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Soll ich besser Umsatzsteuer berechnen oder nicht?

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Von Midia Nuri,

Es gibt viele Gründe, aus denen Sie als Unternehmer zumindest zeitweise mal nur geringe Umsätze einfahren. Gerade als Gründer ist das üblich – vor allem, wenn Sie Ihr Unternehmen gerade erst gegründet haben, womöglich in der zweiten Jahreshälfte oder nebenberuflich. Vielleicht haben Sie ja auch nach längerer Selbstständigkeit auf Geschäft verzichtet, um mehr Zeit etwa für Ihre Familie zu haben.

 

Und plötzlich haben Sie die Wahl, ob Sie Umsatzsteuer berechnen oder nicht.
Eine Frage, die erfahrungsgemäß viele Existenzgründer umtreibt: „Soll ich Umsatzsteuer berechnen oder nicht? Was ist günstiger?“

Das gilt rechtlich

Rechtlich ist die Sache einfach: Wenn Sie als Existenzgründer oder auch sonst als Unternehmer in einem Geschäftsjahr voraussichtlich nicht mehr als 17.500 € machen, können Sie die Kleinunternehmerregelung nutzen und brauchen keine Umsatzsteuer zu berechnen (§ 19 UStG).

Die Folge für Sie

Entweder Sie wählen die Kleinunternehmerregelung – dann brauchen Sie keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abzuführen, dürfen sie aber auch nicht in Rechnung stellen.

Oder Sie nehmen die Kleinunternehmerregelung nicht in Anspruch – dann

  • vereinnahmen Sie Umsatzsteuern,
  • geben einmal jährlich Ihre Umsatzsteuererklärung zusätzlich zur Einkommensteuererklärung ab und
  • dazu gegebenenfalls noch monatlich oder quartalsweise Ihre Umsatzsteuervoranmeldung.

 

 

Pro und Contra Kleinunternehmerregelung

Das sagt Ihnen aber noch längst nicht, welche Wahl in Ihrem speziellen Fall die Richtige ist. Diese Faktoren sprechen für und gegen die Kleinunternehmerregelung.

Pro: Machen Sie von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch

  • Ihre Kunden sind vor allem Privatleute, die nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt sind.
  • Ihre Selbstständigkeit ist so angelegt, dass Sie wahrscheinlich dauerhaft unter der 17.500-€-Umsatzgrenze (Bruttogrenze) bleiben.

Contra: Wählen Sie lieber die Regelbesteuerung – nicht die Kleinunternehmerregelung

  • Ihre Kunden sind Unternehmer, die umsatzsteuerpflichtig und zum Vorsteuerabzug berechtigt. Diesen Kunden ist es egal, wenn sie Umsatzsteuer zahlen, da sie die Beträge über die Vorsteuer zurückbekommen.
  • Sie tätigen in der Gründungsphase große Investitionen. Über die Vorsteuer verrechnen Sie die selbst gezahlte Umsatzsteuer mit Ihrer eigenen Umsatzsteuer, die Sie dem Finanzamt schulden. Bei größeren Investitionen kommt schnell ein Erstattungsbetrag für Sie dabei heraus.

 

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