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Wie Sie der Ja-sage-Falle ab sofort souverän entgehen

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Von Karin Intveen,

Auf dem Weg vom gefälligen Ja zum konsequenten, höflichen Nein ist es ganz entscheidend, dass Sie erkennen, was Sie immer wieder zum Jasagen bewegt. Wenn die Ja-sage-Falle regelmäßig zuschnappt, passiert Ihnen das nicht ohne Grund. Meist stecken Ängste dahinter, die Sie zu einem Ja bewegen, obwohl Sie im Grunde Nein meinen.

Und es gibt zahlreiche Gründe, warum Menschen Ja sagen, obwohl sie Nein meinen. Durchleuchten Sie deshalb Ihre bisherigen Ja-sage-Situationen, und fragen Sie sich auch, welche Fehler Sie vielleicht gemacht haben.

Drei wichtige Überlegungen, die Sie dabei unterstützen, aus Ihren bisherigen Ja-sage-Situationen zu lernen, finden Sie gleich im Anschluss.  

3 Überlegungen auf dem Weg zum höflichen Nein

1. Warum werden ausgerechnet immer Sie gefragt?
Sie haben das Gefühl, dass sich jeder mit seinen Bitten und Anliegen an Sie wendet? Ob in der Familie, Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis oder auch in Ihrer Firma? Andere bleiben verschont, während Sie stets der Retter in der Not sind?
Das könnte daran liegen, dass Sie sich zu oft und zu bereitwillig zur Verfügung gestellt haben. Und wahrscheinlich sind Sie mittlerweile dafür bekannt, dass Sie anderen keine Bitte abschlagen können und äußerst gutmütig sind. Möglicherweise vermitteln Sie sogar den Eindruck, dass Sie zu wenig selbstbewusst sind, um sich zu wehren?
Wenn Sie bei dieser Überlegung nicken, ist es höchste Zeit, Ihre Situation zu ändern. Sie laufen sonst Gefahr, sich von Ihrem Umfeld bis zur Erschöpfung ausnutzen zu lassen.

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2. Wie können Sie sich vor Überredungsversuchen schützen?
Vermutlich wird es Ihre Mitmenschen zunächst erstaunen, aus Ihrem Mund plötzlich ein klares und verbindliches Nein zu hören. Und Sie sollten damit rechnen, dass Ihr Nein anfangs nicht widerspruchslos hingenommen wird. Stellen Sie sich vielmehr auf Überredungsversuche ein.
Durch eine nachvollziehbare Argumentation sorgen Sie dafür, dass diese Versuche im Sande verlaufen. Liefern Sie stichhaltige Gründe. Je stichhaltiger Ihre Begründung, desto weniger Ansatzpunkte findet Ihr Gesprächspartner, um Sie doch noch zu überzeugen. Überlegen Sie zum Beispiel: Können Sie belegen, dass Sie die zusätzliche Aufgabe, die Sie übernehmen sollen, auch mit der besten Organisation nicht ohne anderweitige Entlastung ausführen können?
Lassen Sie nicht den Eindruck entstehen, dass Sie einfach nicht „wollen“. Überzeugen Sie bei Ihrer Argumentation vielmehr durch Sachlichkeit. Mit Tatsachen, die Sie dokumentieren können, nehmen Sie Ihrem Gesprächspartner den Wind aus den Segeln. Ein gut begründetes Nein muss auch ein notorisch drängelnder Bittsteller wohl oder übel akzeptieren.
3. Wie können Sie die Situation entspannen?
Da Sie Ihren Gesprächspartner mit Ihrem Nein ja nicht vor den Kopf stoßen wollen, ist es ein Beitrag zur beiderseitigen Zufriedenheit, wenn Sie eine Alternative anbieten.
Wichtig: Die Alternative sollte aber auch machbar sein und Sie nicht in eine ähnliche Bedrängnis führen wie ein vorschnell dahingesagtes Ja.

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