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Wenn es immer wieder kracht - 5 Maßnahmen zur Konfliktbehebung zwischen Ihrem Ausbilder und Azubi

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Arbeitsrecht Mitarbeiterfuehrung

Von Günter Stein,

Für Sie als Ausbildungsverantwortlicher sind Konflikte zwischen Azubi und Ausbilder eine unangenehme Herausforderung. Allerdings sollten Sie diese Unannehmlichkeiten eher als Chance begreifen, etwas zu verbessern.

Wir geben Ihnen Tipps zum Umgang mit Konflikten:

Tipp 1 – Konflikte erkennen: Sie werden keinen Konflikt lindern oder lösen, wenn sie ihn nicht kennen. Dazu ist es erforderlich, dass Sie mitten in der Ausbildung stehen. Oder Sie haben vertrauensvolle Mitarbeiter, die für Sie nah genug am Ausbildungsprozess dran sind und Ihnen berichten. Schwelende Konflikte erkennen Sie daran, dass sich Auszubildende verändern. Häufig äußert sich das in nachlassender Kommunikation und schwindendem Eifer. Achten Sie daher grundsätzlich auf die nonverbale Kommunikation Ihrer Auszubildenden.

Tipp 2 – Beide Seiten neutral anhören: An Sie als Ausbildungsverantwortlicher haben beide Seiten Erwartungen: Ihre Ausbilder wollen ebenso geschützt werden wie die Auszubildenden selbst. Daher ist es ganz wichtig, mit beiden Seiten zu sprechen und so die tatsächliche Ursache für den Konflikt zu erfahren. Getrennte Gespräche sollten Sie in jedem Fall führen, wenn Sie selbst noch nicht zu einem Urteil gekommen sind. Wichtig ist, dass Sie für beide Seiten Verständnis zeigen, wenn die Sache nicht deutlich einer Seite angelastet werden kann, was in der Regel der Fall ist. Sind klare Fehler im Verhalten einer Person zu erkennen, müssen Sie diese aber auf jeden Fall ansprechen und gemeinsame Ziele abstecken, wie die Fehler in Zukunft vermieden werden können.

Tipp 3 – Das gemeinsame Gespräch: Erst, wenn Sie selbst die Ursache kennen und bewerten können, bietet sich ein gemeinsames Gespräch unter Teilnahme beider Kontrahenten an. Chancen eines guten Ergebnisses existieren vor allem dann, wenn sie zuvor versöhnliche Signale vernommen haben. Aber: Führen Sie ein solches Gespräch keineswegs mit aller Gewalt herbei. Gerade, wenn die Situation sehr verfahren ist, überwiegen die Risiken:

  • Der Ausbilder befindet sich in einem solchen Gespräch auf einer Ebene mit dem Auszubildenden. Das könnte das künftige Verhältnis belasten.
  • Gerade wenn sich die Kontrahenten gegenübersitzen, existiert die Gefahr, dass Emotionen die Argumente überlagern.
  • Kommt es zum Eklat (vor Zeugen), dann ist die Situation erst Recht verfahren und nicht mehr zu reparieren.

Tipp 4 – die Streithähne trennen: Es gibt Situationen, die es erfordern, die Notbremse zu ziehen. Es ist nicht die optimale Lösung, aber keineswegs eine Kapitulation, wenn Sie die Streithähne trennen. Bedenken Sie, dass nur das besondere Arbeitsverhältnis einer Ausbildung eine solche Möglichkeit relativ unkompliziert bietet. Sie können – immer unter Beachtung der Lernziele – den Ausbildungsplan verändern, Alternativwege suchen und Abteilungsaufenthalte verlängern bzw. verkürzen. Nutzen Sie diese Möglichkeiten, bevor die Situation eskaliert.

Tipp 5 – Ausbilder gezielt einsetzen: Sollte es immer wieder zu Konflikten zwischen einem bestimmten Ausbilder und Azubis kommen – und Sie kennen Ihre „Pappenheimer“ am besten – schauen Sie genau hin und ziehen Sie ggf. Konsequenzen. Setzen Sie nur Fachausbilder ein, die ihr Handwerk – auch das pädagogische – verstehen. Unterstützen Sie Ihre Fachausbilder durch gezielte Schulungen, oder – im Extremfall – entbinden Sie sie von der Ausbildungsverantwortung.

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