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Gallup-Studie: Motivation durch Anerkennung

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Von Martin Weyde,

Motivierte Menschen sind voller Energie und halten lange durch. Sie bemühen sich beharrlich, ihre Ziele zu erreichen, und lassen sich dabei nicht entmutigen. Ausnahmslos Eigenschaften, die sich jedes Unternehmen wünscht, denn motivierte Mitarbeiter leisten bessere Arbeit als lustlose, weil sie sich bei ihrer Arbeit wohlfühlen.

Offenbar gibt es jedoch Vorgesetzte, bei denen die Botschaft noch nicht angekommen ist, dass Anerkennung eine der wichtigsten Voraussetzungen für Motivation ist. Zu diesem Ergebnis kommt der „Engagement Index 2012“, den Gallup Deutschland Anfang März 2013 veröffentlicht hat.
Die Unfallversicherer definieren Anerkennung als Teil der Prävention: „Eine Wertschätzung der Leistung der Mitarbeiter erhöht ihre Motivation und senkt die Ausfallzeiten, so dass optimale wirtschaftliche Ergebnisse möglich sind“. Doch Anerkennung lässt sich auf unterschiedliche Weise zollen, und nicht jede ist gleich wirkungsvoll.
Zunächst sind uns eigene Motive wichtiger als solche, die von außen an uns herangetragen werden: Persönliche Vorstellungen umsetzen zu können, bedeutet den meisten Menschen mehr als ein höheres Gehalt. Statt mit Geld lassen wir uns noch eher durch nicht materielle Anreize beeindrucken, zum Beispiel durch flexible Arbeitszeiten oder Möglichkeiten der Weiterbildung.
Am wichtigsten sind jedoch die Rahmenbedingungen unserer Arbeit, denn sie sorgen für ein dauerhaftes Arbeitsklima der Anerkennung, das unsere Motivation fördert:

  • Hören Vorgesetzte uns zu und nehmen uns als Partner wahr und ernst?
  • Binden Vorgesetzte uns dementsprechend in Entscheidungsprozesse ein?
  • Begrüßen Vorgesetzte unsere Initiative, lassen uns also eigenverantwortlich handeln?
  • Drehen uns Vorgesetzte aus einem Misserfolg keinen Strick, sondern verarbeiten diesen als konstruktive Erfahrung?
  • Würdigen Vorgesetzte unseren Erfolg?

 

Gallups „Engagement Index 2012“ hat ergeben, dass 61 Prozent der Beschäftigten in Deutschland Dienst nach Vorschrift machen und 24 Prozent innerlich bereits gekündigt haben. Damit bleiben ganze 15 Prozent übrig, die motiviert zur Arbeit gehen. Gallup wörtlich: „Die Ursachen für geringe emotionale Mitarbeiterbindung lassen sich in der Regel auf Defizite in der Personalführung zurückführen.“
Laut Gallup-Studienleiter Marco Nink spielt die Hauptrolle dabei der direkte Vorgesetzte: Dieser ignoriere die Bedürfnisse und Erwartungen seiner Mitarbeiter, frage sie nicht nach ihrer Meinung und gebe ihnen weder positives Feedback noch eine konstruktive Rückmeldung. Und er interessiere sich nicht für sie als Mensch.
Nink zieht aus der Studie das Fazit, dass sich Unternehmen dringend um mehr Mitarbeiterbindung kümmern müssen, sonst drohe auf breiter Linie ein Verlust der Wettbewerbsfähigkeit.
Damit steht die Gallup-Studie im Widerspruch zum „Stressreport Deutschland 2012“. Dieser war ein halbes Jahr zuvor zu dem Ergebnis gekommen, dass 59 Prozent der Befragten häufig von ihren Vorgesetzten unterstützt werden.
Für den Stressreport waren 17.562 abhängig Beschäftigte im Zeitraum von Oktober 2011 bis März 2012 befragt worden, für die Gallup-Studie 2.198 Arbeitnehmer von August bis Dezember 2012.

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