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Mitarbeiterführung: So stärken Sie das Verantwortungsbewusstsein

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Arbeitsrecht Mitarbeiterfuehrung

Von Günter Stein,

Fast alle Arbeitgeber wünschen sich ein Heer von verantwortungsbewussten und mitdenkenden Beschäftigten.

 

Mitarbeiterführung: Fehler im Frühstadium beheben

Kein Wunder, denn Arbeitnehmer, die bei der Erledigung ihrer Tätigkeit mitdenken, beheben auftretende Fehler häufig bereits im Frühstadium bzw. verhindern sie von vornherein. Immer wieder kommen sie auf Ideen, wie Arbeitsprozesse optimiert werden können. Sie bringen hohe Leistungsfähigkeit mit. Letztlich führt dieses Verhalten oft zu besseren wirtschaftlichen Ergebnissen. Ähnliches gilt für verantwortungsbewusste Betriebsratsmitglieder. Leisten Ihre Kollegen gute Arbeit, wirft das in der Regel ein gutes Licht auf die Gremiumsarbeit insgesamt. Sie wird so von Ihrem Arbeitgeber und der Belegschaft eher als sinnvoll beurteilt. Zwar sollten Sie als Betriebsratsvorsitzender stets in einer Art „Chef-Position“ sein. Ihre Gremiumskollegen sollten Sie als Führungskraft wahrnehmen und sich entsprechend verhalten.

 

Mitarbeiterführung: Treten Sie nicht zu sehr als "Boss" auf

Gerade wenn es allerdings darum geht, das Verantwortungsbewusstsein Ihrer Kollegen zu stärken, dürfen Sie nicht zu sehr als Boss auftreten. Denn Druck und Autorität helfen bei dieser Sache nicht weiter. Im Gegenteil: Erteilen Sie strikte Anweisungen, liegt die Verantwortung dafür, dass etwas schiefgeht, letztlich doch wieder bei Ihnen. Das Verantwortungsbewusstsein Ihrer Kollegen stärken Sie hingegen, wenn Sie sie animieren, selbstständig zu arbeiten, und ihnen Freiräume lassen. Was genau damit gemeint ist, lässt sich am plastischsten an 5 Fragen erklären, die Sie sich bei jeder neuen Aufgabe stellen sollten. Denn nur, wenn Sie diese beantworten können, können Sie auch effizient arbeiten.

Es handelt sich dabei um die so genannten 5 W-Fragen:

  1. Was muss getan werden?
  2. Wann muss es getan werden?
  3. Warum muss es getan werden?
  4. Wie soll die Aufgabe ausgeführt werden?
  5. Womit, d. h., welche Arbeitsmittel sind erforderlich, um die Aufgabe zu erfüllen?

Mitarbeiterführung: Achten Sie vor allem auf das "Warum"

Das „Was“, „Wann“ und „Warum“ sollten grundsätzlich Sie beantworten können. Achten Sie dabei vor allem auf das „Warum“. Denn versteht Ihr Kollege den übergeordneten Zusammenhang, in den die Aufgabe eingebettet ist, fällt es ihm leichter, seine Verantwortung für das Ganze zu sehen und wahrzunehmen.

Wie Ihre Kollegen allerdings letztlich zu einer Lösung kommen, ist deren Sache. Das „Wie“ und „Womit“ sollten Sie deshalb ihnen überlassen. Denn nur, wenn Ihr Kollege seinen Lösungsweg selbst erarbeitet, übernimmt er wirklich Verantwortung für das Ergebnis.

Tipp: Bieten Sie Ihren Kollegen, die Aufgaben übernehmen, stets Ihre Unterstützung an. Machen Sie ihnen klar, dass Sie an sich daran interessiert sind, dass sie selbstständig arbeiten, ihnen aber mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn dies ausdrücklich gewünscht wird bzw. notwendig ist.

 

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