Behalten Sie den Durchblick bei Finanzen und Steuern

Es gibt wohl nur wenige Begriffe, die in der Öffentlichkeit so viel Unbehagen auslösen oder so negativ besetzt sind, wie Finanzen und Steuern. Doch Stopp: Nicht überall. Bei Entscheidungsträgern in den Unternehmen sind diese Ressentiments weniger verbreitet. Schließlich sind sie sich der Tragweite und der unternehmerischen Möglichkeiten bewusst, die es in diesem Bereich für Unternehmen aller Größenklassen zu nutzen gilt.

Gestaltungsspielräume bei Finanzen und Steuern erkennen und nutzen

Finanzen und Steuern sind nicht ein Pflichtbestandteil, den es abzuarbeiten gilt, sondern ein Bereich mit großen Auswirkungen auf das gesamte Unternehmen. In den Unternehmen ist der Finanzbereich aufgrund seines großen Themenspektrums noch einmal in Unterbereiche oder -abteilungen unterteilt.

So zum Beispiel in die Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung. In der Debitorenbuchhaltung werden die offenen Forderungen erfasst, verbucht und verwaltet. Das heißt hier geht es im Allgemeinen auch um die Rechnungsstellung an die Kunden.

Die Kreditorenbuchhaltung hingegen verwaltet und verbucht die Eingangsrechnungen und sorgt ggf. unter Ausnutzung von Skontovereinbarungen und Rabattierungen für den Ausgleich der offenen Rechnungsbeträge.

Controlling im Fokus von Finanzen und Steuern

Aber nicht allein die Buchhaltungen gehören in den Bereich Finanzen und Steuern. Auch alle Maßnahmen zum Controlling sind hier meist angesiedelt. Am engsten ist die Verknüpfung mit dem Finanzcontrolling, das die Steuerung aller Finanzierungsprozesse übernimmt. So bereitet es beispielsweise Informationen für die Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung auf, um Ein- und Auszahlung im Sinne der Liquiditätssicherung zu steuern. Die Höhe und die Zahlungstermine von Gewerbesteuer, Umsatzsteuer & Co. haben einen bedeutenden Einfluss auf die Liquidität des Unternehmens und bilden somit eine weitere Schnittstelle.

Die beiden Bereiche hängen auch immer dann eng miteinander zusammen, wenn es um legale Steuergestaltungen in den Unternehmen geht. So werden neben Berechnungen zu möglichen Standortverlagerungen, die gegebenenfalls die Steuerbelastung senken können, insbesondere mit internen Verrechnungspreisen steuergestaltend gearbeitet. Bei konzerninternen Verrechnungspreisen werden diese im Rahmen des Leistungsaustausches zwischen Konzerngesellschaften unterschiedlicher Länder so bestimmt, dass der Gewinn in dem Land mit der geringeren Steuerbelastung erhöht und in dem Land mit der höheren Steuerbelastung verringert wird.

Und auch wenn es darum geht, das internationale Steuergefälle möglichst günstig für den Konzern zu nutzen, bietet sich eine enge Verzahnung an. So kann das Controlling durch die Überprüfung und Aufbereitung des entsprechenden Zahlenmaterials bewerten, inwieweit sich Wertschöpfungsaktivitäten in Ländern mit geringeren Steuersätzen verlagern lassen, ohne dadurch andere negative Effekte auszulösen. 

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