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Mitarbeiterführung: Fußball statt Arbeit?

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Arbeitsrecht Mitarbeiterfuehrung

Von Günter Stein,

Die Fußballweltmeisterschaft 2010 wirft ihre Schatten voraus. Und das ist für Arbeitgeber ein Problem. Hier eine typische Frage: „Bei uns herrscht gerade im Juni/Juli Hochsaison. Da wird schon mal bis in den späten Abend hinein gearbeitet.

Die Fußballweltmeisterschaft 2010 wirft ihre Schatten voraus. Und das ist für Arbeitgeber ein Problem. Hier eine typische Frage: „Bei uns herrscht gerade im Juni/Juli Hochsaison. Da wird schon mal bis in den späten Abend hinein gearbeitet. Doch nun haben einige Mitarbeiter bereits angekündigt, keinesfalls auf die Spiele der deutschen Nationalmannschaft verzichten zu wollen. Wie ist denn die Rechtslage?“

Mitarbeiterführung: WM für die meisten Unternehmen wohl kein Problem

Die guten Nachricht erst einmal: Für die meisten „normalen“ Unternehmen stellt die WM aus Arbeitszeitsicht auch kein Problem dar. Denn die Spiele finden in der Regel erst nachmittags ab 16 Uhr oder abends statt. Wenn Sie aber Hochsaison haben und auch am Abend arbeiten, kann es leicht passieren, dass das eine oder andere Spiel in die Arbeitszeit fällt und den einen oder anderen Betroffenen brennend interessiert.

Mitarbeiterführung: Arbeitspflicht der Mitarbeiter besteht auch während der WM

Grundsätzlich gilt aber: Obwohl es sich bei der Fußball-Weltmeisterschaft um ein sportliches Großereignis handelt, ändert sich an Ihrer und der Arbeitspflicht Ihrer Mitarbeiter nichts. Sie müssen also weiterhin pünktlich erscheinen und ihrer ganz normalen Pflicht nachkommen. Das gilt bei allen Spielen, also auch bei den Spielen der deutschen Nationalmannschaft.

Mitarbeiterführung: Keine Sonderrechte während der Fußball-WM

Zudem haben Ihre Mitarbeiter auch keinen besonderen Urlaubsanspruch. Sie können vielmehr – wie sonst auch – ihren Urlaubswunsch äußern. Sie als Arbeitgeber müssen dann diesem Wunsch nachkommen, wenn ihm keine dringenden betrieblichen Belange (z. B. unerwartete Mehraufträge, Auftragsrückstau usw.) oder Urlaubswünsche anderer Kollegen entgegenstehen. Das könnte der Fall sein, wenn Urlaubswünsche anderer Mitarbeiter unter sozialen Gesichtspunkten vorrangig sind; beispielsweise, weil diese an die Schulferien gebunden sind. Sie sehen also: Die Rechtslage wird Ihre fußballinteressierten Mitarbeiter vermutlich nicht begeistern. Doch vielleicht können Sie ja doch etwas tun, um die Stimmung zu heben: Erlauben Sie den Fußballfans doch – sofern möglich – an manchen Tagen etwas vor- oder nachzuarbeiten, damit die fußballbegeisterten Arbeitnehmer zumindest an den Spieltagen der deutschen Nationalmannschaft rechtzeitig und in Ruhe vor dem Fernseher sitzen können. So können Sie auch „Erkrankungen“ und „Krankmeldungen“ an diesen Tagen vermeiden.

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