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Fachkräftemangel - bilden Sie den Nachwuchs selbst aus

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Ausbildung Fachkräftemangel

Von Günter Stein,

Frage: Wir sind ein kleines mittelständiges Unternehmen und haben seit letztem Jahr erhebliche Probleme mit der Rekrutierung qualifizierter Ingenieure. Wir haben ein paar offene Stellen, aber finden keine qualifizierten Fachkräfte. Was können wir tun?

Frage: Wir sind ein kleines mittelständiges Unternehmen und haben seit letztem Jahr erhebliche Probleme mit der Rekrutierung qualifizierter Ingenieure. Wir haben ein paar offene Stellen, aber finden keine qualifizierten Fachkräfte. Was können wir tun?

Bilden Sie sich Ihre Fachkräfte doch einfach selber aus

Antwort: Ihr Betrieb befindet sich – wie wahrscheinlich viele andere – zunehmend in einem Dilemma: Sie wollen Ihre Belegschaft erweitern, finden aber nur sehr schwer qualifizierte Fachkräfte wie Ingenieure oder Facharbeiter mit bestimmten Spezialisierungen. Ingenieure und Fachkräfte haben es dagegen bei der Stellensuche einfach: Sie können sich ihre Arbeitgeber aussuchen. Häufig fällt die Wahl dabei auf ein Großunternehmen, das mit Recruiting-Messen und Jobbörsen auf sich aufmerksam machen kann. Als mittelständischer Betrieb – womöglich mit weniger als 500 Mitarbeitern – wird es für Sie damit schwierig, Stellen neu zu besetzen. Auf die Zukunft zu vertrauen und zu hoffen, dass der Fachkräftemangel in den nächsten Jahren ein Ende finden wird, ist keine Lösung. Die Prognosen für die nächsten 5 Jahre sind eher düster.

Bilden Sie den Nachwuchs für Ihren Betrieb selbst aus

Ihnen bleibt letztendlich also nur eine Alternative: Sie müssen den Nachwuchs für Ihren Betrieb selbst ausbilden. Eine vielversprechende Möglichkeit dafür sind duale Studiengänge. Bei einem dualen Studiengang wird ein Studium an einer (Fach-)Hochschule oder Akademie mit einer praktischen Ausbildung im Betrieb verknüpft. Es werden also zwei anerkannte Ausbildungen parallel absolviert. Im ingenieurwissenschaftlichen Bereich heißt diese Initiative KIA – Kooperative Ingenieurausbildung. Der Student macht in Ihrem Betrieb eine gewerbliche Ausbildung, z. B. in den Ausbildungsbereichen Mechatronik, Elektronik oder Informationstechnik. Parallel dazu absolviert er ein ingenieurwissenschaftliches Studium. Gerade für Ihren Betrieb sind duale Studiengänge eine gute Möglichkeit, Ihren Nachwuchs selbst auszubilden. Die Vorteile für Ihren Betrieb liegen auf der Hand:

  • Sie bilden zukünftige Fachkräfte aus, die bereits während des Studiums entsprechende Aufgaben in Ihrem Betrieb übernehmen können.
  • Sie binden die Studenten im hohen Maße an Ihren Betrieb.
  • Sie verkürzen die Einarbeitungszeit nach Eintritt in den Job erheblich, da der Stellenanwärter bereits mit den Gegebenheiten und Besonderheiten Ihres Betriebs vertraut ist.

Diese Voraussetzungen muss Ihr Betrieb für ein duales Studium erfüllen

Um Ihren Betrieb als Ausbildungsort für ein duales Studium attraktiv zu machen, muss er verschiedene Voraussetzungen erfüllen, die Sie hier einsehen können. Zunächst müssen Sie mit einer Hochschule oder Akademie einen Kooperationsvertrag unterzeichnen. Eine Kommission der Hochschule oder Akademie stellt die Eignung Ihres Betriebs fest. Anwärter für den dualen Studienplatz müssen sich bei Ihnen im Betrieb bewerben. Rechnen Sie mit einem großen Ansturm, denn Plätze für duale Studiengänge sind sehr beliebt. Selbst bei kleineren Betrieben können auf einen Ausbildungsplatz 50 Bewerbungen kommen. Nachdem Sie einen Bewerber ausgewählt haben, bewirbt sich dieser an der Hochschule oder Akademie für das betreffende Studium. Sie stellen den Studierenden während der Vorlesungszeit frei. Je nach Studienmodell können die Veranstaltungen auch im Block oder zu bestimmten Tagen stattfinden. Der Abschluss erfolgt üblicherweise in einer Regelstudienzeit von 7 Semestern.

Hinweis: Damit der von Ihnen ausgewählte Studierende nicht unmittelbar nach Beendigung seines Studiums zu einem anderen Arbeitgeber wechselt, sollten Sie in den Vertrag unbedingt eine Bindungsklausel aufnehmen. Diese legt fest, nach welchem Zeitraum der Absolvent zu einem anderen Unternehmen wechseln kann.

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