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Nach der Erhöhung der Pauschbeträge: Diese Gestaltungsmöglichkeiten haben Sie

 
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Von Günter Stein,

Nachdem der Gesetzgeber zum 1.7.2006 die Pauschalabgaben für Mini-Jobber von 25 auf 30 % angehoben hat, stehen viele Unternehmen vor der Frage: Wie können wir hier jetzt sparen?

Alternativen sind:

Pauschale Steuer abwälzen

Während die Beiträge zur Kranken- und Rentenversicherung stark gestiegen sind (11 auf 13 % bzw. 12 auf 15 %), ist die pauschale Steuer von 2 % konstant geblieben. Diese 2 % zahlen Sie, wenn Ihnen der Arbeitnehmer keine Steuerkarte vorlegt. Sie können sie aber auf den Arbeitnehmer abwälzen.

Achtung: Damit steigt seine Belastung! Ehe Sie darüber eine gute Kraft verlieren, sollte der zuständige Vorgesetzte involviert werden!

Gleitzone statt 400 €?

Wenn Sie das Arbeitsverhältnis ausdehnen, um in die (niedrigere) Regelbesteuerung bzw. Abgabenpflicht zu kommen, ist dies für den Arbeitnehmer mit finanziellen Nachteilen verbunden. Um diese zu vermeiden, muss er zwingend eine Lohnsteuerkarte mit den Steuerklassen I – IV vorlegen.

Die Pauschalierung mit dem Steuersatz von 2 % ist in der Gleitzone nicht fortgeführt worden.

Steuerlich unterliegen Beschäftigte in der Gleitzone der Regelbesteuerung. Deshalb ist eine solche Gestaltung nicht sinnvoll – es sei denn, Arbeitszeit und Gehalt des Arbeitnehmers steigen deutlich.

Kurzfristige Beschäftigungen

Sie sind die wohl lukrativste Alternative, da diese Beschäftigungsverhältnisse auch weiterhin vollkommen sozialversicherungsfrei sind.

Doch Achtung: Das gilt nicht immer für die Arbeitnehmer. Im Zweifelsfall heißt es auch hier: Erst prüfen!

Steuerfreie Lohnbestandteile

Sie können aber auch am Grundlohn der 400-€-Jobber „drehen“ und statt die 400 € auszuschöpfen, die immer noch lukrativen Gestaltungsmöglichkeiten wie Kindergartenzuschuss und Co. nutzen.

Achtung: Das funktioniert aber nur bei Neueinstellungen – und nicht im Rahmen einer Gehaltsumwandlung.

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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