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Egal ob Sie selbst in die Scheinselbstständigkeit-Falle tappen oder einen Subunternehmer beschäftigen, dessen Status nicht einwandfrei festgestellt...

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Als Kleinunternehmer effizient und erfolgreich arbeiten - mit der besten To-Do-Liste aller Zeiten

 
To-Do
Urheber: juliasudnitskaya | Fotolia

Von Günter Stein,

Eigentlich sollten To-do-Listen ja den Alltag erleichtern. Doch wer von uns Selbstständigen kennt das Problem nicht: Auf der Liste für den kommenden Tag landen wahllos Aufgaben, die dringend mal zu erledigen wären. Und statt die täglichen Aufgabenliste Schritt für Schritt abzuarbeiten, wächst sie im Laufe des Tages kontinuierlich weiter an.

Das ist genau der Stoff aus dem Erfolg NICHT gemacht ist. Im Gegenteil: Auf Dauer ist das enorm frustrierend - und kontraproduktiv.

Wie aber geht es anders? Ganz einfach: Mit der Ivy-Lee-Methode - vom gleichnamigen Presseverantwortlichen der reichsten Familie Amerikas, den Rockefellers. Sie funktioniert bestens für uns Selbstständige, weil sie Sie das Richtige zur richtigen Zeit tun lässt.

So funktioniert's

  1. Formulieren Sie die Liste für den kommenden Tag am vorherigen Abend. Priorisieren Sie dabei nur sechs Punkte, auch wenn mehr zu tun ist.
  2. Da sich nicht immer einschätzen lässt, welches der dringenden To-dos Priorität hat, stellen Sie die eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund. Was ist für SIE wichtig? Vertrauen Sie Ihrem Bauchgefühl. Hintergrund: Zu oft hält man sich viel zu sehr mit Dingen auf, die man für andere erledigt.
  3. Disziplin ist alles. Widmen Sie sich der Nummer 1 auf der Liste direkt zu Beginn des Tages mit voller Aufmerksamkeit.
  4. Konzentrieren Sie sich auf die jeweilige Aufgabe. Keine andere Aufgabe zwischendurch. Wenn dann doch etwas unerledigt bleibt, wird der Punkt auf den nächsten Tag verschoben.
  5. Berücksichtigen diese Ratschläge jeden Tag und dauerhaft!

Ergebnis: Auf diese Weise können sogar Menschen, die sich besonders schwer damit tun, Aufgaben in Angriff zu nehmen, leicht mit der Umsetzung beginnen. Sie werden effizienter, arbeiten effektiver - und erfolgreicher. Und das ist schließlich genau das, was wir Selbstständigen möchten.

 

Die wichtigste Erkenntnis der Ivy-Lee-Methode lautet: Erledigen Sie Ihre Aufgaben nacheinander statt gleichzeitig. Das ist der beste Weg zum Erfolg - gerade auch in Zeiten des so beliebten Multitasking!

Jeder Kunde ist wichtig? FALSCH!

Natürlich ist es entscheidend, dass Ihr Umsatz bzw. Gewinn stimmt, wenn Sie am Markt überleben wollen. Aber: Das heißt trotzdem nicht, dass Sie versuchen sollten, jedem Ihre Dienstleitung oder Ihr Produkt zu verkaufen. Denn das ist schlichtweg verschenkte Zeit. Es gibt immer Kunden, mit denen es leichter ist, Geschäfte zu machen, als mit anderen.

Stellen Sie sich dazu nur einmal vor, Sie betreiben eine Web-Consulting-Agentur für Kleinunternehmer. Was passiert?

  • Es gibt Kunden, die zwar eine Website möchten, aber am liebsten umsonst.

  • Andere möchten einen Internetauftritt, wissen aber gar nicht recht, warum.

  • Wieder andere bringen von vornherein zu wenig Wissen über das Internet mit, sodass es auf lange Sicht keine fruchtbare Zusammenarbeit werden kann.

Seien Sie so mutig, diesen Kunden eine Absage zu erteilen. Denn Sie investieren mehr Arbeit - und Nerven -, als Sie dabei umsetzen. Richten Sie den Fokus auf die wirklich guten Kunden.

Tipp: Das bezieht sich auch auf Geschäftseinladungen. Am Anfang meiner Selbstständigkeit habe ich wahllos Einladungen angenommen, um möglichst viel Networking zu betreiben. Heute beschränke ich mich auf 10 % der Einladungen. Denn: Auch als junger Selbstständiger sind Sie keineswegs verpflichtet, zu jeder Einladung zu gehen. Wenn Sie von Beginn an davon ausgehen, dass ein Termin für Sie fruchtlos verlaufen wird, sagen Sie ab.

Übrigens: Was ich gerade bei einem Nachbarn erlebt habe, der sich selbstständig gemacht hat, ist ebenso falsch (und wird Ihnen natürlich nie passieren!): Viele Menschen, die sich selbstständig gemacht haben, sprechen gegenüber Kunden plötzlich von "Wir" und nicht mehr vom "Ich". Falsch! Bleiben Sie sich treu: Es bringt Ihnen keinen Prozentpunkt mehr Vertrauen oder Respekt, wenn Sie von "Wir" sprechen. Im Gegenteil: Heute ist es sogar von Vorteil: Denn wenn Sie als Geschäftspartner eine Zusage machen, sind Sie derjenige, die sie ausführen wird und an den die Kunden sich dann auch halten können, wenn etwas nicht passen sollte. Aber wer ist das im Fall von "Wir", wenn die Kunden immer nur Sie kennengelernt haben? "Ich bin gern für Sie da!" Das ist es, was Ihre Kunden hören möchten!

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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