Gratis-Download

Jeder, der eine selbstständige Tätigkeit aufnimmt, die steuerlich relevant ist, muss das dem zuständigen Finanzamt melden. Und Sie sollten sich...

Jetzt downloaden

Innovationsmanagement: Erfolgreich und sicher in die Zukunft

0 Beurteilungen
Geschäftsidee
Urheber: K.-U. Häßler | Fotolia

Von Yannick Esters,

Um sich langfristig eine starke Position im Wettbewerb zu sichern, sollten Unternehmer heute mehr Gedanken in innovative Angebotserweiterungen und Geschäftsmodelle investieren. Wir zeigen Ihnen, wie Sie diese Gedanken strategisch klug entwickeln und für die Umsetzung vorbereiten.

Die Frage, um die sich Ihre unternehmerische Tätigkeit dreht, darf langfristig nicht mehr lauten: „Was können wir dem Kunden am besten verkaufen?“ Stattdessen zählt der Kerngedanke: „Womit können wir unserem Kunden den meisten Nutzen verschaffen?“ Um also die Perspektive Ihres Kunden einzunehmen, eignen sich verschiedene Tools, die den entscheidenden Blickwinkel auf Ihr Geschäftsmodell und Ihr Angebot ermöglichen.

Denken Sie einen Schritt weiter

Dabei reicht es allerdings häufig nicht aus, VIP-Kundengruppen nach ihren Bedürfnissen zu befragen. Henry Ford sagte einmal: „Hätte ich meine Kunden gefragt, was sie wollen, hätten sie gesagt: ‚Ein schnelleres Pferd.‘“ Daraus ergeben sich 2 wichtige Schlüsse:

  1. Bislang rentable Kundengruppen weisen nicht unbedingt die größte Nachfrage nach innovativen Angeboten auf. Kleinere Randgruppen können sich durch ein spezielles Angebot zu einem wichtigen Segment entwickeln.
  2. Der reine Bedarf des Kunden ist nicht zwangsläufig schon die Lösung des Problems. Denken Sie einen Schritt weiter, um den Bedarf über den Erwartungen zu befriedigen und damit für Ihr Unternehmen einen bedeutenden Wettbewerbsvorteil zu schaffen.

Um Ihren Kunden – und dessen Probleme und Bedürfnisse – richtig begreifen zu können, empfiehlt es sich, ein Kundenprofil anzulegen. Geben Sie dafür dem Kunden bzw. dem Unternehmen einen konkreten Namen, ein (Unternehmens-)Alter, Einkommen bzw. Jahresumsatz und weitere Angaben, die den Kunden für Sie greifbar machen. Anschließend beantworten Sie folgende Fragen:

  • Was denkt der Kunde? Welche Bedenken, Ansprüche und Probleme halten ihn nachts wach?
  • Was nimmt der Kunde in seinem direkten Umfeld wahr? Welche Wettbewerber, Anbieter, Freunde oder Kollegen beeinflussen ihn – und wie?
  • Welche Medienkanäle sind einflussreich, und welche Lösungen bieten diese neuen Kanäle dem Kunden?
  • Einflüsse und Verhalten: Was ist dem Kunden wichtig, welche Personen oder Stakeholder beeinflussen ihn wie? Inwiefern ist sein Verhalten von diesen Einflüssen abhängig?
  • Welche positiven Aspekte (Ziele und Wünsche, Erfolgserlebnisse, positive Entwicklungen) bzw. welche negativen (Frustration, Risiken, Komplikationen) prägen den Alltag des Kunden?

Nutzen Sie dieses Profil, um sich voll in Ihre Kunden hineinversetzen zu können. Halten Sie es zu diesem Zweck aktuell, und nehmen Sie Input von Mitarbeitern entgegen, die der Meinung sind, Informationen beitragen zu können.

Anzeige

 

Innovationen brauchen Freiraum

Mit dem erstellten Kundenprofil im Hinterkopf können Sie sich nun in einem qualifizierten Team zur Entwicklung innovativer Angebote, Produkte oder Geschäftsmodelle zusammenfinden. Dabei hilft es, die folgenden Fragen abzuarbeiten:

1. Greifen wir auf ausreichend Perspektiven und Expertenmeinungen zurück, um realistische Ideen entwickeln und bewerten zu können?

Falls das nicht der Fall ist, laden Sie für Expertengespräche die fehlende Personengruppe – vom Kunden bis hin zum Sachverständigen – zu Ihnen ein, um sich von dieser Person Fragen beantworten oder Annahmen bestätigen zu lassen.

2. Welche Innovationen sind denkbar, und welcher Beweggrund steckt dahinter?

Tragen Sie in diesem Schritt alle Innovationen zusammen, die Ihnen in den Sinn kommen. Vergessen Sie dabei zunächst bisherige Lösungen oder Einschränkungen. Aus einer unmöglichen Idee kann dank einiger Optimierungsschritte ein plausibler Lösungsweg werden. Kritik und Realitätskonfrontation folgen im nächsten Schritt. Bei der Beantwortung dieser Frage hingegen zählt nicht, was ist oder war, sondern ausschließlich die Ideen, die Ihnen im Team einfallen.

3. Welche Ausschlusskriterien machen eine Idee unbrauchbar?

Nun sortieren Sie Ihre Ideen nach deren Realitätsnähe. Legen Sie Kriterien fest, die die Umsetzung unmöglich oder auch besonders realistisch machen. Kategorisieren und priorisieren Sie dann Ihre Punkte, und geben Sie Gedanken falls gewünscht eine zweite Chance, um alternative Möglichkeiten zu entwickeln, mit denen Sie die Ausschlusskriterien umgehen können.

Mit den in diesem Prozess erarbeiteten Ideen können Sie weiterarbeiten und einen ersten Businessplan erstellen. Dabei hilft es, sich an bekannte Strukturierungenzuhalten. So stellen Sie sich alle wichtigen Fragen und haben eine Gedankenstütze, wie Sie den Businessplan sinnvoll aufbauen. Eine gute Anleitung finden Sie in dem Buch „Business Model Generation“ von Alexander Osterwalder und Yves Pigneur, erschienen im Campus Verlag.

Gründer-Wissen

Sie haben eine Geschäftsidee? Sie suchen ein zweites Standbein? Sie wollen frischen Wind in Ihr Leben bringen? Aber Sie wissen nicht, wie Sie „es“ anfangen sollen? Was Sie als erstes tun müssen, damit Ihre Idee auch ein Erfolg wird? Lesen Sie „Gründer-Wissen“!

Datenschutz

Anzeige

Gratis Downloads
3 Beurteilungen
42 Beurteilungen
3 Beurteilungen
Produktempfehlungen

Mehr Geld – mehr Kunden – mehr Sicherheit für Ihr Unternehmen

Die neuesten Urteile der Arbeits-, Finanz- und Sozialgerichte

Der persönliche 15-Minuten-Coach für erfolgreiche Führungskräfte, Chefs und Vorgesetzte.

Schutz und Sicherheit für Sie als Geschäftsführer und Ihre GmbH

Mehr Fokus. Mehr Zeit. Mehr Ich.

Mit einfachen Maßnahmen zu nachhaltigem Unternehmenserfolg

Jobs