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Günstige Finanzierung sichern und Geld sparen

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BusinessPlan, Finanzierung, Gründung
Urheber: Stockfotos-MG | Fotolia

Von Günter Stein,

Wo Sie 2016 die besten Fördermittel für sich und Ihr Unternehmen bekommen – und damit noch günstiger finanzieren als mit der Bank.

Haben Sie als Unternehmer Geld zu verschenken? Vermutlich nicht. Umso erstaunlicher, dass viele Handwerksbetriebe und Selbstständige genau das tun. Wie? Indem sie bei der Finanzierung neuer Vorhaben, beim Kauf neuer Maschinen oder auch bei der Gründung nicht die öffentlichen Fördertöpfe anzapfen, die besonders günstige Konditionen anbieten. Verwunderlich ist das nicht, denn Handwerker und Selbstständige vertrauen bei der Finanzierung allzu oft allein der Hausbank. Doch die hat kein allzu großes Interesse daran, von sich aus auf alternative Finanzierungsquellen und Fördertöpfe aufmerksam zu machen. Schließlich möchte Ihr Banker vor allem seine „Produkte“ verkaufen. Umso wichtiger, dass Sie die aktuellen Fördertöpfe kennen und im Gespräch mit der Bank aktiv, das heißt, von sich aus, darauf hinweisen.

Aktuell habe ich 17 Programme ermittelt, die – je nach Finanzierungsbedarf – für Sie infrage kommen können. Hier das große Abc der Fördertöpfe 2016 für Sie, um immer wieder Geld zu sparen. Allein mit diesem Wissen macht sich der Bezug von „selbstständig heute“ für Sie auf Jahre hinaus bezahlt. Mehr noch: Gegenüber Ihrer Bank präsentieren Sie sich als gut informierter und auf sein Geld bedachter Kunde. – Ein echter Pluspunkt für Sie!

Hier gibt es Fördermittel und Zuschüsse für Sie und Ihr Unternehmen

Name für So funktioniert es Die konkrete Förderung

Bürgschaften - für kleine und mittlere Unternehmen. Oft bekommen Unternehmen keinen Kredit, weil es an Sicherheiten oder Bürgen fehlt. Hier springen Bürgschaftsbanken ein. Die Konditionen hängen stark von Ihrem Vorhaben ab. Informieren Sie sich vorher. Ihr Start beginnt hier: www.vdb-info.de/ mitglieder

Einstiegsgeld - für Gründer.  Sie machen sich aus der Arbeitslosigkeit selbst- ständig und haben zuletzt Arbeitslosengeld II bekommen? Beantragen Sie in diesem Fall bei der Bundesagentur für Arbeit das sogenannte Einstiegsgeld. Wichtig: Präsentieren Sie mit dem Antrag (den Sie bei Ihrem „Kundenberater“ stellen) Ihr Geschäftskonzept. Machen Sie ihm deutlich, warum Sie an den Erfolg Ihrer Geschäftsidee unbedingt glauben. Als Gründer werden Sie für maximal 24 Monate gefördert. Ob und in welcher Höhe Sie auf vorherigen Antrag (vor Aufnahme der Beschäftigung) bei Ihrem zuständigen Jobcenter Einstiegsgeld erhalten, entscheidet Ihr persönlicher Ansprechpartner (siehe auch: www.arbeitsagentur.de, Suchbegriff: „Einstiegsgeld“).

Energieeffizienzprogramm Bauen und Sanieren - für Betriebe, die gewerblich genutzte Gebäude energetisch sanieren lassen möchten.  Mit dem Darlehen können Sie z. B. Wände dämmen, Fenster erneuern, die Beleuchtung austauschen oder Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen kaufen. Auch ein Neubau energieeffizienter gewerblich genutzter Gebäude kann über das Programm finanziert werden. Mit dem Förderprogramm können bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten finanziert werden. Details finden Sie im Merkblatt „Energieeffizienzprogramm Bauen und Sanieren“ auf www.selbst staendig-heute.de

Energieeffizienzprogramm der KfW - für gewerbliche Unternehmen mit Produktionsanlagen oder -prozessen.  Sie planen Maßnahmen, die zu einer hohen Energieeinsparung führen? Dann ist dieses Programm für Sie das richtige. Gefördert werden u. a. Errichtungsinvestitionen und Erweiterungsinvestitionen. Mit dem Förderprogramm können bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten finanziert werden. Details finden Sie im Merkblatt „Energieeffizienzprogramm“ auf www.selbststaendig-heute.de

Erneuerbare Energien -  für bestehende Unternehmen. Mit diesem Programm können Sie zinsgünstig in größere Photovoltaikanlagen, Windkraftanlagen, Batteriespeicher für erneuerbare Energie-Anlagen, Anlagen zur Erzeugung und Nutzung von Biogas oder Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen investieren. Mit dem Förderprogramm können bis zu 100 % der förderfähigen Nettoinvestitionskosten ohne Mehrwertsteuer finanziert werden. Laufzeit maximal 20 Jahre. Details finden Sie im Merkblatt „Erneuerbare Energien“ auf www.selbststaendig-heute.de

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ERP-Gründerkredit StartGeld - für Gründer.  Sie haben als Gründer nur wenig Eigenkapital und kaum Sicherheiten zu bieten und bekommen des- halb keinen Kredit von Ihrer Bank? Hier ist der ERP- Gründerkredit der Förderbank KfW für Sie die richtige Alternative. Die KfW übernimmt für Ihre Hausbank einen Großteil des Ausfallrisikos. Das Darlehen gibt es für den Kauf von Maschinen und Einrichtung ebenso wie für die Beschaffung von Betriebsmitteln, für Mieten und Personal. Aktuell zahlen Sie als Gründer – je nach Bonität – zwischen 2,05 und 2,70 % Zinsen pro Jahr. Die genauen Konditionen finden Sie hier: www.kfw.de, Suchbegriff: „Gründerkredit StartGeld“

ERP-Gründerkredit universell - für Gründer, Nachfolger, Geschäftsführer, Mitarbeiter, die mindestens 25 % der Firma übernehmen wollen.  Ein universelles Förderprogramm zur Finanzierung von Existenzgründungen und Beteiligungen. Auch Betriebsmittel werden gefördert. Mit dem Förderprogramm können bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten bzw. der förderfähigen Betriebsmittel finanziert werden. Eine Übersicht finden Sie auf www.kfw.de, Suchbegriff: „ERP- Gründerkredit“.

Förderung unternehmerischen Know-hows - für Beratung Ihres Unternehmens. Manchmal ist es sinnvoll, externe Berater hinzuzuziehen, um das eigene Unternehmen weiterzuentwickeln oder breiter aufzustellen. Hier kommt das Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ ins Spiel. Gefördert werden Beratungen zu finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen. Auch Unternehmen, die sich in Schwierigkeiten befinden, bekommen einen Teil der Beratungskosten erstattet. Sie erhalten einen Zuschuss von bis zu 3.200 €. Gefördert werden Beratungen zu finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen. Auch Unternehmen, die sich in Schwierigkeiten befinden, bekommen einen Teil der Beratungskosten erstattet. Mehr dazu: www.bafa.de, Suchbegriff: „Förderung unternehmerischen Know-hows“

Gründerfonds Hightech - für Gründer im Hightech-Bereich.  Unterstützt und gefördert werden junge Technologie-Unternehmen beim Unternehmensaufbau mit Geld und Know-how. Coaches beraten Sie. Mehr dazu: high-tech-gruenderfonds.de Die Förderung beträgt bis zu 600.000 € an Risikokapital. Sie erhalten das Darlehen mit einer Laufzeit von bis zu 7 Jahren. Die Zinsen (derzeit 4 %) werden für 4 Jahre gestundet.

Innovationsprogramm, ERO - für gewerbliche Unternehmen, die seit mindestens 2 Jahren existieren Sie erhalten über dieses Programm. Darlehen für die Entwicklung neuer Produkte, Produktionsverfahren oder Dienstleistungen sowie deren wesentlicher Weiterentwicklung. Es werden bis zu 100 % der förderfähigen Kosten finanziert. Die Kredithöchstsumme beträgt max. 5 Mio. € pro Vorhaben. Das Merkblatt „Innovationsprogramm“ finden Sie auf www.selbst staendig-heute.de

Meister-Bafög - für Mitarbeiter, Sie selbst. Sie möchten sich zum Meister, Techniker oder Fachwirt weiterbilden? Dann kommt für Sie das Meister-Bafög (ab 1.8.: Aufstiegs-Bafög) in Betracht. Zu finden im Ratgeber „Meister-Bafög“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der für Sie auf www.selbst staendig-heute.de zum Download bereitsteht.

Mikrokreditfonds - für kleinere Unternehmen mit geringem Kapitalbedarf. Sie besitzen persönliche Überzeugungskraft und ein tragfähiges Unternehmenskonzept. Dann führt Ihr Weg direkt zu einer der Mikrofinanzinstitute: www.mein-mikrokredit.de/mikrofinanz institute.html Darlehensbetrag von max. 20.000 €. Laufzeit maximal 4 Jahre. Details hier: www.forderdatenbank.de, Suchbegriff: „Mikrokreditfonds“

Mikromezzanin-Fonds - für Gründer, kleine und junge Unternehmen. Sie möchten Ihr Rating bei der Bank (= Kreditwürdigkeit) verbessern und die Eigenkapitalquote Ihres Unternehmens erhöhen? Dann kommt dieser Fonds des Bundeswirtschaftsministeriums für Sie infrage. Gefördert werden Beteiligungen von bis zu 50.000 €. Wie Sie konkret vorgehen: www.mikromezzaninfonds-deutsch land.de

Regionalförderprogramm, ERP - für Unternehmen in den neuen Bundesländern oder Berlin sowie in den Regionalfördergebieten der alten Bundesländer, die seit mindestens 5 Jahren existieren. Unternehmen, die ihren Sitz in den sogenannten GRW-Fördergebieten (= strukturschwachen Gebieten, siehe Spalte links) haben, können diesen speziellen, zinsgünstigen Kredit von der Förderbank KfW bekommen. Gefördert werden Investitionen und auch Betriebsmittel bis zu 100 %. Mehr finden Sie im Merkblatt „Regionalförderprogramm 2016“. Download: www.selbst staendig-heute.de

Unternehmerkredit der KfW - für kleine und mittlere Unternehmen, die mind. 5 Jahre am Markt sind. Das Programm soll Ihnen eine zinsgünstige Finanzierung von Investitionen ermöglichen. Finanziert wird u. a. der Kauf von Maschinen, Anlagen, Fahrzeugen und Einrichtungen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Zinssatz ab 1 %, Laufzeit maximal 20 Jahre. Das Merkblatt hierzu finden Sie auf www.selbststaendig-heute.de Unternehmerkredit PLUS der KfW für innovative mittelständische Unternehmer und Freiberufler Ihr Unternehmen muss „innovativ“ sein, ist also beispielsweise in den letzten 3 Jahren im Durchschnitt mehr als 20 % per anno gewachsen oder der Kreditbetrag wird dazu genutzt, neue oder substanziell verbesserte Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen zu entwickeln oder zu produzieren, die innovativ sind und bei denen ein technologisches oder industrielles Risiko des Scheiterns besteht. Mit dem Förderprogramm können bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten bzw. Betriebsmittel finanziert werden. Die Einstiegshürden sind allerdings hoch. Unbedingt vorher das Merkblatt sorgfältig studieren. Download: www.selbst staendig-heute.de

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand - für bestehende Betriebe und Unternehmen. Für Projekte, die technologisch innovativ sind, gute Marktchancen haben und durch die die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens nachhaltig erhöht wird. Wichtig: Das Projekt darf nicht vor dem bestätigten Antragseingang begonnen worden sein. Bewilligt werden kann ein Zuschuss von bis zu 380.000 € für Ihre Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die zu neuen Produkten, technischen Dienstleistungen oder besseren Produktionsverfahren führen. Mehr dazu finden Sie unter: www.zim-bmwi.de

http://www.vdb-info.de/

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