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Wie viel Privates erledigen Sie für Ihren Chef?

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Liebe Leserin, lieber Leser,

in der Zusammenarbeit zwischen Chef und Assistentin oder Sekretärin

verschwimmen die Grenzen zwischen beruflichen und privaten Aufträgen hin und wieder. Denn Ihre Hauptaufgabe besteht darin, Ihrem Chef den Rücken freizuhalten. Und manche Chefs übertragen schon mal eine Aufgabe, die eigentlich den privaten Bereich betrifft, wenn die Zeit knapp wird. Dagegen ist auch nichts einzuwenden, wenn es die Ausnahme bleibt.

 

Allerdings gibt es manche Chefs, die sich an die Unterstützung ihrer Sekretärinnen so gewöhnen, dass sie auch jede Kleinigkeit aus ihrem Privatleben delegieren. Hier einige Beispiele, die mir Kolleginnen aus der Praxis erzählt haben: Arzttermine für ihren Chef zu vereinbaren oder Blumen zum Geburtstag der Ehefrau zu besorgen gehört bei vielen Sekretärinnen zum beruflichen Alltag. Anders sieht es aus, wenn der Chef von Ihnen als Sekretärin verlangt, seinen privaten Umzug und die dazugehörige Reinigungsfrau zu organisieren oder die Belege für seine private Steuererklärung zu sortieren. Einige Kolleginnen berichteten mir sogar, dass sie seinen Kindern bei den Hausaufgaben helfen und seinen Hund ausführen.
„Wie sieht das Thema eigentlich arbeitsrechtlich aus?“, fragte mich eine Kollegin in diesem Zusammenhang. „Bin ich eigentlich als Sekretärin verpflichtet, für meinen Chef auch private Dinge zu erledigen?“ Angelika Rodatus, die Chefredakteurin von Assistenz & Sekretariat inside, sagt dazu: Wenn im Arbeitsvertrag steht, dass Sie zusätzlich zu Ihren Aufgaben im Rahmen des Unternehmens auch als Privatsekretärin angestellt sind, müssen Sie auch private Dinge für Ihren Chef erledigen.

Die meisten Arbeitsverträge enthalten eine Stellenbeschreibung, die genau festlegt, welche Aufgabenbereiche Sie in Ihrer Position als Assistentin oder Sekretärin übernehmen müssen. In der Regel sind hier keine privaten Erledigungen für den Chef aufgeführt.

Streng genommen müssen Sie diese also auch nicht übernehmen. Allerdings kommt es in der Praxis vor, dass der Übergang zwischen Beruflichem und Privatem fließend ist. Und den einen oder anderen schnellen Gefallen tun Sie Ihrem Chef vielleicht ganz gerne.

Wenn die Bitten, Privates zu erledigen, allerdings überhandnehmen und Sie feststellen, dass Sie Überstunden machen müssen, weil Sie aufgrund der vielen Privatangelegenheiten des Chefs nicht mehr zu Ihrer eigentlichen Arbeit kommen, sollten Sie mit Ihrem Chef ein Gespräch führen. Machen Sie sich vor dem Gespräch selbst klar: Stören die vielen privaten Aufträge Sie und möchten Sie diese generell nicht mehr erledigen, oder fehlt Ihnen nur die Zeit dafür?

Sarah Kammberg
Chefredakteurin

 

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