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So machen Sie Ihr Team mit einer Mitarbeiterbefragung fit für die Zukunft

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Von Günter Stein,

Viele Führungskräfte würden gern wissen, was in den Köpfen ihrer Mitarbeiter genau vorgeht. Je offener das Klima in Ihrem Team ist und je vertrauensvoller das Verhältnis Ihrer Mitarbeiter zu Ihnen als Führungskraft, desto eher werden Sie die Wahrheit von Ihren Leuten erfahren. Wer Vorschläge und Kritik unumwunden bei seinem Vorgesetzten anbringen darf und wer genügend Gelegenheit hat, mit seinem Chef über seine beruflichen Ziele, Wünsche und Schwierigkeiten zu sprechen, braucht nicht extra befragt zu werden. Denn dann führen Sie ohnehin am Puls Ihrer Mitarbeiter.

 

Vielleicht aber möchten Sie doch noch genauer wissen, was Ihre Mitarbeiter bewegt. Unter Umständen ist Ihr Unternehmen vor einiger Zeit eine Fusion eingegangen und Sie haben Mitarbeiter aus einem anderen Unternehmen in Ihr Team aufgenommen. Oder Sie haben den Eindruck, dass in letzter Zeit das Klima in Ihrer Mannschaft nicht mehr so ganz stimmt. Es kann auch sein, dass die Leistungen Ihrer Mitarbeiter nachgelassen haben, und Sie können sich nicht erklären, warum.
In diesen und ähnlichen Fällen empfiehlt sich eine Befragung der Mitarbeiter. Wenn Sie eine Teambefragung unabhängig von der Unternehmensleitung durchführen und nur auf Ihr Team zuschneiden, können Sie genau die Fragen stellen, die Ihnen besonders am Herzen liegen.
Achtung:
Eine persönliche Befragung, die Sie als Führungskraft selbst durchführen, bringt nur brauchbare Ergebnisse, wenn Sie sich ganz sicher sind, dass Ihnen Ihre Mitarbeiter voll vertrauen. Alternativ können Sie eine persönliche Befragung Ihrer Mitarbeiter durch eine Unternehmensberatung durchführen lassen. Bei neutralen Personen ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Mitarbeiter „aufmachen“ und von ihren Sorgen und Problemen erzählen.
Kostengünstiger ist allerdings die Version einer standardisierten Befragung mit Hilfe eines Fragebogens, den Sie auch selbst ausarbeiten können.

Befragen Sie besser anonym

Das kann über einen Fragebogen in Papierform geschehen, den Sie austeilen. Sie können die Fragen aber auch ins Intranet oder Internet stellen. Dann müssen Sie Ihren Mitarbeitern aber glaubhaft gewährleisten, dass ihre Identität über den PC nicht zurückverfolgt werden kann.
Tipp: Mittlerweile gibt es eine Reihe von Anbietern, die Online-Mitarbeiterbefragungen anbieten und absolute Anonymität für die Mitarbeiter gewährleisten.
Verzichten Sie bei der anonymen Befragung auf Fragen nach personenbezogenen Daten wie Name, Alter, Geschlecht, Dauer der Unternehmenszugehörigkeit usw. Völlige Anonymität erreichen Sie, wenn die Antworten nur angekreuzt werden müssen.
Wollen Sie zusätzlich eine offene Frage stellen, auf die Ihre Mitarbeiter ihre Meinung mit mehreren Sätzen kundtun sollen, befürchten vielleicht einige bei einem Fragebogen in Papierform, dass sie anhand ihrer Handschrift identifiziert werden könnten.

 

Das Wichtigste bei Ihrer schriftlichen Mitarbeiterbefragung ist die Gestaltung des Fragenkatalogs

Welche Fragen Sie stellen, richtet sich natürlich nach den Zielen, die Sie mit Ihrer Mitarbeiterbefragung verfolgen. Wenn Sie zum ersten Mal eine Mitarbeiterbefragung in Ihrem Team durchführen, liegt es nahe, thematisch umfassend vorzugehen, um einen generellen Eindruck zur Situation Ihrer Mitarbeiter zu gewinnen.
Folgende 10 Themen können Sie zum Beispiel abfragen:
1. Firmenimage
Wie beurteilen die Mitarbeiter das Unternehmen? Wie glauben sie, dass es im Markt gesehen wird?
2. Informationsfluss
Haben die Mitarbeiter das Gefühl, ausreichend mit Informationen versorgt zu werden?
3. Führungssituation
Wie empfinden die Mitarbeiter Ihren Führungsstil?
4. Bezahlung
Sind die Mitarbeiter der Meinung, dass sie gerecht entlohnt werden? Sind die betrieblichen Sozialleistungen ein Anreiz?

5. Arbeitszeiten

Kommen die Arbeitszeiten den Mitarbeitern entgegen? Sind sie flexibel genug?
6. Arbeitsbedingungen
Sind die Mitarbeiter mit den Arbeitsbedingungen zufrieden? Welche Verbesserungsvorschläge haben sie?

7. Arbeitszufriedenheit

Wie stark identifizieren sich die Mitarbeiter sich mit ihrer Aufgabe/dem Unternehmen? Wie zufrieden und leistungsbereit sind sie?
8. Zusammenarbeit
Wie empfinden die Mitarbeiter das Betriebsklima? Wie schätzen sie das Miteinander im Unternehmen ein?
9. Personalentwicklungsmaßnahmen
Wie sehen die Mitarbeiter ihre persönlichen Perspektiven im Unternehmen? Welche Maßnahmen werden von den Mitarbeitern gewünscht bzw. als wirkungsvoll angesehen?
10. Unternehmsstrategie
Wie schätzen die Mitarbeiter die Zukunft des Unternehmens bzw. den Erfolg bestimmter Maßnahmen ein?

Beachten Sie bei der Ausarbeitung des Fragebogens vor allem Folgendes

  • Beschränken Sie sich in Ihrem Fragebogen auf die wichtigsten Themen.
  • Beschränken Sie den Umfang des Fragebogens. Empfehlenswert sind maximal 2 DIN-A4-Seiten.
  • Entscheiden Sie sich für eine Frageart, z. B. einfache, geschlossene Fragen.
  • Informieren Sie Ihre Mitarbeiter ausreichend über alle Bereiche der Befragung.
  • Sorgen Sie für Vertraulichkeit und Anonymität.
  • Werten Sie zügig aus.
  • Leiten Sie sofort konkrete Schritte zur Umsetzung ein.

 

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