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Fünf Tipps für ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch mit zukünftigen Azubis

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Azubis Vorstellungsgespräch

Von Günter Stein,

Das Vorstellungsgespräch ist eines der wichtigsten Mittel, mit dem Sie herausfinden können, ob ein Schulabgänger persönlich in Ihr Unternehmen passt. Zudem müssen Sie ermitteln, ob der Bewerber den Anforderungen des Ausbildungsplatzes gewachsen ist.

Dem Vorstellungsgespräch kommt neben der erfolgreichen Auswahl eines Bewerbers eine weitere wichtige Funktion zu: Als Ausbildungsverantwortlicher präsentieren Sie damit auch Ihr Unternehmen und „bewerben“ sich Ihrerseits beim potenziellen Nachwuchs von qualifizierten Arbeitskräften. Dieser Aspekt ist nicht zu unterschätzen. Gute Bewerber sind oftmals rar und die Zahl der Bewerber insgesamt geht ohnehin zurück. Haben Sie einen geeigneten Kandidaten im Gespräch, können Sie ziemlich sicher sein: Er wird sich auch bei der Konkurrenz vorstellen und hat am Ende vielleicht selbst die Auswahl.

Fünf Tipps für erfolgreiche Vorstellungsgespräche mit Schulabgängern

1. Bereiten Sie sich individuell auf jedes Vorstellungsgespräch vor. Sie können so mit einem recht geringen Zeitaufwand große Wirkung beim Vorstellungsgespräch erzielen und am Ende sogar Zeit sparen. Konkret: Studieren Sie die Unterlagen des Bewerbers kurz vor dem Gespräch noch einmal gründlich. Wo liegen aus Ihrer Sicht die Knackpunkte? Welche Ausbildungsinhalte erscheinen Ihnen aufgrund der Unterlagen möglicherweise schwer vermittelbar, und wo gibt es besonders gute Voraussetzungen? Und da Sie ja wissen, wo vor allem in den nächsten Jahren in Ihrem Unternehmen Personal gebraucht wird, können Sie auch Perspektiven aufzeigen. So erhält Ihr potenzieller Azubi eine realistische Perspektive auch nach der Ausbildung, was ihn eventuell zusätzlich motiviert, die Ausbildung in Ihrem Unternehmen anzutreten.


2. Behandeln Sie den jungen Schulabgänger als Gast. Es ist Ihnen eine Freude, dass der potenzielle Azubi den Weg zu Ihnen gefunden hat. Diese Botschaft sollte rüberkommen, wenn Sie den jungen Menschen erstmals in Ihrem Unternehmen begrüßen. Sorgen Sie dafür, dass er sich willkommen fühlt, denn dieser erste Eindruck spielt eine besonders wichtige Rolle. Wenn es nach dem Auswahlverfahren darum geht, dass Sie den Bewerber als Azubi einstellen wollen, er jedoch die Wahl hat, dann kann der „Wohlfühlfaktor“ im Vorstellungsgespräch letztendlich den Ausschlag für ihn geben. Außerdem: Der Bewerber berichtet natürlich von seinen Erfahrungen bei Ihnen und hat so einen gewissen Einfluss auf den Ruf Ihres Unternehmens. Freundliches und wertschätzendes Auftreten von Ihnen stellt also auch eine Investition in die Zukunft dar.

Wie das Vorstellungsgespräch mit den zukünftigen Azubis erfolgreich wird

3. Beteiligen Sie noch mindestens eine dritte Person. Sie sollten das Vorstellungsgespräch nicht allein führen, denn vier Augen sehen mehr als zwei. Das Gleiche gilt natürlich umso mehr für das „Hören“. Wenn Sie eine oder zwei Personen mehr ins Boot nehmen, dann verringern Sie das Risiko, dass Sie bei der Beurteilung der Kandidaten Fehler machen. Allerdings: Mehr als zwei weitere Personen sollten es nicht sein. Der junge Bewerber wird in der Regel ohnehin ziemlich nervös sein. Und diese Nervosität kann er leichter bewältigen, wenn ihm nicht allzu viele Personen gegenübersitzen. Optimal ist es, eine weitere Person hinzuzuziehen.

4. Schreiben Sie mit. Eine der Personen, die das Vorstellungsgespräch nicht aktiv steuert, sollte sich Notizen machen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Sie hinterher Ihre Eindrücke über die Aussagen und Verhaltensweisen nicht mehr den einzelnen Kandidaten zuordnen können. Aber Achtung! Der „Protokollant“ sollte keineswegs ruckartig zur Feder greifen, möglicherweise auch noch dann, wenn der Bewerber unsicher wird. Das steigert die Nervosität unnötigerweise. Ab und zu eine Notiz, ohne wildes und offensichtliches Unterstreichen – so sollten Sie die wichtigen Dinge festhalten.

Wie Sie nach dem Vorstellungsgespräch einen Kandidaten auswählen

5. Entscheiden Sie sich nicht zu früh. Eine Entscheidung für oder gegen einen Auszubildenden sollte erst fallen, wenn Sie alle Vorstellungsgespräche geführt haben und alle notwendigen Meinungen eingeholt wurden. Am besten ist es, bei knappen Entscheidungen mindestens eine Nacht darüber zu schlafen. Auf keinen Fall sollten Sie bereits während des Gesprächs Andeutungen machen, die falsche Hoffnungen wecken. Häufig sieht man erst mit zeitlichem Abstand die Dinge im richtigen Licht - und dann bereut man zu früh gemachte Aussagen, die nun vielleicht sogar widerrufen werden müssen.

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