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Mitarbeiterführung: Azubi durchgefallen – und Sie sollen schuld sein? Das können Sie tun

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Von Günter Stein,

Rasselt ein Auszubildender durch die Prüfung, dann liegen oftmals die Nerven blank – bei ihm und ggf. auch bei seinen Eltern. Hat er sich zu Hause immer mal wieder über den Ausbildungsbetrieb beschwert und verfügt er zusätzlich über eine Rechtsschutzversicherung, dann könnte man ja auf die Idee kommen: Den Betrieb verklagen wir auf Schadensersatz.

Das kann ziemlich teuer werden: Stimmen die Richter dem Azubi zu, dann könnte das Ausbildungsunternehmen zur Zahlung von Facharbeiterlohn verurteilt werden – und zwar zumindest für ein halbes Jahr bis zur nächsten Prüfung. Belegt der Auszubildende weitere Schäden, z. B. dass er einen konkreten Arbeitsplatz als „Durchfaller“ nicht antreten konnte, dann wird er ebenfalls den finanziellen Schaden einfordern.

Mitarbeiterführung: Wie Sie die Wahrscheinlichkeit einer Klage senken

Die Klage selbst können Sie als Ausbildungsbetrieb nicht verhindern. Aber Sie können deren Wahrscheinlichkeit zumindest deutlich senken. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Klage auf Schadensersatz erfolgreich ist, können Sie sogar auf 0 % sogar drücken. Der Schlüssel zum Erfolg:

  • lückenlos ausbilden
  • Ausbildungsnachweise vollständig führen lassen
  • regelmäßig auf Defizite hinweisen
  • kritisches Dokumentieren

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Was tun Sie, wenn die Herren von der Berufsgenossenschaft vor der Türe stehen und fragen:

„Können wir mal Ihre Gefährdungsbeurteilungen laut der aktuellen Betriebssicherheits-Verordnung sehen?“

GANZ SCHLECHT IST ES, wenn Sie dann sagen müssen: „Oh, hat sich da etwas geändert?“ Denn beim Thema „Bußgelder“ machen die Berufsgenossenschaft derzeit auf Drängen des Gesetzgebers ernst …

SEHR GUT IST, wenn Sie in so einem Augenblick sagen können: „Kein Problem. Die haben wir alle aktualisiert und die Arbeitnehmer entsprechend neu unterwiesen.“ Dann gilt Ihr Betrieb als vorbildlich – und die Bußgelstelle geht leer aus.

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Mitarbeiterführung: Die lückenlose Ausbildung laut Ausbildungsrahmenplan

Keine Frage: Je besser Ihre Ausbildung, desto weniger sind Sie angreifbar, bestimmte Qualifikationen nicht vermittelt zu haben. Denn genau darauf kommt es an. Die Klage des Auszubildenden muss sich darauf stützen, dass

  • prüfungsrelevante Fähigkeiten, Kenntnisse bzw. Fertigkeiten nicht vermittelt wurden,
  • diese Defizite dem Ausbildungsbetrieb (und nicht der Berufsschule) zuzuordnen sind,
  • diese fehlenden Fertigkeiten und Kenntnisse auch tatsächlich konkret in der Prüfung abgefragt wurden bzw. abzurufen waren und
  • aufgrund der Defizite die Prüfung nicht bestanden wurde.

Alle zu vermittelnden Fertigkeiten und Kenntnisse finden Sie im Ausbildungsrahmenplan des jeweiligen Ausbildungsberufs. Arbeiten Sie diese lückenlos ab, dann ist „Ihre Schuld“ am Scheitern in der Prüfung ausgeschlossen.


Und so funktioniert das in der Praxis: Ordnen Sie jedem Ausbildungsabschnitt alle relevanten Fertigkeiten und Kenntnisse zu und übertragen Sie diese in den Ausbildungsplan. Die Fachausbilder im jeweiligen Ausbildungsabschnitt können nun anhand des Ausbildungsplans alle Lernziele überblicken und tragen dafür Sorge, dass dies umfänglich geschieht. Mit ihrer Unterschrift sollten sie das zusätzlich dokumentieren.

Tipp 1: Lassen Sie auch den Auszubildenden selbst den Ausbildungsplan zum Ende eines Ausbildungsabschnitts gegenzeichnen.

Tipp 2: Verpflichten Sie Ihre Fachausbilder auch, Sie auf Lücken gezielt hinzuweisen. Dann können Sie als Ausbildungsverantwortlicher veranlassen, dass diese Lücken anderweitig (durch Zusatzunterricht oder in anderen Ausbildungsphasen) geschlossen werden.

Mitarbeiterführung: Den Ausbildungsnachweis unterstützend einsetzen

Je sorgfältiger der Auszubildende den Ausbildungsnachweis (früher: Berichtsheft) führt und je öfter Sie diesen kontrollieren, desto mehr können Sie darauf einwirken, dass möglichst alle Tätigkeiten und Kenntnisse auch dort vermerkt werden. Auszubildende, die die Vermittlung aller Lerninhalte letztlich selbst im schriftlichen Ausbildungsnachweis dokumentiert haben, haben keine Chance, später Schadensersatz wegen mangelhafter Ausbildung einzufordern.

Sie weisen auf Defizite regelmäßig hin. Sie sind derjenige, der den Überblick über das jeweilige Berufsbild hat. Lassen Sie hier keine Zweifel aufkommen. Weisen Sie daher immer wieder auf Defizite hin, die noch zu beheben sind. Machen Sie somit deutlich, dass es am Azubi selbst liegt, wenn er seine Defizite bis zur Prüfung nicht ausräumt. Nutzen Sie – falls notwendig – jedes Gespräch mit dem Auszubildenden für eine Analyse der erreichten Lernziele. So können Sie Lob und Kritik äußern und gezielt auf die noch ausstehende Erarbeitung des Lernstoffs hinweisen. Spornen Sie die Auszubildenden an, die bestehenden Lücken bis zum nächsten Gespräch zu schließen.

Mitarbeiterführung: Für den Fall der Fälle: Schreiben Sie Kritisches auf

Gerade dann, wenn bestimmte Ausbildungslücken auch kurz vor der Prüfung noch nicht geschlossen wurden, sollten Sie nicht nur die Fachausbilder und den Auszubildenden darauf hinweisen, sondern dies auch sorgfältig dokumentieren. Schreiben Sie also auf, welche Lücken noch erkennbar sind und dass Sie dem Azubi Hinweise (mit Datum und Uhrzeit) gegeben haben, wie diese behoben werden können. Gerade wenn Sie einen Azubi als „kritischen Kandidaten“ einstufen, sollten Sie sich nicht scheuen, solche Hinweise von ihm gegenzeichnen zu lassen. Dann sind Sie auf der ganz sicheren Seite.

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