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Erfahren Sie hier, wie Sie Mitarbeitergespräche als Führungsinstrument sinnvoll und effizient einsetzen und welche klaren Gesprächsstrukturen bei...

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Feedback geben

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Viele Chefs und Vorgesetzte verstehen unter Feedback nur eine Kombination aus Lob und Kritik, nach dem Motto „Das war gut“ und „Das war schlecht“. Doch nur konstruktive Rückmeldungen motivieren

1. Gehen Sie bei Ihrem Feedback auf den Mitarbeiter ein

Nehmen Sie Ihre Teammitglieder ernst und freuen Sie sich ehrlich mit ihnen über Erfolge. Versuchen Sie, Ihren Mitarbeiter aber auch dann wahrzunehmen, wenn es nicht so gut läuft. Gerade in dieser Situation werden Sie besonders gebraucht.

2. Seien Sie beim Feedback geben konkret

Pauschalisierungen sind der größte Fehler beim Feedback. Sagen Sie ganz konkret, was Sie stört (und auch, was Sie freut), etwa: 

 „Leider sind Ihre Vorschläge sehr ungenau, so dass unsere Kunden nicht damit zurechtkommen.“

Denn wenn Sie mit „Sie haben keine Ahnung von diesem Thema“ oder „Dieses Projekt ist schlecht gelaufen“ kritisieren, wird Ihr Gesprächspartner sofort auf Abwehr gehen und Ihnen nicht mehr zuhören.

3. Sprechen Sie keine Vermutungen aus

Vorgesetzte geben Vermutungen gerne als sachliche Argumente aus, die dann wie eine Unterstellung wirken. Die Reaktion: Ihr Mitarbeiter verteidigt sich. Machen Sie  Vermutungen als solche kenntlich und stellen Sie sie nicht als Wahrheit oder Objektivität dar.

Sagen Sie: „Ich vermute, Sie fühlen sich manchmal überfordert, weil Sie zum 1. Mal ein solch großes Projekt leiten.“

4. Nennen Sie Konsequenzen

Machen Sie Ihren Mitarbeitern das Ziel klar, auf das sie Minarbeiten, und zeigen Sie sowohl positive wie negative Folgen auf: „Ich habe vor, Sie für den nächsten Großauftrag einzusetzen, wenn Sie das hier erfolgreich abschließen.“

Lassen Sie sich allerdings nicht zu Drohungen hinreißen. Ihr Mitarbeiter wird dann unter Angst weiterarbeiten oder einfach dichtmachen. 

5. Geben Sie zeitnah Feedback

Führen Sie ein Feedback-Gespräch gleich nach der betreffenden Sitzung oder dem entscheidenden Projekt. Warten Sie dagegen 1 Tag, wenn die Emotionen hochgekocht sind. Grundsätzlich sollten Sie erst positives Feedback geben, dann negatives. So kann Ihr Gegenüber Punkte, die für ihn unangenehm sind, offener aufnehmen. Mitarbeiter, die Sie gut kennen, und solche, die schon lange bei Ihnen sind, durchschauen die Gesprächsführung „Erst positiv, dann negativ“. Daher: Variieren Sie!

Tipp: Geben Sie so oft wie möglich Feedback, damit es zu einem ganz selbstverständlichen Führungsinstrument wird. Dieses braucht dann kein Mitarbeiter zu fürchten, sondern alle können damit wachsen.

Selbst-Test: Geben Sie Ihren Mitarbeitern ein motivierendes Feedback?

 

Ja 

Nein

Habe ich meinen Mitarbeiter wissen lassen, wie gut / schlecht seine Leistungen sind?

Habe ich ihm klar gemacht, welche Leistung ich von ihm erwarte?

Kennt der Mitarbeiter die Regeln, nach denen er arbeiten soll?

Habe ich ihm offen die Probleme erörtert, denen er sich bei seiner Arbeit gegenübersieht und die ihm den Erfolg erschweren?

Haben wir in der Diskussion Übereinstimmung darüber erzielt, was von ihm erwartet wird?

Wird er über die Vorgänge in der Abteilung und im Betrieb auf dem Laufenden gehalten?

Hat mein Mitarbeiter genügend Freiheit bei der Arbeit?

Durfte er bei der Zielsetzung und über die Art und Weise, diese Ziele zu erreichen, mitbestimmen?

Fanden die guten Leistungen des Mitarbeiters angemessenes Echo und regelmäßige Anerkennung?

Betone ich das Positive mehr als das Negative?

 

 

Auswertung: Jede zutreffende "JA"-Antwort spricht dafür, dass Sie Ihren mitarbeitern konstruktives Feedback geben. Jede "NEIN"-Antwort mindert Ihre Erfolgsaussichten Ihres Feedback-Gesprächs.

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