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Immer mehr Ausbildungsplätze für immer weniger Bewerber

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Von Günter Stein,

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hat in diesen Tagen die Ergebnisse einer Online-Umfrage zum Thema „Ausbildung 2011“ vorgestellt. An dieser beteiligten sich insgesamt 14.000 Unternehmen, so dass die Auswertung zumindest für die Bereiche Industrie und Handel ein gewisses Gewicht hat.

Ich möchte Ihnen an dieser Stelle die wichtigsten Erkenntnisse vorstellen:

Immer mehr Ausbildungsplätze in Deutschland

1. Das Angebot an betrieblichen Ausbildungsplätzen dürfte in diesem Jahr wie bereits in 2010 ansteigen.

Es haben mehr Betriebe angegeben, ihr Ausbildungsengagement gegenüber dem Vorjahr zu vergrößern, als dieses zu reduzieren. Dieser Vorsatz kommt in allen Größenklassen zum Tragen, wobei vor allem die größeren Unternehmen mehr Auszubildende einstellen wollen. Ein solcher Aufwärtstrend käme gerade recht, da die Aussetzung der Wehrpflicht und der doppelte Abiturjahrgang in Niedersachsen und Bayern für zusätzliche Bewerber sorgen werden.

2. Mit ihrer Ausbildungsbereitschaft wollen die Unternehmen ihren Fachkräftebedarf sichern.

55% der Unternehmen gaben an, dass die Sicherung des eigenen Fachkräftenachwuchses entscheidenden Einfluss auf die Ausbildungsentscheidung hat. Ganz offenbar hat sich die Erkenntnis, dass sich der Arbeitsmarkt zugunsten der Arbeitnehmer dreht bzw. schon gedreht hat, mittlerweile in vielen Unternehmen durchgesetzt.

Gute Übernahmechancen für Azubis nach der Ausbildung

3. Azubis von heute haben guten Chancen auf eine Übernahme nach der Ausbildung.

Die Übernahmequote nach der Ausbildung dürfte in den nächsten Jahren deutlich steigen. Mehr als die Hälfte aller Unternehmen beabsichtigen, zwischen 75% und 100% der Auszubildenden zu übernehmen. Der DIHK weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Übernahmequote in den Banken, Versicherungen und Industrieunternehmen der Umfrage zufolge besonders hoch sein wird.


4. Die mangelnde Ausbildungsreife vieler Bewerber ist weiterhin ein Thema.

Fehlende Leistungsbereitschaft, Belastbarkeit und Disziplin – das sind die Hauptkritikpunkte der Unternehmen an Bewerbern, die ihren Anforderungen nicht genügen. Mehr als drei Viertel der Unternehmen, die sich mit Ausbildungshemmnissen konfrontiert sehen, beklagen eine unzureichende schulische Qualifikation und fehlende persönliche Kompetenzen bei den Bewerbern.

Immer mehr Unternehmen stellen auch Azubis mit Lernschwäche ein

5. Auf der anderen Seite: Die Anzahl der Unternehmen, die Azubis mit Lernschwächen einstellen wollen, steigt.

Dies ist sowohl aus sozialem Blickwinkel, aber auch aus Sicht der Volkswirtschaft die erfreulichste Erkenntnis aus der Umfrage. Azubis mit Defiziten haben durch die Öffnung der Ausbildungsbetriebe in diese Richtung bessere Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Zudem festigt sich in den Unternehmen die Einschätzung, dass soziale Kompetenzen wichtiger seien als schulische Leistungen.

Unter dem Strich sind die Ergebnisse erfreulich für alle an der Ausbildung Beteiligten. Es bleibt zu hoffen, dass aus den guten Vorsätzen – schließlich handelt es sich nur um eine Umfrage – auch Wirklichkeit wird.

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