Meeting zu erscheinen. Sonst verlieren nicht nur Sie, sondern alle anderen auch, noch mehr Zeit, weil wir Nachzüglern das Besprochene ein zweites Mal erläutern müssen."

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