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Erster Arbeitstag: Mit einer positiven Einführung neue Mitarbeiter langfristig motivieren

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handschriftliche Wilkommensnachricht
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Wer kennt das nicht: Der erste Arbeitstag ist für jede Seite schwierig. Umso wichtiger ist ein gelungener Einstieg für neue Mitarbeiter. Oft sind schon kleine Dinge für den ersten positiven Eindruck völlig ausreichend.

Der erste Arbeitstag bei einer neuen Stelle kann sich so gestalten: Sie werden sofort Ihren Kollegen als neuer Mitarbeiter vorgestellt, der Dienstausweis liegt parat und Sie erhalten einen persönlichen Ansprechpartner, falls Fragen auftauchen. Der erste Arbeitstag kann auch so beginnen: Ihre neuen Kollegen sind ganz erstaunt über Ihr Auftauchen, weil sie nichts wussten, können aber auch die Leiterin nicht erreichen, weil diese gerade einen Tag Urlaub hat. Egal, wie Sie als neuer Mitarbeiter eingeführt werden: Die Einführung bestimmt maßgeblich, wie stark Ihre Motivation ist, die neue Position auszufüllen – in positiver wie auch in negativer Hinsicht. Daher liegt es natürlich in Ihrem Interesse, den neuen Mitarbeiter von Anfang an positiv zu motivieren.

So gestalten Sie in 4 Schritten den ersten Arbeitstag positiv!

1. Schritt: Empfangen Sie den neuen Mitarbeiter persönlich

Damit demonstrieren Sie, dass Ihnen seine Einführung in Ihre Einrichtung wichtig ist. Halten Sie Arbeitsanweisungen, Dienstausweis, Schlüssel etc. parat oder gehen Sie diese gemeinsam abholen.

2. Schritt: Planen Sie eine kurze Einführung

Geben Sie ihm die wichtigsten Informationen über Ihre Einrichtung, seinen Arbeitsplatz und die neuen Kollegen. Achten Sie darauf, dass Sie ihn nicht mit Informationen überfrachten. Umreißen Sie besser kurz sein neues Arbeitsgebiet und welche Maßnahmen für die Zukunft geplant sind. Erklären Sie ihm auch, wie die Einarbeitungszeit ablaufen soll und welche Schritte geplant sind.

3. Schritt: Stellen Sie dem neuen Mitarbeiter Kollegen und Paten vor

Stellen Sie ihm die neuen Kollegen vor. Natürlich sollten Sie die Mitarbeiter bereits vorab darüber informiert haben, wer der neue Mitarbeiter ist und wann er die Stelle antritt. Stellen Sie dem neuen Mitarbeiter einen Paten zur Seite. Damit erleichtern Sie Ihm den Einstieg. Wer diese Funktion übernimmt, sollten Sie vorab klären. Als Pate eignet sich ein erfahrener Mitarbeiter aus dem Bereich, in dem der neue Mitarbeiter arbeiten wird. Dieser kann auch das notwendige fachliche und organisatorische Wissen vermitteln. Beide sollten auf der gleichen hierarchischen Ebene stehen, denn nur so kann sich ein Vertrauensverhältnis entwickeln. Der Vorteil für Sie: Sie werden von der Aufgabe der Einarbeitung entlastet. Stimmen Sie sich bezüglich der Inhalte des Patenprogramms mit dem Paten ab. Die Inhalte des Programms sollten auf jeden Fall bereits vor Arbeitsbeginn feststehen. Es macht keinen guten Eindruck, wenn Sie mit dem Paten vor dem neuen Mitarbeiter über die weiteren Schritte diskutieren müssen.

4. Schritt: Ermutigen Sie den neuen Mitarbeiter zu Fragen

Damit helfen Sie ihm, sich schnell und engagiert in sein neues Aufgabengebiet einzuarbeiten. So führen Sie ein erfolgreiches Einführungsgespräch

  1. Planen Sie genügend Zeit für das Einführungsgespräch ein.
  2. Lassen Sie sich nicht durch das Telefon oder andere Mitarbeiter stören.
  3. Geben Sie Ihren neuen Mitarbeiter das Gefühl, dass er willkommen ist.
  4. Nennen Sie ihm die wichtigsten Eckdaten Ihrer Einrichtung. Beschränken Sie sich dabei auf die wesentlichen Informationen.
  5. Erläutern Sie ihm kurz seine zukünftigen Aufgaben. Beschränken Sie sich auch dabei auf die wichtigsten Informationen.
  6. Fragen Sie ihn nach seinem letzten Arbeitsplatz. Greifen Sie dabei die Dinge heraus, die seinem neuen Arbeitsplatz ähnlich sind.
  7. Nennen Sie ihm vorab die Namen seiner Kollegen und überreichen Sie ihm – falls notwendig und vorhanden – ein Organigramm der Abteilung.
  8. Informieren Sie ihn über die (ungeschriebenen) Regeln und Gebräuche in Ihrer Einrichtung, wie bspw. die Regelung eines Einstandes.
  9. Sichern Sie Ihrem neuen Mitarbeiter Ihre Unterstützung zu.
  10. Übergeben Sie ihn anschließend der Person, die ihn seinen neuen Kollegen vorstellen wird, falls Sie selbst nicht diese Aufgabe übernehmen.
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