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Mitarbeiterführung: Wie Sie geschickt auf „Ausfrager“ reagieren

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Arbeitsrecht Mitarbeiterfuehrung

Von Günter Stein,

Es gibt diese unangenehmen Zeitgenossen, die einem gern ein Loch in den Bauch fragen, um an Informationen zu gelangen, die sie zu ihrem Vorteil nutzen wollen.

 

Auf der einen Seite ist die Weitergabe von Informationen natürlich sehr wichtig. Aber nur innerhalb des Unternehmens. Und den Zeitpunkt der Informationsweitergabe bestimmen immer noch Sie als Führungskraft.

Mitarbeiterführung: Weichen Sie dem Frager elegant aus

Wollen oder können Sie Fragen dieser unangenehmen, ausfragenden Zeitgenossen nicht beantworten, haben sich folgende Formulierungen – von elegant bis verwirrend – bewährt:

„Bitte gestatten Sie, dass ich Ihre Frage nicht beantworte.“ Danach leiten Sie einfach zu einem unverfänglichen Thema über.

„Diese Frage möchte ich zu diesem Zeitpunkt nicht beantworten.“ Bleiben Sie bei Ihrem Standpunkt, auch wenn der Frager insistiert.

„Dazu werde ich Ihnen nächste Woche mehr sagen.“

„Ich beantworte Ihre Frage gern, wenn Sie mir verraten, was Sie damit bezwecken.“

„Ich bewundere Ihr Talent, unangenehme Fragen zu stellen.“

„Haben Sie sich nicht auch schon diese Frage gestellt?“

„Sie scheinen in dieser Hinsicht ein Problem zu haben. Wo hakt es denn konkret?“

„Die Frage hat nichts mit dem Thema zu tun. Deshalb sage ich dazu jetzt nichts.“

„Das ist eine interessante Frage. Darüber sollten wir uns bei Gelegenheit einmal ausführlicher unterhalten.“

„Meinen Sie es strategisch oder prophylaktisch?“ Diese Formulierung verwirrt selbst die geübtesten Ausfrager.

 

Mitarbeiterführung: Versuchen Sie es mit offenen Gegenfragen

Eine zweite gute Möglichkeit, um bei unangenehmen Fragen Zeit zu gewinnen oder den Ball elegant zurückzuspielen, ist die Gegenfrage. Achten Sie dabei darauf, dass Ihre Gegenfragen immer offene Fragen sind, damit Ihr Gegenüber nicht nur kurz „Ja“ oder „Nein“ sagen kann.

Beispiel: Ein Kollege fragt Sie: „Habt Ihr Euer XY-Projekt immer noch nicht in trockenen Tüchern?“

Falsch: geschlossene Gegenfrage

„Hast Du diesen Eindruck?“ Hier kann Ihr Gegenüber kurz mit „Ja“ oder „Nein“ antworten und Sie sind sofort wieder am Zug.

Richtig: offene Gegenfrage

„Seit wann hat das Tempo etwas mit der Qualität zu tun?“ Oder: „Auf welchen konkreten Bereich des Projekts bezieht sich Deine Frage?“ Jetzt muss Ihr Gegenüber ausführlicher antworten und Sie sind zunächst einmal aus dem Schneider.

Mitarbeiterführung: Bleiben Sie Ihrem Kollegen gegenüber beharrlich

Gibt Ihr Gegenüber nach einer solchen Antwort bzw. Gegenfrage von Ihnen immer noch nicht auf, bleiben Sie beharrlich und sagen:

„Ich kann Ihnen diese Frage gern später beantworten, gehen Sie doch bitte erst einmal auf meine Frage ein.“

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