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Erfahren Sie hier, wie Sie Mitarbeitergespräche als Führungsinstrument sinnvoll und effizient einsetzen und welche klaren Gesprächsstrukturen bei...

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Geschickt fragen und die richtigen Dinge erfahren

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Urheber: DDRockstar | Fotolia

Von Astrid Engel,

Es gibt wohl kaum ein besseres Instrument der Mitarbeiterführung und Kommunikation als Fragen. Mit Fragen signalisieren Sie, dass Sie an der Meinung und an der gedanklichen Mitarbeit des anderen interessiert sind. Ihr Mitarbeiter hat dadurch das Gefühl, dass er in Entscheidungsprozesse einbezogen wird. Und er fühlt sich nicht durch pure Anweisungen überrumpelt.

So bekommen Sie die gewünschten Informationen

Sie kennen sicherlich die Unterscheidung zwischen geschlossenen und offenen Fragen:

  • Geschlossene Fragen, also solche, die nur mit Ja oder Nein beantwortet werden können, bieten sich an, wenn Sie eine schnelle, klare und definitive Information brauchen. Beispiel: Hat die Firma XY die Unterlagen heute geliefert?
  • Offene Fragen eignen sich dann, wenn Sie einen Mitarbeiter im Dialog zu einer bestimmten Lösung oder einem bestimmten Verhalten führen möchten. Dabei muss der Mitarbeiter begründen oder Erklärungen liefern.

Verschiedene offene Fragetechniken bieten sich in folgenden Situationen an:

Die taktische Frage ...

... wenn Sie den Mitarbeiter auf einen Denkfehler aufmerksam machen wollen: Haben Sie auch den folgenden Punkt in Ihre Überlegungen mit einbezogen ...? oder Haben Sie schon daran gedacht, dass ...?

So fordern Sie Mitarbeiter auf, ihre vorgeschlagene Vorgehensweise detailliert zu begründen.

Die Informationsfrage ...

... wenn Sie wissen wollen, was der Mitarbeiter denkt: Wie kommen Sie mit der neuen Software zurecht?

Antwortet der Mitarbeiter unpräzise oder ausweichend, fragen Sie weiter nach: Und was meinen Sie damit genau? Wie erklären Sie sich diese Schwachstelle?

Die Isolationsfrage ...

... wenn der Mitarbeiter Bedenken zu einer Vorgehensweise äußert, die Sie ihm vorgeschlagen haben. Gehen Sie auf den Einwand des Mitarbeiters ein und haken Sie am Kernpunkt mit einer Isolationsfrage nach: Was genau hindert Sie daran, dass Sie die Zeitvorgabe nicht einhalten können?

Im Anschluss an die Erklärung des Mitarbeiters können Sie gemeinsam nach einer Problemlösung suchen.

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Die projizierte Frage ...

... wenn Sie einen Bedenkenträger auf Kurs bringen wollen.

Notorischen Bedenkenträgern in Ihrem Team, zum Beispiel gegen eine termingerechte Fertigstellung, können Sie mit einer projizierten Frage schon im Vorfeld den Wind aus den Segeln nehmen: Wie, glauben Sie, würde unser Kunde reagieren, wenn wir das Ergebnis nicht termingerecht abliefern können? oder Welche Konsequenzen, denken Sie, würden auf unser Unternehmen zukommen, wenn wir den Kunden durch Verzögerungen verärgern?

Fazit: Mit den richtigen Fragen können Sie nicht nur schnell an die gewünschten Informationen gelangen, sondern Mitarbeiter im Team auch auf direktem Weg zu den richtigen Lösungen führen.

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