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Günstig zum Familien-Handy: Lebenspartner als Aushilfe anstellen

 

Von Astrid Engel,

Arbeitet Ihr Lebenspartner oder Ihr Kind in Ihrem Betrieb mit, können Sie ihm ein Handy kaufen und den Preis dafür sowie die laufenden Kosten - und zwar inklusive der Gebühren für sämtliche Privatgespräche - als Betriebsausgaben absetzen.

Viele Selbstständige verschenken unnötig Geld. Und das Monat für Monat - allein dadurch, dass sie den Lebenspartner oder das Kind nicht als Aushilfe auf 400-Euro-Basis einstellen.

Arbeitet Ihr Lebenspartner oder Ihr Kind in Ihrem Betrieb mit, können Sie ihm ein Handy kaufen und den Preis dafür sowie die laufenden Kosten - und zwar inklusive der Gebühren für sämtliche Privatgespräche - als Betriebsausgaben absetzen.

 

Der damit verbundene geldwerte Vorteil für Ihren Mitarbeiter ist zudem steuer- und sozialabgabenfrei, wenn Sie die Handy-Nutzung zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Lohn gewähren - also nicht etwa anstelle eines Teils des Lohns.

Handy für Ihren Lebenspartner - worauf Sie achten müssen

Diese steuerliche Gestaltung ist für einen Betriebsprüfer vollkommen unanfechtbar.

Wichtig ist lediglich, dass das Handy in Ihrem Betriebsvermögen verbleibt. Es darf also nicht auf den Namen des Mitarbeiters angemeldet sein. Beschäftigen Sie weitere Mitarbeiter außer Ihrem Kind oder Ihrem Lebenspartner, gilt zudem: Behandeln Sie diese nicht anders als Ihren Angehörigen. Gewähren Sie also anderen Mitarbeitern ebenfalls ein Gehalts-Extra im gleichen Wert.

Handy als Gehalts-Extra bringt nur Vorteile - nicht nur für Ihren Lebenspartner

Vom Modell "Handy als Gehalts-Extra" profitiert nicht nur Ihr Lebenspartner, sondern auch Sie und alle Mitarbeiter:

  • Sie als Arbeitgeber profitieren immer, wenn Sie das Gehalts-Extra statt einer Gehaltserhöhung gewähren.
  • Ist der Mitarbeiter sozialabgabenpflichtig, hat auch er einen direkten finanziellen Vorteil davon.
  • Ist der Mitarbeiter eine Aushilfe auf 400-Euro-Basis, profitiert er nicht direkt. Aber dadurch, dass das Gehaltsextra nicht auf die 400-Euro-Grenze angerechnet wird, profitiert er dennoch. Dann nämlich, wenn er durch eine Lohnerhöhung seinen Status als Mini-Jobber verlieren würde. So wirkt die Handy-Nutzung für ihn wie eine "ungefährliche" Lohnerhöhung.

Tipp: Ersteigern Sie ein gebrauchtes Handy bei Ebay. Oder nehmen Sie ein älteres von sich, das Sie vielleicht einmal für 1 Euro bekommen haben. Legen Sie das Handy in Ihr Betriebsvermögen ein (wenn noch nicht geschehen), und überlassen Sie es dann Ihrem Lebenspartner oder dem Mitarbeiter.

 

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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