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Dringend Übergangssystem von Schule in die Ausbildung nötig

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Von Günter Stein,

Der Übergang vom Schulsystem in das Ausbildungssystem ist mangelhaft. So sehr, wie Sie sich über motivierte und gut vorbereitete Auszubildende freuen, so ärgerlich ist es, wenn Sie spüren, dass die Vorarbeit der Schule einfach schlecht war.

Im schlechtesten Fall können Sie Ihre ausgeschriebenen Ausbildungsplätze gar nicht besetzen – kein Interesse, fehlende Qualifikation, viel zu wenige oder gar keine Bewerbungen hinterlassen ihre Spuren. Umso ärgerlicher ist dies, wenn gleichzeitig Bewerber auf der Strecke bleiben, deren Interessenlage und Qualifikation nicht zu Ihnen passt. Oder die schlicht ganz woanders wohnen.

Expertenbefragung hat bestehendes Übergangssystem zur Ausbildung untersucht

Es knirscht also gewaltig im Übergangs-Gebälk von der Schul- an die Werkbank. Daher gibt es jede Menge Maßnahmen und Qualifizierungs-Anpassungen, die der Staat finanziert, in der Regel die Agentur für Arbeit organisiert und von Bildungsträgern durchgeführt werden. Mit genau diesem Übergangssystem hat sich kürzlich eine Expertenbefragung beschäftigt, die das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) zusammen mit der Bertelsmann-Stiftung durchgeführt hat. 500 Fachleute wurden zum Thema „Übergangssystem“ befragt. Die Ergebnisse der Studie machen deutlich, wo es im besonderen Maße hapert. Die beiden meist genannten Kritikpunkte sind:

  1. 89% der Befragten sind der Meinung, dass die finanziellen Mittel und das Personal im Übergangssystem nicht effektiv eingesetzt werden. Immerhin ist hier von einer Größenordnung im Bereich von 4 Mrd. € jährlich auszugehen.
  2. Drei von vier Befragten kritisieren die mangelnde Transparenz bei den zahlreichen Maßnahmen und Bildungsgängen. Es fehlt schlicht der Überblick.

 

Trotz aller Kritik: Übergangssystem zwischen Schule und Ausbildung muss sein

Dabei wird allerdings nicht angezweifelt, dass das System an und für sich Sinn macht. 81% der Fachleute glauben, dass es auch in Zukunft erforderlich ist, den Jugendlichen Übergangsalternativen zur Verfügung zu stellen, in denen sie ihre Qualifikation erweitern und anpassen können. Die Fachleute äußerten allerdings nicht nur Kritik, sondern stellten auch 3 konkrete Forderungen auf, damit der Übergang von der Schule in die Ausbildung verbessert werden kann:

  1. In der Schule sollte es grundsätzlich ein eigenständiges Fach „Berufsorientierung“ geben, das von den Schülern mehrere Jahre besucht wird.
  2. Wer Probleme beim Übergang vom Schul- ins Ausbildungssystem hat, der bekommt eine beratende Vertrauensperson an die Seite gestellt.
  3. Droht ein Abbruch der Ausbildung, steht den Betrieben ein persönlicher Ansprechpartner kostenlos zur Verfügung, der mit Rat und Tat zur Seite steht.

Ich persönlich unterstütze alle 3 Forderungen – wohl wissend, dass diese mit Kosten verbunden sind. Wenn allerdings Geld gut angelegt ist, dann in dieser entscheidenden Lebensphase unserer jungen Generation. Dies entspräche nämlich nicht nur individuell (also für den betroffenen jungen Menschen), sondern auch volkswirtschaftlich einer Investition in die Zukunft.

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