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Erfahren Sie hier, wie Sie Mitarbeitergespräche als Führungsinstrument sinnvoll und effizient einsetzen und welche klaren Gesprächsstrukturen bei...

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Ein Mitarbeiter müffelt? Wie Sie ihn diplomatisch auf seinen Körpergeruch hinweisen

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Von Günter Stein,

Ein Thema, das gemeinhin tabu ist: Wenn Sie einen Kollegen oder Mitarbeiter im wahrsten Sinne des Wortes nicht riechen können. Kann die Person krank sein oder ist sie einfach nur ungepflegt?

Ganz gleich, welche Erklärung es geben mag: Sie sollten unbedingt vermeiden, den Betreffenden vor allen anderen bloßzustellen. Auf der anderen Seite müssen Sie an der Situation etwas ändern, vor allem wenn der Mitarbeiter Kundenkontakt hat. Aber auch die anderen Mitarbeiter in Ihrem Team fühlen sich sicher durch den unangenehmen Geruch gestört.

Mitarbeiterführung: Ein Gespräch kann vieles klären

So weisen Sie den Mitarbeiter auf sein Problem hin:

Schenken Sie ihm oder ihr kein Deo, sondern führen Sie ein ehrliches Gespräch. Das ist die fairste Alternative.

Sorgen Sie für eine angenehme Gesprächsatmosphäre – also nicht zwischen Tür und Angel, nicht hinterm Schreibtisch verschanzt, sondern von Angesicht zu Angesicht am Besprechungs- oder Konferenztisch.

Fassen Sie sich kurz. So ein Gespräch kann durchaus nur 3 Minuten dauern, schließlich soll es keine persönliche Anschuldigung werden. Bleiben Sie natürlich und verkrampfen Sie nicht. Je peinlicher Sie das Gespräch empfinden, desto peinlicher wird es auch für den Gesprächspartner.

Starten Sie mit einem Lob. Geben Sie dem Mitarbeiter gleich die Sicherheit, dass Sie keineswegs etwas an seiner Arbeit auszusetzen haben. Zum Beispiel so: „Ich bin sehr zufrieden mit Ihrer Leistung, Herr Müller.“ Geben Sie kurz die Gründe an: Umsatzzahlen, Kundenkontakte, Disziplin, die Bereiche eben, in denen der Mitarbeiter ein Lob verdient. „Was Ihre Arbeit anbelangt, ist also alles in bester Ordnung und ich freue mich, einen so engagierten Mitarbeiter im Team zu haben."

Kommen Sie dann sofort zum Punkt: „Lieber Herr Müller, in der letzten Zeit ist mir aufgefallen, dass Sie an heißen oder stressigen Tagen Körpergeruch haben. Das ist ja kein Beinbruch und tut Ihrer guten Arbeit keinen Abbruch. Aber im direkten Kundenkontakt ist das nicht so ideal. Woran das liegt, werden Sie am besten wissen. Sind Sie vielleicht krank, ohne dass wir etwas wissen?"

Mitarbeiterführung: Zeigen Sie Verständnis

Vielleicht stellen Sie sich mit Ihrem Mitarbeiter auch auf die gleiche Ebene, das hilft ihm. „Ich hatte übrigens auch einmal dieses Problem (auch wenn es nicht stimmt). Mich hat meine Frau darauf aufmerksam gemacht. Wir sind dann dahintergekommen, dass ich überhaupt keine synthetischen Gewebe tragen kann, nur Baumwollhemden. Außerdem gibt es in der Apotheke medizinische Deodorants, die ganz sicher wirken. Es ist also ein ganz menschliches Problem, das viele haben, aber ganz leicht zu lösen ist.“

Sichern Sie Stillschweigen zu. „Bitte nehmen Sie mir meine Tipps nicht übel, ich wollte Sie einfach darauf aufmerksam machen.“

Wechseln Sie jetzt auf eine andere positive Gesprächsebene. Leiten Sie auf ein Sachthema über, bei dem der Mitarbeiter seine Kompetenz beweisen kann. Dann fühlt er sich nicht ganz so schlecht.

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